Auf der CeBIT in Hannover gewähren Unternehmen und Universitäten einen Blick in ihre Entwicklungslabore: Innovationen wie die Mini-Fabrik für den Hausgebrauch sind schon bald keine Zukunftsmusik mehr.
Das Video im Wortlaut: Auch die Zukunft ist Thema auf der Computermesse CeBIT. Im Bereich CeBIT Lab öffnen Unternehmen und Hochschulen ihre Entwicklungslabore. Mehr...
Beim Fraunhofer Institut gibt es den "OP der Zukunft" zu sehen. Und der ist voll vernetzt. O-Ton: Sven Meister, Informatiker, Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik (ISST) "Der Vorteil ist hier letztendlich, dass wir zum einen OP-Prozesse optimieren können, dass wir Patientensicherheit stärken, indem wir eben Patienten automatisiert identifizieren." Schon im Rettungswagen werden Daten an das Krankenhaus übermittelt, dort wird dann die Behandlung vorbereitet. Ein System zur Personenerkennung verhindert, dass Patienten verwechselt werden. " Industrie 4.0", ein Schwerpunkt in der Halle 9 auf der CeBIT. Deutlich wird das an der Miniaturfabrik des "Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz". O-Ton: Prof. Detlef Zühlke, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) "Was wir hier zeigen, ist ein Schritt in eine neuartige Form der Produktion, dergestalt, dass wir uns verabschieden von stark hierarchischen Systemen, hin zu netzwerkartigen Steuerungssystemen und damit letztendlich zu einer extrem ressourcenschonenderen Produktion kommen wollen." Denn so werden auch Mini-Fabriken möglich für kleine Stückzahlen. Bei der bayerischen Firma Fabbster denkt man das Prinzip zu Ende - mit dem 3D Drucker für den Hausgebrauch. Das Gerät druckt eigene Entwürfe für Spielzeug, Schmuck oder Ersatzteile aus erhitztem Plastik. Für 1.500 Euro ist man damit sein eigener Fabrikant. Schließen
Der Startschuss für die CeBIT ist gefallen. Bei der Eröffnung warb Kanzlerin Merkel für einen politischen Rahmen für die IT-Branche in Europa und drängte auf eine bessere Förderung von Start-Ups.