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Verlobter hängt mit 30 Freunden am Flughafen fest - die fiese Rache einer Braut

Chris' Junggesellenabschied sollte ein großer Party-Urlaub mit den besten Kumpels werden. Doch seine Verlobte legt die Männertruppe rein - und macht sich mit rund 14.000 Euro davon. Der Bräutigam ist am Boden zerstört.

Chris M. dachte, er hätte das große Los gezogen: Der 27-jährige Brite wollte demnächst seiner Verlobten Rachel das Ja-Wort geben. 5000 Pfund sollte die Hochzeit in ihrer Heimatstadt Cleator Moor im Nordwesten Englands kosten. Zuvor wollte es Chris aber noch einmal krachen lassen: vier Tage Party mit 29 Kumpels auf Ibiza. Organisiert wurde der Trip von seiner Verlobten Rachel, dafür sammelte sie von jedem Teilnehmer 440 Pfund ein.

Am Donnerstagmorgen traf die 30er-Gruppe am Flughafen ein, um den 6.45-Uhr- zu erwischen. Doch am Check-in-Schalter gab es die erste Ernüchterung: Die Tickets funktionierten nicht. Ein Buchungsfehler? Panisch rief die Gruppe das Hotel an, in dem sie übernachten sollten. Doch dort hatte man noch nie von ihnen gehört. Spätestens jetzt dämmerte einigen: Sie wurden reingelegt.

Gefälschte Tickets - aus Rache

Die Braut hatte der gesamten Männertruppe gefälschte Tickets und Reiseunterlagen ausgestellt und sich mit den knapp 13.000 Pfund (umgerechnet rund 14.000 Euro) auf und davon gemacht. Als die Männer merkten, was Sache ist, hatte sie schon die gemeinsame Wohnung in Whitehaven, Cumbria, verlassen. Der britischen "Sun" zufolge war es eine : Rachel dachte, ihr Verlobter hätte sie betrogen. Das sei aber ein Irrtum, erklärten seine besten Freunde.

"Einige von uns verdienen nur 200 Pfund die Woche und sparten seit März", erklärt einer der Geprellten. "Das ist skandalös." Ein Teil der Gestrandeten flog kurzfristig nach Malaga, Chris entschied sich stattdessen, seinen Kummer in Leeds zu ertränken. "Wir sind am Boden zerstört", sagte einer der "Sun". "Er dachte, sie sei die großartigste Verlobte aller Zeiten, weil sie den organisierte."

"Du musst dich für gar nichts entschuldigen, Bruder"

Auf Facebook schreibt Chris: "Worte können den Schmerz und die Gefühle nicht beschreiben, die sich in meinem Kopf abspielen. Ich kann mich nicht genug bei meinen fantastischen Jungs entschuldigen. Es tut mir so leid, Jungs." Einer seiner Kumpels postete darunter: "Du musst dich für gar nichts entschuldigen, Bruder." Andere Freunde posteten Bilder, in die der Kopf seiner Verlobten hineinmontiert wurde - etwa in das Filmplakat von "Die Braut, die sich nicht traut".

Seine Mutter ist von den Reaktionen gerührt: "Ich danke seinen Freunden, dass sie für meinen Sohn da sind. Hoffentlich wird er wieder der Junge, der er sein sollte."

Rachel hat sich gegenüber der "" nicht zu dem Vorfall geäußert. Auf Facebook hat Chris immer noch den Status "verlobt" - Ende ungewiss.

cf

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