Hightech in Handarbeit

17. Juni 2013, 13:19 Uhr

Alfa Romeo fertigt den 4C in einer Kleinserie bei Maserati. Wer eine Hightech-Carbon-Produktionsstraße erwartet, muss umdenken. Die italienische Rennflunder wird in Handarbeit zusammengesetzt.

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Der Alfa Romeo 4C sei der Ausdruck der Marken-DNA, sagt Alfa-Chef Louis-Carl Vignon. Diese Aussage des Franzosen trifft auf die Rennflunder in vielerlei Hinsicht zu. Das sind zum einen die Rahmendaten: 895 Kilogramm, 240 PS und ein daraus resultierendes Leistungsgewicht von 3,85 kg/PS. Das ist doch mal eine Ansage. Der Rest der Erbguts-Diagnose bezieht sich auf die Fertigung des Fahrzeugs. Wie in den guten alten Tagen des Mobilbaus wird der "Brandshaper" (dt.: Markendefinierer), wie das Auto bei Alfa Romeo intern bezeichnet wird, bei Maserati zum großen Teil in Handarbeit produziert.

Dementsprechend beschaulich geht es in der Fabrik in Modena zu. Von dem stampfenden Lärm der unablässig agierenden Roboter, die mit müheloser Leichtigkeit große Blechteile durch die Gegend wirbeln, ist hier nichts zu sehen. Pro Jahr sollen 3.500 Exemplare die roten Backsteinhallen in der Emilia Romagna verlassen. Die Fabrik in Modena bietet sich an, weil man dort die Leichtbau-Erfahrung nutzen kann.

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