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Aus "Die Höhle der Löwen": Glasello im Test: Braucht man den Desinfektionsstick?

Der Desinfektionsstift Glasello soll Viren und Keime an Glasrändern beseitigen. Doch ist der Stift wirklich eine medizinische Neuheit? Oder nur Unsinn? Der stern hat Glasello unter die Lupe genommen.

Glasello im Test

Glasello ist ein Desinfektionsstift für Gläser und Besteck. Dass die Gründer auf so eine Idee kamen, ist wenig überraschend, denn "José ist ein Herpespatient, Stevan ein angehauchter Hypochonder", berichten die Gründer dem stern. Auf dem Oktoberfest hatten sie gesehen, dass viele Gäste mit Taschentüchern ihre Gläser reinigten - das hilft aber ziemlich wenig gegen Viren und Bakterien.

Herbst ist Grippezeit: Auf den Straßen und in der Bahn wird wieder brustkorbschüttelnd gehustet, tropfende Nasen überall. Klar, dass man sich gegen Erkrankungen durch Viren und Keime gerne schützen möchte. So kamen zwei Gründer auf die Idee für den Glasello - einen Desinfektionsstift, der Glasränder von fiesen Viren befreien soll.

Genauer gesagt sind die zwei Jung-Unternehmer genau die richtigen für so eine Erfindung: Der eine leidet unter Herpes, der andere ist "angehauchter Hypochonder", wie die Gründer selbst einräumen. Ihr Glasello soll nicht nur vor Herpes schützen, sondern auch vor Grippe- und Novo-Viren. 

"Neben den hygienebedachten Personen ist der Glasello aber auch für immunschwache Menschen sehr gut geeignet, die besondere Vorsichtsmaßnahmen beachten müssen", so die Gründer zum stern. Aber geht es hier um gefühlte Gesundheit - oder um einen echten medizinischen Durchbruch? "Immer wenn das Bauchgefühl an den Verstand appelliert, kann und sollte der Glasello zum Einsatz kommen", so die Gründer. "Die Ansteckungsgefahr, von der wir sprechen, ist unsichtbar und nicht kalkulierbar."

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kg
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