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"Die Höhle der Löwen": Pleiten, Pech und Reichtum: Was wurde aus den DHDL-Gründern der Vorjahre?

Mit dem Start der sechsten Staffel "Die Höhle der Löwen" buhlen wieder Gründer um das Geld der Investoren. Doch wie ist es den Start-ups der früheren Sendungen ergangen? Hier eine Übersicht von 13 Firmen, die in die Pleite rutschten - oder sich behaupten konnten.

Gründer von Meine Spielzeugkiste

Das Start-up "Meine Spielzeugkiste" will Puppen, Lego oder Brettspiele an Eltern per Abo vermieten - damit diese das Spielzeug für Kinder nicht mehr kaufen müssen. Doch rund lief es zuletzt nicht, der Gründer Florian Spathelf musste kürzlich Insolvenz anmelden. Der Geschäftsbetrieb laufe weiter, berichtete die "Gründerszene". Ein neuer Eigentümer werde gesucht. "Meine Spielzeugkiste" war 2014 bei DHDL dabei gewesen, Frank Thelen und Jochen Schweizer investierten. Thelen stockte nach der Sendung sein Investment sogar noch auf.

Wer sich als Start-up in die Höhle der Löwen traut, will entweder einen Investor finden - oder einfach nur die Aufmerksamkeit der Sendung nutzen, um bekannter zu werden. Dass es nicht immer ein Deal sein muss, um durchstarten zu können, zeigt die Geschichte der Gründer-Show: Grillido, eine hochwertige Bratwurst, könnte zwar keinen Löwen locken. Doch ein Jahr nach dem Auftritt heimste das Unternehmen den renommierten deutschen Gründerpreis ein (der gemeinsam vom stern, dem ZDF, Porsche und den Sparkassen vergeben wird). Klar ist: Im Februar 2019 kam ein neuer Teilhaber und ein neuer Investor an Bord. Mit der Kapitalspritze wollen die Gründer weiter wachsen.

Die Höhle der Löwen startet in die sechste Staffel.

Auch ein Deal mit den Löwen muss nicht automatisch den Durchbruch bedeuten. Murat Akbulut erfand den Popcornloop, ein Gerät, das Popcorn wie im Kino zu Hause ermöglicht. Judith Williams stieg bei dem Gründer im Zuge seines DHDL-Auftritts ein - und dennoch ging das Unternehmen pleite. "Es gibt Produkte, da sind wir als Investoren mit einem Minus rausgegangen. Aber das ist das normale Geschäft eines Investments. Insgesamt überwiegen jedoch die Investitionen, bei denen wir Gewinne machen, deutlich", sagt Ralf Dümmel, Investor der Show, zum "Hamburger Abendblatt". Ihm sei wichtig, dass die Gründer am Ende kein Geld verlieren. "Wir übernehmen bei unseren Investitionen grundsätzlich das Working Capital und tragen das Risiko. Alle verdienen, aber viele eben nicht das, was sie sich erhofft haben."

In unserer Fotostrecke stellen wir einige Start-ups vor - und zeigen, wie sie sich heute schlagen. Und ob es sie überhaupt noch gibt.

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