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"Unternehmen Barbarossa": Der Krieg gegen die Sowjetunion

Hitler wagt den Zweifrontenkrieg. Unter dem Decknamen "Barbarossa" beginnt am 22. Juni 1941 der Angriff auf die Sowjetunion. Ohne Kriegserklärung inszeniert er den größten Truppenaufmarsch aller Zeiten.

Dass Hitler glaubte, die Sowjetunion, das größte Land der Erde, in kurzer Zeit militärisch besiegen zu können, erscheint aus heutiger Sicht kaum vorstellbar. Auch Stalin hielt eine Invasion der Wehrmacht selbst noch 1941 für undenkbar. Geheimdienstberichte, die ihn vor einem unmittelbar bevorstehenden Angriff Deutschlands warnten, pflegte er mit unflätigen Beschimpfungen zu kommentieren. Gemeinsam mit dem deutschen Diktator hatte er Polen zerschlagen, Moskau hielt sich seither an die Verträge. Fassungslos erfahren Bevölkerung und Militärs von Hitlers Schlag.

Gleichwohl, seit Mai 1941 arbeiteten Angehörige der Wehrmachtsführung an der Ausarbeitung eines Planes für den Krieg gegen Stalin. Am 18. Dezember 1940 unterzeichnete Hitler die "Führerweisung Nr. 21": der Befehl zum Angriff auf das kommunistische Riesenreich. Am Schluss einer Besprechung im Frühjahr 1941 rief Hitler seinen Generälen siegesgewiss zu: "Wenn Barbarossa steigt, wird die Welt den Atem anhalten und sich still verhalten!" Unter dem Decknamen "Barbarossa" beginnt schließlich am 22. Juni 1941 der deutsche Überfall. Ohne Kriegserklärung rücken die deutschen Truppen auf einer Länge von 1.600 Kilometern zwischen der Ostsee und den Karpaten in Richtung Sowjetunion vor.

"Alles nur Provokationen!"

Stalin wird durch die Meldung vom Angriff Deutschlands aus dem Schlaf gerissen. Um 4.30 Uhr morgens tagt die erste Krisenrunde im Kreml. Stalin will es nicht wahrhaben: "Alles nur Provokationen!"

Der Wehrmacht standen 153 Divisionen mit etwa drei Millionen Soldaten zur Verfügung. Hinzu kamen Soldaten aus den verbündeten Staaten Rumänien, Ungarn, Finnland, Slowakei und Italien. Die Divisionen waren in drei Gruppen eingeteilt: Heeresgruppe Nord auf dem Marsch in Richtung Leningrad, Heeresgruppe Mitte mit Stoßrichtung Moskau und Gruppe Süd mit dem Ziel Ukraine.

Noch kurz vor dem Angriff schrieb der "Führer" in einem Aufruf an die Soldaten der Ostfront: "(...) Wenn diese größte Front der Weltgeschichte nunmehr antritt, dann geschieht es nicht nur, um den großen Krieg überhaupt zu beenden, sondern um die ganze europäische Kultur zu retten. Deutsche Soldaten! Damit tretet ihr in einen harten und verantwortungsschweren Kampf ein! Denn: Das Schicksal Europas, die Zukunft des Deutschen Reiches, das Dasein unseres Volkes liegen nunmehr allein in eurer Hand. Möge uns allen in diesem Kampf der Herrgott helfen!"

Vernichtungskrieg ungekannten Ausmaßes

Was folgte, war ein Vernichtungskrieg ungekannten Ausmaßes. Die Sowjetunion kostete der bis zum 8. Mai 1945 dauernde Krieg fast 21 Millionen Menschenleben, darunter über sieben Millionen Zivilisten. Nie zuvor forderte ein Krieg so viele Opfer auf allen Seiten - mehr als 50 Millionen. Er gerät zum mörderischsten Schlachten der neuen Geschichte, die Welt ertrinkt in einem Meer von Blut und Tränen.

Hitler wollte diesen Krieg als "Kreuzzug Europas gegen den Bolschewismus" verstanden wissen. Die Truppen sollten dabei ohne jede "völkerrechtliche Rücksichtnahme" vorgehen. Am 29. Juni 1941 rief die sowjetische Regierung den "Großen Vaterländischen Krieg" zur Verteidigung des Landes aus. Die Rote Armee umfasste etwa 4,7 Millionen Soldaten.

Der Krieg auf breiter Front schien die Sowjetunion völlig überrascht zu haben. Die von der deutschen Führung nicht zuletzt deshalb bis Herbst 1941 erwartete sowjetische Niederlage sollte Großbritannien zu einem Kompromissfrieden zwingen und die machtpolitische Grundlage für den Kampf um die Weltherrschaft gegen die USA bereiten.

Im Vordergrund standen die Eroberung von "Lebensraum" und die wirtschaftliche Ausbeutung der eroberten Gebiete. Insbesondere die reichen Bodenschätze Russlands, so etwa die Ölfelder des Kaukasus, waren für Hitler von großem Interesse. Auch die Ermordung der jüdischen Bevölkerung und der sowjetischen Führungsschicht war von ihm geplant.

Die "Blitzkrieg"-Strategie

Aufgrund des Überraschungsmoments stießen die deutschen Divisionen schnell nach Osten vor. Schon am ersten Tag wurden mehr als ein Viertel der Flugzeuge der sowjetischen Luftwaffe zerstört. Nach nur zwölf Tagen waren alle drei deutschen Heeresgruppen weit in russisches Gebiet vorgedrungen. Anfang Juli hatte die Sowjetunion bereits fast das gesamte Gebiet ihrer "Kriegsbeute" Ostpolen sowie Litauen und halb Lettland verloren. Der Kreml verhielt sich trotz dieser bedrohlichen Situation abwartend.

Der wegen des Balkanfeldzuges um fünf Wochen verschobene Angriffstermin beunruhigte nur wenige deutsche Militärs, war doch Frankreich, das als stärkste Militärmacht Europas gegolten hatte, in nur wenigen Wochen geschlagen worden. Hitlers Experten hielten einen Blitzkrieg auch im Osten für möglich, und die ersten gewaltigen Erfolge schienen den Optimisten recht zu geben.

Erst langsam reagierte der sowjetische Diktator: Arbeiter wurden mit dem Ausheben von Schützengräben beauftragt, wichtige Industrieanlagen in sicheres Gebiet verlegt, und allmählich trafen erste Kontingente der Roten Armee zur Verstärkung an der Front ein.

Offensive kommt vollständig zum Erliegen

Bald mussten die deutschen Einheiten feststellen, dass die Rotarmisten ihnen mit aller Härte antworteten. Der Vormarsch geriet ins Stocken. Doch nicht nur der erbitterte Widerstand der sowjetischen Soldaten wurde für die Wehrmacht zur bösen Überraschung. Auch der Widerstand der Zivilbevölkerung, die widrigen klimatischen Bedingungen und die Unwegsamkeit des Geländes machten den vorrückenden Deutschen schwer zu schaffen. Anfang Dezember 1941 brachten Temperaturen von mehr als 40 Grad minus die Offensive vollständig zum Erliegen.

Hinzu kam, dass viele der Divisionen völlig unzulänglich mit Material aus dem Ersten Weltkrieg ausgerüstet waren. Auch die Logistik brach vollkommen zusammen, Engpässe bei der Treibstoffversorgung waren an der Tagesordnung. Eilig organisierte Sammelaktionen im Deutschen Reich konnten die Situation kaum verbessern. Die Ausfälle durch Erfrierungen überstiegen schließlich die Verluste im Kampf.

Abertausende deutsche Soldaten waren schon in diesem ersten Kriegswinter an der Ostfront erfroren oder litten unter schweren Erfrierungen. Immer länger wurde die Verlustliste der Wehrmacht, wie in einer Zusammenstellung des Wehrmachtsführungsstabes vom 6. Juni 1942, dem Dokument "Wehrkraft 1942", deutlich wird: "Fehlstellen des Ostheeres am 1. Mai 1942 625.000 Köpfe; volle Auffüllung der Verluste des Winters nicht möglich. Wehrkraft geringer als im Frühjahr 1941."

Das Ende

Für den Kriegsausgang waren schließlich die reicheren Ressourcen der Sowjetunion an Soldaten und Material entscheidend. Mit der Offensive neu formierter sowjetischer Verbände begann in der Winterschlacht 1941/42 der sich über mehr als drei Jahre hinziehende Rückzug der Wehrmacht nach Westen. Insbesondere der Vorstoß in den Kaukasus hatte zu einer Überforderung der deutschen Truppen und schließlich zur Gefangennahme der 6. Armee im "Kessel von Stalingrad" geführt.

Den Vormarsch der Sowjettruppen konnten die geschwächten Verbände der Wehrmacht schließlich nicht mehr aufhalten. Die Sommeroffensive von 1944 führte die Rote Armee bis Ende des Jahres an die Reichsgrenze. Nach der Winteroffensive von 1945 erreichte sie die Oder und Neiße. Wenige Monate später war das Ende des NS-Regimes besiegelt.

Dusko Vukovic

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(