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Formel 1 in Suzuka: Vettel wieder ganz weit vorne

"Fantastisch!" - Sebastian Vettel ist außer sich vor Freude über seinen Sieg beim Großen Preis von Japan. Der Red-Bull-Pilot verwies seinen Teamkollegen Mark Webber auf Platz zwei - und kann nun im Kampf um den WM-Titel wieder ordentlich mitmischen.

Sebastian Vettel hat sich im Titelrennen eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Red-Bull-Pilot triumphierte nach zuletzt etlichen Pleiten und Pannen beim Großen Preis von Japan und konnte dadurch den Rückstand auf seinen Teamkollegen Mark Webber verkürzen. "Fantastisch. Jungs, ich bin stolz auf euch", jubelte der strahlende Vettel noch über Boxenfunk nach seinem Coup. Der Australier Webber verteidigte durch einen zweiten Platz in Suzuka die Führung in der Formel-1-Weltmeisterschaft vor Ferrari-Rivale Fernando Alonso, der am Sonntag den dritten Platz belegte.

Vettel fuhr bei Traumwetter ein Traumrennen. Wie bei seinem Vorjahreserfolg nutzte der Vizechampion aus Heppenheim seine Pole- Position auf dem Suzuka Circuit souverän und feierte seinen dritten Saisonsieg. Nach 53 Runden auf dem spektakulären, 5,807 Kilometer langen Kurs lag er in 1:30:27,323 Stunden 0,905 Sekunden vor Webber.

Rosberg verliert Hinterreifen

Nico Rosberg hatte bei einem spektakulären Unfall sechs Runden vor Schluss großes Glück. Fünf Runden vor Schluss drehte sich der Mercedes-Pilot aus Wiesbaden, weil sich der linke Hinterreifen gelöst hatte, und knallte in die Leitplanken. Er blieb aber unverletzt. Der 24-Jährige wurde noch als 17. gewertet.

Vettel darf sich nach diesem Befreiungsschlag wieder berechtigte Hoffnungen auf den WM-Titel machen. Nach 16 von 19 Läufen liegt er mit 207 Punkten auf Platz drei. Webber führt mit 220 Zählern weiterhin. Alonso ist punktgleich mit Vettel Gesamtzweiter. Der Brite Lewis Hamilton fiel nach seinem fünften Platz in Japan auf WM-Rang vier (202 Punkte) zurück. Sein McLaren-Teamkollege Jenson Button wahrte durch den vierten Platz in Suzuka als Gesamtfünfter (189) seine geringen Chancen auf die Titelverteidigung.

Im Land des Lächelns hatte Vettel allen Grund zum Strahlen. Zu keinem Zeitpunkt war der Sieg des 23 Jahre alten Hessen in Gefahr. Er bestimmte das Geschehen von Beginn an und musste nie um den insgesamt siebten Grand-Prix-Erfolg bangen.

Weit am Podest vorbei

Die anderen Deutschen fuhren am Podest weit vorbei. Rekord- Weltmeister Michael Schumacher (Kerpen) profitierte vom Pech seines Teamkollegen Rosberg und belegte den mit knapp einer Runde Rückstand den sechsten Platz. Nick Heidfeld (Heidfeld) setzte bei seinem zweiten Einsatz seit seinem Comeback im Sauber als Achter ein Achtungszeichen. Timo Glock (Wersau) wurde im Virgin 14. Force-India- Pilot Adrian Sutil (Gräfelfing) und Nico Hülkenberg (Emmwerich) im Williams schieden ebenfalls aus.

Rosberg und Schumacher sorgten für einen der wenigen sportlichen Höhepunkte des - vom Start abgesehen - weitgehend langweiligen Rennens. Das Silberpfeil-Duo duellierte sich bei Halbzeit ein paar Runden lang im Kampf um Rang sieben. Aber der Rekord-Weltmeister aus Kerpen kam an seinem jungen Teamkollegen nicht vorbei.

Turbulente Startphase

Direkt nach dem Start verschuldete Witali Petrow eine Safety-Car- Phase. Der russische Renault-Rennfahrer torpedierte den Williams von Hülkenberg nach wenigen Metern, wodurch auch dieser ausschied. Für Felipe Massa (Brasilien) und Antonio Liuzzi (Italien) war der Grand Prix nach einem Crash ebenfalls noch vor der ersten Kurve vorbei.

Vettel erwischte einen optimalen Start und verteidigte bei seiner achten Pole-Position in dieser Saison souverän die Spitze. Auch nach der erneuten Freigabe des Rennens blieb der Hesse vor seinem Teamkollegen Webber. Alonso folgte als Dritter vor dem McLaren-Duo Hamilton und Button, womit die Top-Fünf der WM-Wertung vorne lagen.

Wegen Dauerregens am Samstag musste die Qualifikation zum zweiten Mal in der Grand-Prix-Geschichte auf Sonntag verschoben werden. Die Strecke war komplett überflutet. Vettel fuhr am Vormittag dann klare Bestzeit vor Webber.

Jens Marx, DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(