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Fußball-Bundesliga: Schalke scheitert - Hertha abgestiegen

Schalke hat durch eine Heimniederlage gegen Bremen die Chance auf die Meisterschaft verspielt. Werder bleibt dadurch auf Champions-League-Kurs, auch weil Leverkusen und Dortmund nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Hertha BSC ist abgestiegen.

Schalke hat durch eine Niederlage gegen Bremen die letzte Chance auf die Deutsche Meisterschaft verspielt. Werder festigte dagegen den dritten Tabllenplatz und kann weiter von der Teilnahme an der Champions League träumen, weil sowohl Dortmund gegen Wolfsburg wie auch Leverkusen gegen Hertha nur ein Unentschieden erreichten. Für Berlin war dieses Remis allerdings zu wenig. Der Hauptstadt-Club ist in die 2. Bundesliga abgestiegen. Stuttgart wahrte durch ein Remis gegen Mainz die Chance auf den sechsten Tabllenplatz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Freiburg und Hannover sammelten wichtige Punkte im Abstiegskampf, während Nürnberg in Hamburg unter die Räder kam.

Ausgerechnet der ehemalige Schalker Mesut Özil würde zum königsblauen Alptraum. Der Bremer Spielmacher (55.) und Hugo Almeida (64.) sicherten Werder Bremen am vorletzten Spieltag den 2:0 (0:0)-Auswärtssieg und zerstörten Schalkes Hoffnung auf den ersten Meisterschaftsgewinn nach 52 Jahren. Der Drei-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München ist wegen des viel schlechteren Torverhältnisses der Schalker aber nicht mehr aufzuholen. Bremen hat nach dem ersten Sieg in Gelsenkirchen seit mehr als acht Jahren seine Chancen auf den Champions-League-Qualifikationsplatz vergrößert.

Während Schalke-Trainer Felix Magath der in Berlin siegreichen Startelf vertraute, hatte Werder-Coach Thomas Schaaf zwei Überraschungen parat. Für Marko Marin und Aaron Hunt begannen Tim Borowski sowie Hugo Almeida als zweite Spitze neben Claudio Pizarro.

Bremen spielte defensiv


Die Bremer, die zuletzt im November 2001 in Gelsenkirchen gewonnen hatten, versteckten sich nicht. Schalkes Torhüter Manuel Neuer musste erstmals in der 8. Minute bei einer Flanke von Almeida eingreifen, den Nachschuss setzte Philipp Bargfrede über das Tor. Danach neutralisierten sich die Teams mit dem besten Angriff der Liga (Bremen) und der sichersten Abwehr (Schalke) weitgehend, ehe Kevin Kuranyi das erste Ausrufezeichen in seinem womöglich letzten Heimspiel für Schalke setzte. Doch der Kopfball des Stürmers nach Rafinha-Flanke klatschte nur an die Latte (22.).

Kurz vor der Pause, in der erstmals die sichere Bayern-Führung gegen den VfL Bochum auf dem Videowürfel eingeblendet wurde, reklamierten die Schalker vergeblich einen Elfmeter. Per Mertesacker hatte im Strafraum Benedikt Höwedes zu Fall gebracht. Fast im Gegenzug verpasste Pizarro die Bremer Führung und die Chance, mit seinem 133. Bundesliga-Tor den Rekord von Giovane Elber für ausländische Spieler einzustellen.

Ausgerechnet Nationalspieler Özil, der zweieinhalb Jahre das königsblaue Trikot getragen hatte, leitete dann die bittere Schalker Pleite ein, als er nach dem Wechsel ein herrliches Solo mit einem Schuss ins lange Eck abschloss. Die Magath-Elf, die sich kaum noch eine gute Chance erarbeiten konnte, schien geschockt und war nach Almeidas Treffer, den Özil vorbereitete, endgültig geschlagen. Gleichwohl feierten die Anhänger der Knappen ihr Team nach dem Schlusspfiff überschwänglich und stimmten in Vorfreude auf die neue Champions-League-Saison lautstark Fan-Gesänge an.

Eine Stunde durfte Hertha auf Rettung hoffen


58 Minuten lang durfte Hertha BSC in Leverkusen auf die Rettung hoffen, dann glich Manuel Friedrich die frühe Berliner Führung durch Raffael (12.) aus und besiegelte den Abstieg für die Berliner. Nationalkeeper Rene Adler feierte nach auskuriertem Rippenbruch sein Debüt im Bayer-Tor. Borussia Dortmund erlitt mit dem 1:1 gegen Wolfsburg einen Rückschlag im Kampf um die Champions League. Der eingewechselte Marco Stiepermann (81.) bewahrte den BVB nach dem 0:1 durch das 21. Saisontor von Edin Dzeko (69.) vor der drohenden Niederlage gegen den Meister des Vorjahres.

Der VfB Stuttgart wahrte sich nach dem 2:2 gegen den FSV Mainz 05 die Chance auf den sechsten Tabellenplatz. Mit einem Doppelschlag rettete Ciprian Marica (73.(75.) einen Zähler, nachdem Malik Fathi (52.) und Andre Schürrle (63.) die Mainzer 2:0 in Führung gebracht hatten. Vor dem Spiel hatte es gute Nachrichten für die Schwaben gegeben. Torjäger Cacau verlängerte seinen Vertrag bis 2013.

Mit dem 2:2 beim 1. FC Köln brachte sich Aufsteiger SC Freiburg am vorletzten Spieltag endgültig in Sicherheit. Die frühe Führung der Rheinländer durch Zoran Tosic (9.) beantwortete Mohammadou Idrissou (31./57.) mit zwei Toren für die Breisgauer aus, die mit 32 Zählern den Klassenverbleib geschafft haben. Sebastian Freis (84.) verhinderte die neunte Kölner Heimniederlage.

HSV schießt harmlose Nürnberger ab


39 Stunden nach dem bitteren Europa League-K.o. in London schoss sich der Hamburger SV beim 4:0 gegen einen harmlosen 1. FC Nürnberg den Frust von der Seele. Jonathan Pitroipa (9.), Mladen Petric (19./25.) und Ruud van Nistelrooy (74.) stürzten den «Club» mit ihren Treffern in größte Abstiegsnöte. Vor dem Saisonfinale gegen den 1. FC Köln fielen die Franken auf Relegationsplatz 16 zurück.

Dagegen dürfte sich Hannover mit dem 6:1 gegen Gladbach seiner größten Sorgen entledigt haben. Karim Haggui (16.), dem beim Hinspiel im Borussia-Park zwei Eigentore unterlaufen waren, Sergio Pinto (24.), Didier Ya Konan (27.), Mike Hanke (39.), Sofien Chahed (53.) und Andre Bruggink (74.) bei einem Gegentor von Patrick Herrmann (69.) schossen die Niedersachsen gegen lustlose «Fohlen» auf den 15. Rang vor. Damit sicherte sich 96 eine günstige Ausgangsposition für das Abstiegs-«Endspiel» am kommenden Samstag beim VfL Bochum.

Eintracht Frankfurt verlor sein letztes Heimspiel der Saison gegen 1899 Hoffenheim mit 1:2. Pirmin Schwegler (21.) traf für die Hessen, ehe Prince Tagoe (80./88.) den Kraichgauern im Schlussspurt noch drei Punkte bescherte.

"Sind die Bayern verdienter Meister geworden? Wird es Schalke denn jemals schaffen? Wer hat jetzt die besten Chancen im Abstiegskampf? Diese und andere Fragen können Sie jetzt diskutieren, auf unserer Fußballfan-Seite auf Facebook: der Fankurve 2010"

DPA/tis / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?