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Tragödie um Chapecoense: Wie geht es nach dem Absturz mit dem Fußballclub weiter?

Aus aller Welt erreichen den brasilianischen Spitzenclub Chapecoense Trauerbekundungen. 19 Spieler sind tot, auch 20 Journalisten, die mit an Bord des auf dem Weg zum Finale im Südamerika-Cup abgestürzten Flugzeugs waren. Um den Verein zu retten, gibt es bereits Ideen.

Ein Junge zündet eine Kerze an. Bei einem Flugzeugabsturz ist fast die gesamte Mannschaft von Chapecoense ums Leben gekommen.

Ein Junge zündet eine Trauerkerze an. Bei einem Flugzeugabsturz ist fast die gesamte Mannschaft des brasilianischen Erstligisten Chapecoense ums Leben gekommen.

Nach dem Tod fast der kompletten Profimannschaft des brasilianischen Fußball-Erstligisten Chapecoense bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien steht der Verein vor einer ungewissen Zukunft. Ein Bündnis von prominenten Erstligateams aus Brasilien brachte eine Art "Lex Chapecoense" ins Spiel. Traditionsclubs wie Corinthians, Palmeiras und FC Santos schlagen dem Fußballverband vor, dass der Club kostenlos Spieler leihen kann und dass Chapecoense drei Jahre lang nicht aus der Serie A absteigen kann - unabhängig vom Tabellenstand.

Neben 19 Fußballern starben auch 20 Journalisten, die das Team zum Finalhinspiel der Südamerika-Meisterschaft Copa Sudamericanana bei Atlético Nacional Medellín begleitet hatten. Die Behörden hatten zunächst von insgesamt 75 Toten gesprochen. Weil aber nicht wie lange angenommen 81, sondern nur 77 Passagiere an Bord waren, konnten sie die Zahl auf 71 Tote und sechs Überlebende korrigieren. Die Bergung der Leichen sei abgeschlossen, teilte der Katastrophenschutz mit.


Brasilianischer Ex-Nationalspieler unter Opfern

Unter den Opfern befindet sich auch der frühere brasilianische Nationalspieler Mário Sérgio Pontes da Paiva (66). Er reiste als Sportjournalist von Fox Sports mit dem Team nach Medellín. 1983 war Mario Sérgio einer der Bezwinger des Hamburger SV beim 2:1-Sieg von Grêmio Porto Alegre im Weltpokal-Endspiel in Tokio. Im Heimstadion des Clubs im südbrasilianischen Chapecó kam es zu ergreifenden Szenen, Angehörige lagen sich weinend in den Armen, zum Gedenken an die Opfer wurden rote Rosen in die Tornetze gehängt. Tausende versammelten sich in der Arena Condá und zu Gedenkgottesdiensten.

Am kommenden Sonntag wäre das letzte Saisonspiel gegen Atlético Mineiro aus Belo Horizonte gewesen und danach das Rückspiel gegen Atlético Nacional. "Brasiliens Fußball ist in Trauer. Das ist so ein tragischer Verlust", teilte Fußball-Legende Pelé bei Twitter mit.

Das Charterflugzeug vom Typ Avro RJ85 der bolivianischen Gesellschaft Lamia war am späten Montagabend (Ortszeit) in rund 3000 Meter Höhe am Berg El Gordo in der Nähe der Ortschaft La Unión verunglückt - im Landeanflug, knapp 40 Kilometer vor Medellín. Die Maschine war vor drei Wochen auch von Argentiniens Nationalmannschaft mit Superstar Lionel Messi nach einem WM-Qualifikationsspiel in Brasilien (0:3) genutzt worden. Die kolumbianische Luftfahrtbehörde nannte als eine mögliche Ursache Treibstoffmangel. Die beiden Blackboxes konnten in bergigem Gelände sichergestellt werden und sollen Aufschluss liefern.

Auch Chapecoense-Torwart Danilo tot

Nach Angaben der Behörden ist unter den Toten auch Torwart Danilo - er war mit spektakulären Paraden der Held im Halbfinale gegen den Lieblingsclub von Papst Franziskus, San Lorenzo aus Argentinien. Medien zitierten zudem einen Motivationsspruch des getöteten Trainers Caio Junior, der vor einem der letzten Spiele zu seinem Team sagte: "Wenn ich heute sterbe, sterbe ich glücklich." Der Finaleinzug war der bislang größte Erfolg des Vereins. In Brasilien wurde von Präsident Michel Temer eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.

Glück hatte der argentinische Spieler Alejandro Martinuccio - der Stürmer konnte wegen einer Verletzung die Reise nach Kolumbien nicht antreten und zeigte sich erschüttert. Zudem überlebten einige weitere Spieler, weil sie gesperrt waren oder nicht berufen worden waren. 

fin / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(