ZITATE »Wer wo raus will, muss auch sagen, wo er rein will«


SPD-Parteichef Gerhard Schröder hat in seiner Grundsatzrede in Nürnberg am Montag alle heißen Eisen der deutschen Politik angesprochen. Die wichtigsten Aussagen in Zitaten:

Zu den Abweichlern aus den eigenen Reihen in der Militäreinsatz- Frage: »Weil wir das Richtige getan haben, sind einige gegangen - das tut mir weh.«

Zu den SPD-Kritikern des Bündnisses mit den Grünen: »Wer wo raus will, muss auch sagen, wo er rein will - das gilt für viele Lebenslagen ...«

Zur Fortsetzung von Rot-Grün: '»Unsere Reform-Agenda ist noch lange nicht abgearbeitet ... Ich will diese Arbeit mit den Grünen fortsetzen.«

An die Adresse der Grünen: »Die Grünen müssen entscheiden, ob Nostalgie und Verdrängung auf der Tagesordnung stehen sollen. Mit beidem kann man Deutschland nicht regieren.«

Zum politischen Liebeswerben der FDP: »Da muss sich viel ändern, bis die auf der politischen Bühne wieder die Rolle spielen, für die Namen wie Walter Scheel, Karl-Hermann Flach und in der Außenpolitik Hans-Dietrich Genscher stehen.«

Zu seiner Äußerung der »uneingeschränkten Solidarität« mit den USA: »Wenn es um die Freiheit geht, kann man Solidarität nicht tröpfchenweise gewähren.«

Zum Ausbleiben des Rückgangs der Arbeitslosigkeit auf die angekündigten 3,5 Millionen: »Wir geben das Ziel nicht auf - es dauert nur etwas länger.«

Zu den potenziellen Kanzlerkandidaten der Union, Edmund Stoiber und Angela Merkel: »Da gibt es diesen einen, der nicht weiß, ob er wollen soll, und die eine, die nicht weiß, ob sie wollen darf. Mit diesen Kräften ist kein Staat zu machen.«


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