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"Al Hilm" löst "Al Rihla" ab WM-Ball wird ausgetauscht – neues Hightech-Leder für die Highlight-Spiele

WM 2022: "Al Hilm"-Spielbälle liegen auf dem grünen Rasen eines Trainingsplatzes
"Al Hilm", so der Name der offiziellen Spielbälle, die im Halbfinale und Finale der Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022 verwendet werden.
© Jack Guez / AFP
Für die letzten vier Spiele der Fußball-WM in Katar präsentiert Ausstatter Adidas ein neues Spielgerät. "Al Hilm" soll Messi, Modrić, Mbappé oder den tapferen Marokkanern Glück bringen – und "den Traum" vom Titel erfüllen.

In den Halbfinal-Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar messen sich am Dienstag Kroatien und Argentinien. Einen Tag später trifft Frankreich auf Marokko – das erste afrikanische Team, das in der Geschichte des Turniers die Runde der letzten Vier erreicht. Den einen oder anderen TV-Zuschauer dürfte dann ein neues Spielgerät überraschen – denn der offizielle WM-Ball "Al Rihla" hat bis hierhin bereits seine Schuldigkeit getan. Das runde Leder mit den gelben, blauen und roten Akzenten wird dann von WM-Ausstatter Adidas durch "Al Hilm" ersetzt.

"Al Hilm" bedeutet "der Traum"

"Al Hilm" bedeutet auf Arabisch "der Traum" – "Al Rihla" heißt übersetzt "die Reise". Zum neuen WM-Ball erklärt Adidas-Manager Nick Craggs: "Al Hilm ist ein Leuchtfeuer für die Kraft des Sports und des Fußballs, die Welt zusammenzubringen". "Millionen Menschen aus fast allen Ländern der Welt werden einschalten, vereint durch ihre Leidenschaft für das Spiel. Wir wünschen allen Teams, die an der Endphase des Turniers beteiligt sind, viel Glück", so Craggs weiter.

Hightech-Ball auch im WM-Finale

Der bisherige Ball "Al Rihla", der mit der "Connected Ball"-Technologie ausgestattet wurde, um die Entscheidungen der Schiedsrichter zu unterstützen, wurde bisher in den Gruppenphasen und ersten K.-o.-Runden des WM-Turniers verwendet. "Al Hilm" mit seinem goldenen Grunddesign und dreieckigen Muster soll eine Hommage an die Wüsten rund um die Hauptstadt des Gastgeberlandes darstellen, sagte die Fifa in einer Mitteilung. Auch der neue Spielball verfügt über die Sensor-Technik, die bei knappen Abseitsurteilen oder kniffligen Tor(aus)-Entscheidungen zum Tragen kommt. Ein neuerliches irreguläres Tor wie bei Maradonnas legendärer "Hand Gottes" (Fußball-WM 1986 in Mexiko), wäre damit nahezu ausgeschlossen.

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