Sie stehen auf vielen Verpackungen: Zusatzstoffe, die mit Nummern abgekürzt werden. Doch was steckt hinter Bezeichnungen wie E 160e oder E 440? Sind die Stoffe harmlos oder bedenklich? Eine Übersicht für kritische Verbraucher.

Auf industriell hergestellten Lebensmitteln sind viele E-Nummern zu finden© Colourbox
Die meisten industriell gefertigten Lebensmittel kommen nicht ohne Zusatzstoffe aus. Diese färben die Speise oder verstärken ihren Geschmack, sie verdicken sie oder machen sie länger haltbar. Bei verpackten Produkten sind die Hersteller dazu verpflichtet, diese Substanzen in der Zutatenliste zu nennen.
1993 waren in Deutschland 265 Zusatzstoffe zugelassen. Derzeit sind es aufgrund der Angleichung der Gesetze in Europa 319 - und es werden mehr. In der folgenden Liste finden Sie eine Auswahl dieser Zusätze, aufsteigend sortiert von E 100 bis E 1451. Nicht jede dieser E-Nummern kennzeichnet einen eigenen Wirkstoff, sondern verschiedene Varianten einer Substanz. Zum Ansehen der einzelnen E-Nummern klicken Sie bitte unten auf die entsprechende Zahlenreihe.

Hinweis: Die Übersicht ist ein Auszug aus dem Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?", herausgegeben von der Verbraucherzentrale Hamburg. Der Ratgeber (65. Auflage, überarbeitet, 2009) bewertet alle in der Europäischen Union und damit in Deutschland zugelassenen E-Nummern auf 80 Seiten und einer Karte zum Herausnehmen. Sie können das Buch für 4,90 Euro zuzüglich der Versandkosten auf der Website der Verbraucherzentrale Hamburg bestellen.