31. März 2013, 15:38 Uhr

Zwei Tote in China durch neue Vogelgrippe-Variante

Zwei Chinesen sind nach einer Infektion mit einem beim Menschen zuvor nicht diagnostizierten Erreger der Vogelgrippe gestorben.

Zwei Chinesen sind nach einer Infektion mit einem beim Menschen zuvor nicht diagnostizierten Erreger der Vogelgrippe gestorben. Wie die Gesundheitsbehörden mitteilten, erkrankte ein 87-jähriger Mann in Shanghai am 19. Februar an dem H7N9-Virus und starb am 4. März. Ein 27 Jahre alter Mann aus der östlichen Metropole wurde demnach am 27. Februar krank und starb am 10. März. Eine 35-jährige Frau in der östlichen Provinz Anhui sei am 9. März erkrankt und schwebe in Lebensgefahr.

Den Angaben zufolge bekamen die Betroffenen nach der Infektion Fieber und später eine Lungenentzündung. Wo sie sich infizierten, ist demnach unklar. Insgesamt 88 Menschen aus dem Umfeld der Erkrankten wiesen keine Symptome auf, erklärten die Behörden. Nach ihren Angaben wurde H7N9 nie zuvor auf den Menschen übertragen. Es gebe bislang auch keinen Impfstoff gegen den Erreger.

AFP