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Ursula von der Leyen: Die blonde Versuchung

Familienministerin Ursula von der Leyen wagt eine konservative Revolution. Sie verändert ihre Partei und die Republik. Ihre stärksten Waffen: sie selbst und ihr Lächeln.

Von Tilman Gerwien

Christian Wulff weiß nicht mehr genau, wann es war, es muss Ende der 90er Jahre gewesen sein: die 100. Auktion Hannoveraner Zuchtpferde in Verden an der Aller. Es gab edle Rösser zu bestaunen und fachkundiges Publikum - das Übliche. Dann eine Lautsprecherdurchsage: "Und nun, meine Damen und Herren, Röschen von der Leyen!" Der CDU-Chef von Niedersachsen sah eine zierliche, blonde Frau. "Röschen" saß hoch zu Rosse und führte mit dem mächtigen Tier anmutige Kunststückchen vor. Im Publikum flüsterte man sich zu, dass die talentierte Reiterin schon sechs Kinder habe, ein siebtes sei unterwegs, die Dame sei schwanger. Man fand das etwas bedenklich - aber sie war so blond und schön und irgendwie unantastbar.

"Eine außergewöhnliche Erscheinung"

"Eine außergewöhnliche Erscheinung", erinnert sich Wulff. "So etwas vergisst man nicht." Später machte er "Röschen" zur Sozialministerin. Man spürt noch heute seinen großen Respekt. Aber sie ist ihm auch ein wenig unheimlich. "Geht es Ihnen gut?", fragt Ursula von der Leyen. Sie steigt aus ihrem Auto. Drinnen hat man sie schon angekündigt: "Wir alle warten hier auf Deutschlands gefragteste Ministerin!" Sie nimmt sich vor der Tür noch kurz Zeit. Eines ihrer wichtigsten Projekte, erzählt sie, ist der Kampf gegen Kindesmissbrauch und -verwahrlosung. Es geht darum, Problemfamilien rechtzeitig zu identifizieren, "Familien, die überfordert sind, Familien, in denen Alkohol- und Nikotin-Abusus weit verbreitet sind".

Nikotin-Abusus. Man wollte gerade noch eine Zigarette rauchen, vor der Halle ist es ja erlaubt. Aber eine Zigarette in ihrer Gegenwart - das geht nicht. Das ist das Erste, was man lernt, wenn man mit ihr zu tun hat. Drinnen beginnt ihr Auftritt. Die kleine Frau macht sich ganz groß, sie geht auf der Bühne auf und ab, ohne Manuskript, das Mikrofon in der Hand. Man kann das Klackern ihrer hohen Schuhe auf dem Bühnenboden hören. Sie spricht und lächelt. "Kinder brauchen Mütter, sie brauchen aber auch - LÄCHELN - ihre Väter!" "Wir wollen - LÄCHELN - von Mensch zu Mensch Verbindungen schaffen, die den Kreislauf des Gebens und Nehmens wieder zum Leben erwecken." Dann dürfen Fragen gestellt werden. Sie ist geschickt, sie mischt wie früher Lehrer in der Schule Aufmunterungs- und Mobilisierungsvokabeln in ihre Antworten. "Toll." "Schön." "Es ist gut, - LÄCHELN - dass Sie das thematisiert haben."

Revolution aus der Mitte der Gesellschaft

Tatsächlich: eine "außergewöhnliche Erscheinung". Wer Ursula von der Leyen in diesen Wochen beobachtet, sieht sie wieder hoch zu Ross, blond und unan-tastbar. Zusammen mit der Kanzlerin betreibt sie die Entspießerung der CDU: Sie kämpft für Ganztagsschulen und Krippenplätze, sie will, dass Mütter Karriere machen können und Männer "aktive Väter" werden. Sie muss nun mit dem Finanzminister über Finanzierungsvorschläge für ihr zentrales Projekt verhandeln: die Verdreifachung der Betreuungsplätze für unter Dreijährige. Da geht es um drei Milliarden Euro. Es ist nach dem Leipziger Parteitag mit der "Kopfpauschale" der zweite Versuch, die Koordinaten der Partei neu auszurichten. Aber Leipzig war ein Putsch von oben - ihre Revolution ist eine aus der Mitte der Gesellschaft. Sogar den Begriff "konservativer Feminismus" findet sie "spannend". Früher dachte so mancher bei "Feminismus" an unrasierte Frauenbeine - jetzt kommt er im blauen Kostümjäckchen daher.

Ein merkwürdiges Bündnis: die studierte Gynäkologin und siebenfache Mutter, Tochter des früheren CDU-Ministerpräsidenten Ernst Albrecht - und die kinderlose Kanzlerin aus dem Osten. Aber es ist die wichtigste Achse, die es derzeit in der deutschen Politik gibt. Merkel hat die Macht, von der Leyen aber hat alles, was der Kanzlerin fehlt: Pathos, Gefühl - und sieben Kinder. Was die Ministerin sagt, zielt direkt auf die Seele der Deutschen. "Der Wind des Wandels weht gewaltig durch unser Land", ruft sie von den Bühnen. Die SPD ist schon ganz nervös. Und die Konservativen fragen: Will sie eine andere Republik? Wer dagegen ist - ob Fraktionschef Volker Kauder oder der hartnäckig verstockte Bischof Walter Mixa -, wirkt neben "Röschen" ein bisschen beschmutzt, wie ein Stallknecht. Jedenfalls wie ein Verlierer, während sie siegt und siegt und siegt - und ihr Erfolg auf dem jüngsten Kindergipfel der Familienminister von den Nachrichtenagenturen per Eilmeldung übers Land gejagt wurde wie ein Aufreger aus der Weltpolitik.

Nachwuchs wie Trophäen

Eine quasireligiöse, merkwürdig weihevolle Atmosphäre umweht ihre Auftritte. Manche Eltern halten ihren Nachwuchs wie Trophäen in die Höhe. Es ist ein Deutschland, das lange geschwiegen hat. Dieses Deutschland fühlt sich von ihr verstanden, ermutigt, zum ersten Mal. Sie lächelt, sagt mit blitzblankem Charme: "Jeder hier im Saal weiß doch, wie es ist, wenn morgens um halb sieben das Kind anfängt zu spucken." Alle nicken, alle lachen. Berlin, Alexanderstrasse 3, hier arbeitet sie also. Ein DDR-Hochhaus, unten ein Plakat mit lächelndem Kleinkind: "Vorteil Familie". Oben im achten Stock ihr Büro. Gleich hinter dem Schreibtisch eine Tür, dahinter ein Gelass, vielleicht drei mal vier Meter groß: Tisch, Stuhl, Bett, Kommode, eine kleine Dusche. Hier schläft Frau von der Leyen, wenn sie in Berlin ist.

Morgens um sieben, wenn noch keiner da ist, geht sie in die Personalküche und macht sich Kaffee, belegte Brötchen bringt die Sekretärin mit. Ihr Leben ist eng vertaktet - bei der Verabredung hat sie gesagt: "Aber nicht mehr als fünf Minuten, das müssen Sie mir versprechen!" Sie zeigt zwei bunte Bilder, die ihre siebenjährige Tochter Gracia gemalt hat. Das eine heißt: "Mutti bei der Arbeit", das andere: "Mutti zu Hause". Es sind die zwei Urzustände der Ursula von der Leyen, und das Interessante ist: Die Bilder unterscheiden sich nicht wesentlich. Es könnte daran liegen, dass sie wie keine andere Politikerin sich selbst und ihr Leben zur Botschaft gemacht hat.

Familie Mustermann mit sieben Kindern

Sie ist jetzt vorsichtiger geworden, sie lässt Journalisten nicht mehr in ihr Haus in Ilten bei Hannover. Es ist ein Backsteinbau mit Garten, Typ: nicht besonders schön, hält aber was aus. Vormittags kommt eine Haushaltshilfe, die das Essen kocht, nachmittags eine Tagesmutter. Bald will die Familie zu Vater Albrecht auf den Hof ziehen. Einen Abstecher der Ministerin nach Hause muss man sich so vorstellen, dass sie ihren Fahrer halten lässt, durch die Gartenpforte schnürt und etwas sagt wie: "Hallo-wie-geht-es-euch-sind-die-Tiere-schon-gefüttert-wie-war-es-in-der-Schule-ich-muss-gleich-schon-wieder-los!" Sie hat dieses Haus und ihr privates Glück immer und immer wieder vorgeführt. Sie ließ Bilder machen, die man auf eine Broschüre ihres Ministeriums drucken könnte: ein neudeutsches Bullerbü mit viel Spielzeug. Und dazwischen Familie Mustermann mit sieben Kindern, dem verständnisvollen, beruflich ebenfalls erfolgreichen Ehemann Heiko, zwei Ziegen, einem Pony, dem Golden-Retriever-Mischling Milou und kleinen Lämmern - "die ziehen wir mit der Flasche groß". Es sind Bilder, die flimmern vor Glück. Bilder, die sagen: Alles ist möglich, wenn man nur will.

Aus diesem niedersächsischen Idyll sendet Frau Mustermann verwirrende Signale. Natürlich ist es "modern", dass sie Karriere macht und Heiko oft bei den Kindern bleibt. Doch auch Gebet und Hausmusik werden gepflegt. Und Heiligabend müssen alle Mittagsschlaf halten. "Das wird kontrolliert!", sagt Frau Mustermann. "Abends soll keiner quengelig sein." Es ist eine verstörende Mischung aus biedermeierlicher Verzopftheit und Fortschrittlichkeit - eine gleichsam halbierte Moderne: Ihr übersüßt wirkendes Familienglück steht munter neben Internet, Karriere und "Job Rotation". Und alles wird zusammengehalten von unerbittlicher Wohlgelauntheit: Keiner darf müde und quengelig sein. Das Wort Muße kommt kaum vor, alle müssen funktionieren. Denn die Familie ist ja nicht nur Familie, sondern ein selbstständiges Unternehmen, in dem die Jobs von morgen entstehen. Eltern leisten "Elternarbeit" und kümmern sich mit "Zeitmanagement" und "Multitasking" um die "Logistik". Firmen stellen bevorzugt Eltern ein, weil die "soziale Kompetenz" mitbringen. Für Oma und Opa ist noch das Leitbild des "produktiven Alterns" vorgesehen.

Gute Mutter oder gute Ministerin

Eine berufliche und emotionale Hochleistungswelt - für Notfälle gibt es bei von der Leyens ein "Familienhandy". "Wenn es richtig eng bei mir ist", so hat sie "Bild der Frau" anvertraut, "flüster ich ins Telefon: Liebchen, sag mir schnell, worum es geht, ich bin in einer Besprechung." Nichts hat Ursula von der Leyen so sehr verletzt wie die Frage, die ihr TV-Moderator Frank Plasberg stellte: Ob sie sich schon entschieden habe, was sie sein wolle - eine gute Mutter oder eine gute Ministerin? Jeder sieht, dass sie eine erfolgreiche Ministerin ist. Und alles, was man weiß, ist, dass sie eine tolle, leidenschaftliche Mutter ist. Aber die Frage muss auch erlaubt sein: Will man so leben? Sie ist brillant, keiner in Merkels Regierung kann so frei und so bezwingend reden. Es ist eine Zeltmission auf Reisen - in Konfektionsgröße 36. Ihre Worte sind zum Weinen schön. "Es gibt ein altes afrikanisches Sprichwort", sagt sie, "es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen." In Gütersloh stellt sie sich mit Bertelsmann-Patriarchin Liz Mohn zu einem Kinderchor und singt mit glockenheller Stimme: "Im schönsten Wiesengrunde." Danach fragt sie: "Haben Sie diese glücklichen Kinderaugen gesehen?"

Grundiert ist dieses Idyll jedoch von düsteren Farben. Überall malt die Ministerin Szenen eines Landes, in dem bald "kein Kinderlachen mehr zu hören ist". Ein Land, in dem sich in 30 Jahren nur noch Greise mit ihren Rollwagen durch leere Straßen schieben - dazwischen irren ein paar bindungsunwillige Singles umher, unglücklich und einsam. Sie scheint geradezu getrieben von solch apokalyptischen Vorstellungen - aber wie sie damit umgeht, das zeigt ein sicheres Gespür für dramaturgische Effekte. Denn erst vor der bedrückenden Kulisse von Verfall, Zivilisationsmüdigkeit und absterbender Lebensenergie, die sie unaufhörlich ausbreitet, wirken ihre Botschaften, wie sie wirken sollen: so hell. Alles ist mit schicksalhafter Bedeutung aufgeladen: Es geht nicht nur um Krippen und "Elterngeld". Es geht um mehr. Es geht um uns. Um Deutschland. Vielleicht hat sie recht, und die Familie ist nicht anders zu retten als mit Doppelverdiener-Eltern und ganztagsbetreuten Kindern. Doch was ihre Gegner so irritiert, ist weniger, dass sie diesen Wandel ermöglicht, als vielmehr der Eindruck, dass sie darüber so wenig traurig ist. Eine ganze Welt vergeht, die der bürgerlichen Kleinfamilie - aber die Melancholie des Konservativen fehlt ihr dabei völlig.

Bei aller Lebendigkeit fehlt Leben

Unterwegs mit ihr. Es gibt wenige Politiker, die so charmant und aufgeschlossen sind. Sie ist rasend schnell - und rasend intelligent. Aber: Es gibt nichts zu essen, sie ernährt sich den ganzen Tag von "Latte macchiato". Es gibt nichts zum Ausruhen. Es gibt auch keinen "Nikotin-Abusus". Alles muss vernünftig sein und höheren Zwecken genügen. Man bewegt sich wie hinter einer Glaswand durch die Welt. Nach acht Stunden mit ihr steigt man verändert aus dem Auto. Es dauert eine Zeit, bis man zu sich kommt. Und dann springt einen das instinktive Bedürfnis an, in die Bahnhofskneipe zu gehen, viele Biere zu trinken und viele Zigaretten zu rauchen. Oder noch Schlimmeres zu tun. Könnte diese Frau Kanzlerin werden? Etwas fehlt, bei aller Lebendigkeit: Leben. Es ist Frühling, manchmal zieht Ursula von der Leyen jetzt ihr Kostümjäckchen aus. Manchmal lässt sie sich auf einen kleinen Flirt ein. Eine Frau. Sie scherzt: "Ich bin seit 20 Jahren verheiratet, machen Sie sich keine Hoffnungen." Aus der Nähe erkennt man, dass sie stark geschminkt ist. Aber nicht eine Schweißperle steht auf ihrer Stirn, kein "Latte macchiato" befleckt je ihr Kostüm.

Ständig redet sie vom Kinderkriegen, was ja auch zu tun hat mit sich hingeben, vielleicht sogar mit sich selbst verlieren. Aber Ursula von der Leyen verliert sich nie. Manchmal sieht man sie spät abends in einem Fitnessstudio in Berlin, wie sie, nach einem Tag voller Akten und Termine, auf dem Laufband trainiert. Ständig erweckt sie den Eindruck, als stünde sie, wie es das CDU-Motto vorsieht, "mitten im Leben". Aber ist das wirklich so? Bei aller zur Schau gestellten Heiterkeit trägt ihr Gesicht um die Mundwinkel doch auch einen Zug von Strenge. Und ihr Denken kann von fast schon glaubenspolizeilicher Enge sein. Viele Menschen kommen in ihren Reden nicht vor. Überzeugte Singles. Schwule und Lesben. Oder: Leute, die schlicht ohne Kinder leben wollen. Es ist schon etwas her, es war ein Telefonat von Auto zu Auto, es ging nicht anders. Sie hatte so viel von sich erzählt, aber man wollte gern Neues erfahren.

Eine seltsam flimmernde Figur

"Schon mal gedacht: Jetzt will ich endlich mal allein sein?" "Ja, natürlich, das hat man immer wieder mal. Wobei zu Hause bei meiner Familie für mich auch allein sein ist. Ich muss mich nicht vereinzeln, um allein zu sein." "Schon mal einen Nachmittag vor dem Fernseher abgehangen, nur rumgezappt?" "Wie, Sie meinen, den ganzen Nachmittag? Nein, eigentlich nicht." "Schon mal Angst gehabt, das alles nicht zu schaffen?" "Ich empfinde Druck, aber auch Spaß. Sagt Ihnen der Begriff "to cope" etwas?" "Wie war Ihr Wochenende?" "Ich habe den Familienbericht gelesen." "Waren Sie mal so richtig unglücklich?" "Oh ja, als Mensch hat man das ja immer wieder mal. Natürlich gibt es Situationen, wo man "on the edge" ist. Als Studentin in Göttingen war ich oft einsam." Tatsächlich, eine "außergewöhnliche Erscheinung", eine außergewöhnliche Frau. Sie erzählt von sich - gibt aber nichts preis. Eine seltsam flimmernde Figur. Wie ein blonder Sommersonnentraum.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?