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DFB-Pokal FC Bayern feiert in Augsburg – Werder scheitert an Zweitligist Paderborn

Musiala und Davies feiern den Bayern-Sieg in Jubiläumstrikots für das Olympiastadion
Jamal Musiala (l.) und Alphonso Davies feiern den Sieg des FC Bayern in Augsburg in Sondertrikots zum Jubiläum des Olympiastadions.
© Alexander Hassenstein / Getty Images
Reichlich Elfmeter, häufig Verlängerung und ein gescheiterter Bundesligist: Werder Bremen scheiterte im DFB-Pokal nach Elfmeterschießen an Zweitligist Paderborn. St. Pauli hatte Freiburg lange am Rand einer Niederlage – und Augsburg kitzelte den FC Bayern.

Werder Bremen ist als nächster Fußball-Bundesligist im DFB-Pokal gestrauchelt, der SC Freiburg und Borussia Dortmund haben das Zweitrunden-Aus hingegen verhindert – wenn auch mit einiger Mühe. Pokal-Rekordsieger Bayern München wurde vom FC Augsburg erneut gekitzelt, doch anders als in der Bundesliga konnten die Münchner diesmal zurückschlagen.

Letztlich hieß es 5:2 in einer packenden Achtelfinal-Begegnung. Eric Maxim Choupo-Moting (27. Minute, 59.), Joshua Kimmich (53.), Jamal Musiala (74.) und Alphonso Davies (90.+1) trafen für die Bayern, die zunächst einem Rückstand hinterherliefen und auch mit einem Jubiläumstrikot aus Anlass von 50 Jahren Olympiastadion für Aufsehen sorgten. Mads Pedersen (9.) und Dayot Upamecano (65./Eigentor) erzielten die Augsburger Tore.

Werder: Erst 2:2 nach 0:2, dann unglücklich

Bremen verpasste am Mittwoch den Sprung ins Achtelfinale durch das 4:5 (2:2, 2:2, 0:2) im Elfmeterschießen bei Zweitliga-Topteam SC Paderborn. Felix Platte (22. Minute) und Sirlord Conteh (43.) schossen das spielfreudige Heimteam verdient in Führung, Leonardo Bittencourt (65.) und Mitchell Weiser (84.) retteten Werder mit ihren Toren immerhin noch in die Verlängerung. Nach weiteren torlosen 30 Minuten musste das Elfmeterschießen entscheiden, in dem Bittencourt als einziger Bremer Spieler verschoss. SCP-Torwart Leopold Zingerle parierte seinen Versuch.

Heftige Diskussionen gab es um ein vermeintliches 3:2 für Bremen durch Niklas Füllkrug, dem wegen eines Foulspiels auf Hinweis des vierten Offiziellen aber die Anerkennung versagt blieb.

BVB-Sieg in Hannover schmeichelhaft

Dortmund steht nach einem schmeichelhaften 2:0 (1:0) bei Zweitligist Hannover 96 im Achtelfinale. Ein Eigentor von Bright Arrey-Mbi (11. Minute) brachte den BVB vor 49.000 Zuschauern auf Kurs. Jude Bellingham (71.) verwandelte einen an ihm verursachten Foulelfmeter. Der eingewechselte Karim Adeyemi (85.) sah für eine Notbremse die Rote Karte.

Nur knapp an einer Blamage schrammte Freiburg vorbei. Die Südbadener siegten im Heimspiel gegen Zweitligist FC St. Pauli 2:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung. Lukas Daschner (42. Minute) brachte die Gäste in Führung, Matthias Ginter (90.+3) und Michael Gregoritsch (119.) drehten die Partie noch.

15 Elfmeter beim badischen Duell

Bundesliga-Tabellenführer 1. FC Union Berlin setzte sich souverän 2:0 (1:0) gegen Zweitligist 1. FC Heidenheim durch. Der VfB Stuttgart feierte gegen Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld mit 6:0 (4:0) sogar ein Schützenfest.

Zweitligist Karlsruher SC verlor bei Ligarivale SV Sandhausen 7:8 (2:2, 2:2, 0:2) im Elfmeterschießen. Für die Gastgeber schossen Stephan Ambrosius (8./Eigentor) und Aleksandr Zhirov (44.) die Tore, Marvin Wanitzek (58./Handelfmeter) und Tim Breithaupt (72.) glichen für den KSC aus. Nach torloser Verlängerung parierte SVS-Torwart Nikolai Rehnen im Elfmeterschießen den Versuch von Marcel Franke.

dho DPA

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