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Fußball-Legenden: "Schwarzer Tag für deutschen Fußball"

Der deutsche Fußball trauert um zwei Legenden: Helmut Rahn, Held von 1954, und Lothar Emmerich, das BVB-Idol mit der "linken Klebe", sind tot.

Deutschlands Fußball-Fans trauern um den "Boss" und den Mann mit der "linken Klebe": In der Nacht zum Donnerstag sind die früheren Nationalspieler Helmut Rahn und Lothar Emmerich gestorben. Rahn wurde 73, Emmerich nur 61 Jahre alt. "Das ist ein schwarzer Tag für den deutschen Fußball", sagte Ehrenspielführer Uwe Seeler, "es ist erschütternd. Ich bin tief betroffen und sehr traurig." Leverkusens Manager Reiner Calmund bezeichnete die beiden großen deutschen Außenstürmer als "Ikonen des Fußballs". Emmerich verlor seinen Kampf gegen den Krebs. Rahn erlag nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Hause in Essen "einem langen und schweren Leiden".

Völler "sehr bestürzt

Der «Held von Bern» bleibt durch sein Siegtor zum 3:2 in der 84. Minute des Weltmeisterschafts-Finales am 4. Juli 1954 gegen Ungarn unsterblich. «Rahn war und ist eine der letzten Legenden. Er hat eine ganze Epoche bestimmt zusammen mit Fritz Walter", würdigte Franz Beckenbauer, Weltmeister von 1974 und Chef des WM- Organisationskomitees 2006, den besten Rechtsaußen in der deutschen Fußball-Geschichte. Teamchef Rudi Völler, Weltmeister von 1990, zeigte sich "sehr bestürzt. Es ist traurig".

"Ein echter Freund"

Der 40-malige Nationalspieler, der am Samstag 74 Jahre alt geworden wäre, hinterlässt seine Frau Gerti und zwei Söhne. Von der ersten deutschen Weltmeister-Elf leben jetzt nur noch Horst Eckel, Hans Schäfer und Ottmar Walter, der sich tief betroffen vom Tod seines Mitstürmers zeigte: "Er war für mich während unserer aktiven Zeit immer ein echter Freund." Rahn lebte seit über 20 Jahren zurückgezogen in seiner Heimatstadt Essen.

"Tor, Tor, Tor"

In seiner berühmten Reportage schilderte Herbert Zimmermann die entscheidende Szene des Berner WM-Finales mit den legendär gewordenen Sätzen: «Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt, Tor, Tor, Tor, Tor.» Dieser Treffer und sein Schütze stehen auch im Mittelpunkt des Spielfilms «Das Wunder von Bern» des deutschen Film- Regisseurs Sönke Wortmann, der ausgerechnet am Mittwochabend in Frankfurt wenige Stunden vor Rahns Tod eine Voraufführung erlebte.

Der am 16. August 1929 geborene Rahn startete seine Fußball-Karriere 1948 beim Landesliga-Club Oelde 09. Über die Sportfreunde Katernberg kam er 1950 zu Rot-Weiß Essen, das er 1953 zum DFB- Pokalsieg und 1955 zur deutschen Meisterschaft führte. 1951 wurde er von Sepp Herberger in die Nationalmannschaft berufen. In seinen 40 Länderspielen schoss er 21 Tore. Im ersten Jahr der neugegründeten Bundesliga wurde Rahn mit dem Meidericher SV Vizemeister.

Emmerich war an Lungenkrebs erkrankt

"Ich habe ihn vor wenigen Wochen getroffen, da war er guter Dinge und hat gehofft", sagte Völler zum Tod von Emmerich, der seine Lebensgefährtin Roswitha und die Kinder Nicole und Michael hinterlässt. Bereits im Januar war bei Emmerich Lungenkrebs diagnostiziert worden. Nach überstandener Chemotherapie zeigte sich der 61-Jährige optimistisch und kämpferisch. "Ich habe alle Chancen, wieder ganz gesund zu werden. Ihr kennt doch Emma - der war immer ein Kämpfer", sagte der einstige Torjäger von Borussia Dortmund. Vor etwa vier Wochen erlitt "Emma", wie ihn seine Fans liebevoll nannten, einen Rückschlag.

Emmerich schoß das Jahrhundert-Tor

Berühmt machte den Linksaußen ein Tor für die Ewigkeit. Bei der Weltmeisterschaft 1966 in England drosch der fünffache Nationalspieler beim 2:1 gegen Spanien den Ball aus unmöglichem Winkel zum Ausgleich ins Netz. Das "Jahrhundert-Tor" war geboren, der Name des Schützen fortan in aller Munde. Bis zuletzt wurde der zweimaligen Bundesliga-Torschützenkönig und Vize-Weltmeister immer wieder auf diese Szene vom 20. Juni in Birmingham angesprochen.

"Gib mir die Kirsche"

Begonnen hat die Karriere des Bergmannssohns und gelernten Autoschlossers beim SC Dorstfeld 09, ehe 1963 die Bundesliga lockte. Mit einer außergewöhnlichen Bilanz von 115 Toren in 183 Spielen war der Stürmer in den 60er Jahren einer der Besten seiner Zunft. «Ich habe seine Spiele mit 15, 16 Jahren im Stadion Rote Erde verfolgt. Es hat mich immer mit Stolz erfüllt, dass er so viel für die Beliebtheit des BVB und der Region getan hat», sagte Borussia Clubchef Gerd Niebaum. Emmerich lebte für den Fußball: "Gib’ mich die Kirsche", heißt der bezeichnende Titel eines Buches über den Torjäger, der seine Treffer am liebsten mit der "linken Klebe" erzielte.

Hans-Hermann Mädler und Heinz Büse / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(