HOME

WM-Qualifikation: DFB-Elf löst das Ticket nach Brasilien

Der letzte Schritt nach Brasilien ist geschafft: Die deutsche Nationalelf hat sich durch ein 3:0 gegen Irland zum 18. Mal für eine Fußball-WM qualifiziert.

Auf geht's zum Zuckerhut! Mit viel Geduld haben Philipp Lahm und Co. das Iren-Bollwerk geknackt und mit dem 3:0 (1:0) wie geplant das Ticket für die Traum-WM in Brasilien vorzeitig gebucht. Sami Khedira (12. Minute), André Schürrle (58.) und Mesut Özil (90.+1) ebneten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit ihren Toren am Freitagabend in Köln den Weg zur nächsten Titelmission. Durch den achten Sieg im neunten Spiel ist der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw mit 25 Punkten der erste Platz in der Europa-Gruppe C vor dem letzten Spiel in Schweden nicht mehr zu nehmen.

In Brasilien werden auf die DFB-Auswahl beim Anlauf auf den vierten WM-Titel aber deutlich schwierigere Kontrahenten warten als die fußballerisch arg limitierten Iren, gegen die mit Mesut Özil als falscher Neun im Angriffszentrum viel mehr Tore möglich gewesen wären.

Mit Handballtaktik gegen das Bollwerk

Das letzte Gruppenspiel am Dienstag in Stockholm wird für Löw zum ersten WM-Test unter entschärften Wettbewerbsbedingungen. Dabei soll auch das Trauma vom historischen 4:4 gegen die Skandinavier vor einem Jahr in Berlin aufgearbeitet werden. Fehlen wird dabei Khedira, der in Köln seine zweite Gelbe Karte in der Qualifikationsrunde sah. Für Löw ist nun auch der Weg zur Vertragsverlängerung frei. Sehr wahrscheinlich wird der Bundestrainer noch in der kommenden Woche seinen derzeit bis zur WM datierten Kontrakt bis 2016 verlängern.

Vor 46.237 Zuschauern im ausverkauften Kölner Stadion, wo Deutschland vor 24 Jahren in einem hochdramatischen Spiel gegen Wales (2:1) das Ticket auf dem Weg zum letzten WM-Triumph gelöst hatte, wurde es diesmal alles andere als eine Zitterpartie. Vielmehr war Geduld gefragt. Wie im Handball ließ die deutsche Mannschaft den Ball rund um den Strafraum der inzwischen auf Platz 59 der Weltrangliste abgestürzten "Boys in Green" kreisen, immer nach der Suche nach einer Lücke. Als Chef im Mittelfeld kristallisierte sich Khedira heraus, auch der seit Wochen in bestechender Form agierende Lahm gehörte zu den Aktivposten im deutschen Team.

Schweinsteiger noch nicht wieder auf der Höhe

Die acht verletzungsbedingten Absagen, insbesondere der Ausfall der Stürmer Miroslav Klose und Mario Gomez, zwangen Löw zu einigen Umbaumaßnahmen im 98. Länderspiel unter seiner Verantwortung. So wählte der Bundestrainer die Taktik mit Özil im Sturmzentrum als sogenannter falscher Neun. Der Neu-Londoner wusste sich im 50. Länderspiel seiner Karriere mit der Rolle aber nicht so recht anzufreunden, was auch daran lag, dass sich die schwachen Iren teilweise mit neun Mann im eigenen Strafraum verschanzten. Ein 1:6 wie vor einem Jahr im Hinspiel sollte sich nicht wiederholen.

Bastian Schweinsteiger, der im Mittelfeld nach einem halben Jahr Auszeit sein Comeback gab und neben dem starken Toni Kroos offensiver agierte, war in seinem 99. DFB-Auftritt noch nicht die zentrale Figur. Marcell Jansen musste gar fast drei Jahre auf einen Pflichtspiel-Einsatz für Deutschland warten. Nach dem Ausfall von Linksverteidiger Marcel Schmelzer bildete der Hamburger zusammen mit Lahm, Jérôme Boateng und Per Mertesacker die Vierer-Abwehrkette. In der Anfangsphase hatte Jansen gleich einige Aktionen, danach verlagerte sich das Spiel mehr auf die rechte Seite zu Lahm.

Der Münchner war es auch, der den Führungstreffer von Khedira einleitete. Beim 20-Meter-Schuss des Mittelfeldspielers von Real Madrid fälschte Ciaran Clark den Ball dabei unhaltbar für Torhüter David Forde ab. Wer dachte, dass die Iren nun ihre Defensivtaktik aufgeben würden, sah sich getäuscht. Trotz deutlicher Überlegenheit kam die DFB-Elf nur selten zu großen Chancen, wie etwa beim Kopfball von Andre Schürrle, den Forde parierte (35.). Der Schlussmann war es auch, der einen Schuss von Thomas Müller entschärfte (37.).

Özils Schlusspunkt

Die Taktik der Iren, die nach dem Abgang von Maestro Giovanni Trapattoni von Noel King interimsweise betreut wurden und den Ausfall ihres Anführers Robbie Keane zu verkraften hatten, wäre beinahe kurz vor der Pause aufgegangen. Nach Flanke von Glenn Whelan köpfte Kevin Doyle den Ball an die Latte (45.+2). Und nach der Pause gab Anthony Stokes einen weiteren Warnschuss in Richtung des Tores von Manuel Neuer ab (46.). Der unterbeschäftigte Keeper sorgte kurz darauf mit einem Lapsus außerdem für eine Schrecksekunde, Doyle konnte daraus aber kein Kapital schlagen (52.).

Danach ging es aber wieder in die andere Richtung. Verfehlte Schürrle zunächst noch knapp das Ziel (56.), machte es der Ex-Leverkusener zwei Minuten später besser. Nach feinem Zuspiel von Kroos kam Schürrle zu seinem achten Länderspiel-Tor und nutzte nicht nur deswegen seine Chance. Schweinsteiger (60.) und Boateng an den Pfosten (83.) hätten den Sieg noch höher gestalten können, auf der anderen Seite musste sich aber auch Neuer noch zweimal gegen Stokes und Seamus Coleman auszeichnen (73.). In der Schlussphase bekamen auch Max Kruse und Mario Götze ein wenig Einsatzzeit, ehe Özil den Schlusspunkt setzte.

Arne Richter und Jens Mende/DPA / DPA

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?