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US-Wahl 2016: Clinton bekam mehr Stimmen! Warum Trump trotzdem gewann

Doch ja: Die Amerikaner haben mehrheitlich Hillary Clinton gewählt. Nur nicht in den richtigen Bundesstaaten. Zum zweiten Mal innerhalb von 16 Jahren verliert der Kandidat mit den meisten Stimmen die Präsidentschaftswahl. Warum nur?

Donald Trump-Sieg in Zeitungen

Ob er es glaubt oder nicht: Donald Trump hat die Wahl gewonnen - obwohl Hillary Clinton mehr Stimmen bekommen hat

Wäre Donald Trump konsequent gewesen, hätte er sich nach seinem fulminanten Sieg hingestellt und gesagt: "Leute, wir alle wissen, diese Wahlen sind getürkt, lasst uns nicht zu früh jubeln." Die Mär von der gezinkten Abstimmung hatte der Neu-US-Präsident im Wahlkampf solange rauf- und runtergebetet, dass er irgendwann selbst daran zu glauben schien. In einer TV-Debatte behielt sich Trump sogar vor, das Wahlergebnis überhaupt anzuerkennen - natürlich nur für den Fall, dass er verlieren würde. Ein Affront. Oder im besten Fall ein besonders schamloses Wahlkampfgetöse. Am Ende dieses historischen Wahltags jedenfalls war keine Rede mehr von manipulierten Wahlen. Die 240 Jahre alte Demokratie funktioniert und ist nicht unterzukriegen.

Niemand zweifelt am rechtmäßigen Sieg Donald Trumps

Wie es sich gehört, war es die unterlegende Kandidatin Hillary Clinton, die dem Sieger als eine der ersten gratulierte. Auch US-Präsident Barack Obama machte keine Anstalten, dem Gewinner den ihm zustehenden Respekt zu verweigern. Um irgendwelche Zweifel an der Legitimität des "President-elect" zu säen, fiel das Ergebnis ohnehin zu deutlich aus: 290 zu 228 Wahlmänner für den Republikaner hieß es am Ende. Mit so einem klaren Vorsprung hatte kaum jemand gerechnet.


Donald Trumps Triumph ist deshalb auch ein Sieg des Bürgerwillens über die Demoskopen. Die hatten mehrheitlich ein enges Rennen vorhergesehen, bei dem Trump den Kürzeren ziehen würde. Es kam anders. Viele, sehr viele Amerikaner schienen das Bedürfnis gehabt zu haben, es nicht nur "denen da in Washington" einmal richtig zu zeigen, sondern auch den Zahlenzauberern von den Umfrageinstituten. Dabei lagen die Meinungsforscher gar nicht so schrecklich daneben, wie es scheint.

Clinton hat noch 200.000 Stimmen Vorsprung

Hätten die Amerikaner ihr Staatsoberhaupt direkt gewählt und nicht über zwischengeschaltete Wahlleute, hieße die Siegerin Hillary Clinton. Nach Auszählung fast aller Stimmen haben 59.926.386 Amerikaner für die Demokratin gestimmt, aber nur 59.698.506 für den Immobilienmilliardär. Mehr als 200.000 US-Bürger wollten also lieber Clinton als Staatsoberhaupt. Ein vergleichsweise knapper Vorsprung, aber ein Vorsprung. Nur eben nicht in den wahlentscheidenden Staaten. Es hakt nicht am Abstimmungsverfahren, sondern am unfairen Wahlsystem.

US-Wahlsystem erklärt: Was sind eigentlich Swing States und Wahlmänner?


Der Umweg über Wahlmänner wurde einst eingeführt, weil die frühere USA so dünn besiedelt war, dass nicht in jedem Dorf eine Wahlurne stehen konnte. Stattdessen wurden Abstimmungsstellvertreter in die großen Städte losgeschickt. Was im 19. Jahrhundert sinnvoll gewesen sein mag, führt mittlerweile zu der grotesken Situation, dass derjenige Kandidat mit den meisten Stimmen nicht zwingend auch der siegreiche Kandidat sein muss. Dem Demokraten Al Gore erging es im Jahr 2000 ähnlich. Auch er hatte, wie jetzt Clinton, minimal mehr Wählerstimmen bekommen als sein Kontrahent George W. Bush. Doch der Republikaner und spätere Präsident hatte eben die richtigen Bundesstaaten und damit mehr Wahlmänner gewonnen.


Florida ist wichtig, Kalifornien nicht so

Damals wie heute zählte Florida zu den "richtigen" Bundesstaaten, die zu holen waren. Diesmal zudem Pennsylvania, Wisconsin und Michigan. Sie alle gingen an Donald Trump. Wie fast immer in jedem Wahljahr hängt der Wahlausgang von ein paar wenigen Bundesstaaten ab. Kaum ein republikanischer Kandidat käme auf die Idee, in Kalifornien trotz seiner 55 Wahlmänner aufwändig auf Stimmenfang zu gehen. Denn der größte Bundesstaat ist fest in der Hand der Demokraten. Umgekehrt gilt das auch für Texas, wo traditionell die Konservativen gewinnen. Der US-Wahlkampf geht an Abermillionen von Menschen vorbei. Nicht die tatsächliche Mehrheit entscheidet über den Präsidenten für ein ganze Land, sondern die Bewohner einiger weniger "Swing States" mit ihren ganz eigenen Sorgen und Nöten.

Vor den "Swing States" sind alle gleich

Sicher, diese Art der Abstimmung sagt nichts darüber aus, wie gut oder schlecht sich der letztlich siegreiche Kandidat im Weißen Haus schlagen wird. Und natürlich mussten alle Präsidentschaftsbewerber mit dieser Besonderheit klar kommen. Nur: Fairer ist es deswegen auch nicht. Donald Trump hat angekündigt, Amerika wieder großartig machen zu wollen. Er könnte mit dem in die Jahre gekommenen Wahlsystem anfangen.




Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.