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Wegen Vulkanasche: Luftverkehr in Spanien und Portugal gestört

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjalla sorgt erneut für Probleme an europäischen Flughäfen. In Spanien sind bereits 19 Flughäfen gesperrt. Auch Portugal rechnet mit Einschränkungen im Flugverkehr. Derzeit spuckt der Vulkan wieder mehr Asche aus als zuletzt.

Eine Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla bereitet dem Flugverkehr in Teilen Europas erneut Probleme. Die spanische Luftfahrtbehörde AENA ordnete für Samstag die Sperrung von 19 Flughäfen im Norden des Landes an. Die portugiesischen Behörden warnten vor Störungen des Flugverkehrs in Porto, Lissabon und Faro.

Die AENA hatte bereits am Freitagabend die Sperrung der Flughäfen in Santiago de Compostela, La Coruña und Vigo angeordnet. Am Samstag wurden dann auch die ebenfalls im Norden des Landes gelegenen Airports in Asturien, Bilbao, Burgos, La Rioja, León, Pamplona, Salamanca, San Sebastián, Santander, Saragossa, Valladolid, Vitoria und schließlich in Barcelona gesperrt. Der nordspanische Luftraum sollte den Angaben zufolge mindestens bis 20.00 Uhr geschlossen bleiben.

Die internationalen Flughäfen in Madrid und Palma de Mallorca blieben geöffnet. Die größte spanische Fluggesellschaft Iberia beförderte einen Teil der Fluggäste mit Bussen. Nach Angaben des Unternehmens wurde damit gerechnet, dass die Flughäfen in Nordspanien am Sonntag wieder geöffnet werden können.

Auch auf den Flughäfen der nordportugiesischen Hafenstadt Porto sowie in Lissabon und Faro im Süden des Landes kam es zu Beeinträchtigungen, die bis zum frühen Nachmittag anhalten sollten. Wie die Flughafenbehörde ANA mitteilte, wurden insgesamt 104 Flüge gestrichen. In Porto wurden für Samstag alle Flüge von Billig-Fluglinien gestrichen.

Am Freitag waren im Westen Irlands wegen der Vulkanasche erneut mehrere Flughäfen kurzzeitig geschlossen worden. Der isländische Vulkan Eyjafjalla spuckt nach Angaben von Meteorologen derzeit wieder mehr Asche aus.

Im April hatte der Vulkan fast den gesamten europäischen Luftverkehr rund eine Woche lang lahmgelegt. Die Schließung von hunderten Flughäfen hatte ein beispielloses Chaos ausgelöst, mehr als acht Millionen Reisende saßen fest. In Deutschland war der Luftraum für viereinhalb Tage ganz oder teilweise gesperrt. Allein hierzulande fielen während der bislang einmaligen Maßnahme rund 40.000 Flüge aus.

AFP/DPA / DPA

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