Bundestagswahl Nach Kritik am Wahl-o-Mat: Forscher erklärt, wie die Thesen ausgewählt werden – und warum

Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann erklärt, wieso der Wahl-O-Mat keine Wahlempfehlung gibt
Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann erklärt, wieso der Wahl-O-Mat keine Wahlempfehlung gibt
© L. C. Wurthmann
Der Wahl-O-Mat soll die Wahlentscheidung erleichtern. Doch es gibt Kritik, die Fragen seien zu beliebig. Der Politikwissenschaftler und Wahl-O-Mat-Forscher Constantin Wurthmann verteidigt die Auswahl der Thesen.

Herr Wurthmann, Sie haben den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl mitentwickelt. Wie oft haben sie ihn schon durchgespielt?

Tatsächlich nur ein Mal zu dieser Bundestagswahl.

Und das Ergebnis lag nah dran an den von Ihnen favorisierten Parteien?

Im Wesentlichen ja. Ein bisschen gewundert hat mich, dass eine Partei, die ich nicht so schlecht finde, weit weg von mir gelandet ist. Und eine andere, die ich nicht mag, auf einmal sehr weit oben lag. Das Tool sorgt eben immer wieder für Überraschungen.

Das geht ja vielen Menschen so. Die wundern sich dann, dass ihnen der Südschleswigsche Wählerverband oder die Tierschutzpartei vorgeschlagen wird.


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