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Energieverbrauch: In diesem Haus kosten Strom und Heizung nur zwei Euro im Jahr

Ökologisch bauen, ohne viel Geld auszugeben, ist eine Kunst. Dieses Haus verbraucht kaum Energie und Wasser, sieht klasse aus und ist durchaus bezahlbar. Ein Trick macht das möglich.

Das Schmetterlingsdach gibt dem Haus eine außergewöhnliche Form.

Das Schmetterlingsdach gibt dem Haus eine außergewöhnliche Form.

Was bei uns ein energiesparendes Passivhaus ist, nennt sich in Australien 10-Sterne-Haus. Gemeint ist das Gleiche: Das Gebäude nimmt für Heizung und Kühlung – in Australien besonders wichtig – keine Energie von außen auf.  Das Architektenbüro The Sociable Weaver aus Melbourne hat das erste Haus mit einem Rating von 10 Sternen in Australien gebaut. Das Besondere dabei: Es sieht atemberaubend aus und ist gar nicht mal so teuer. 160 Quadratmeter Wohnfläcahe kosten etwa 330.000 Euro – inklusive wesentlicher Elemente der Innenausstattung. 

Praktisch abfallfrei 

Das Haus verbraucht nicht nur keine Energie, darüber hinaus hat es auch kaum Abfall produziert. Nat Woods von Sociable Weaver spricht von einem Nachhaltigkeitspaket.

Beim Bau landeten nur drei Säcke Müll auf der Deponie. Das klappte, weil die Verpackungen reduziert und lokale Baustoffe verwandt wurden. Selbst die Restabschnitte von Baumaterialien wurden recycelt. Das Haus blieb vor allem bezahlbar, weil es nicht als High-Tech-Haus geplant wurde. "Wir haben uns für Prozesse und Technologien entschieden, die am Markt verfügbar sind und unsere Kunden auch bezahlen können. Wir wollten kein Haus entwerfen, das aufwändige Technik oder komplizierte Prozesse erfordert." 

Keine aufwändige Technik 

Außen ist das Haus mit Hartholz-Platten verkleidet, im Inneren sorgt der Boden aus poliertem Feinbeton für zeitgenössischen Schick. Spannend ist das Dach in Schmetterlings-Form. Die Winkel dieser Form optimiert die Sonneneinstrahlung für eine Aufheizung des Gebäudes, außerdem profitieren die Sonnenkollektoren auf dem Dach. Hohe Decken erleichtern die Luftzirkulation. Zur Ausstattung gehören: 5 kW Sonnenkollektoren auf dem Dach, Wärmepumpe für die Warmwasserbereitung, 10.000 Liter Regenwasserspeicher, Doppelverglasung, und LED-Beleuchtung. Bei einem normalen Energieverbrauch müssten die Bewohner im Jahr etwa zwei Euro für Strom und Heizenergie bezahlen.

Denn meistens heizt sich das Haus passiv aus, also ohne dass eine Heizung zusätzliche Energie zu führen muss. "Wir haben eine neue Dämmtechnologie mit dem Namen "Bio-Phase Change Material" eingesetzt, die in Wänden und Decken installiert wird, um Wärme einzufangen und abzugeben. Selbst an einem kalten Wintertag ist das Haus innen noch warm, ohne dass eine zusätzliche Heizung erforderlich ist."

Natürlich wurde das Haus mit Bio-Materialen ausgestattet – das beginnt bei den Holzmöbeln und reicht bis zu den Bambus-Zahnbürsten im Badezimmer.

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Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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