Tausende Verbraucher sind schon von angeblich kostenlosen Angeboten im Internet getäuscht worden. Wir erklären Ihnen, wie Sie sich wehren können, wenn Sie ungebetene Rechnungen bekommen. Von Sönke Wiese
Seit Jahren sind Abofallen eine Plage im Internet: Die Seiten bieten belanglose Inhalte wie Horoskope, Intelligenztests oder Songtexte an. Dafür sollen die Nutzer nur ihre Kontaktdaten hinterlassen. Den Hinweis auf ein kostenpflichtiges Abo verstecken die Betreiber irgendwo im Kleingedruckten. Nach Schätzungen von Verbraucherschützern fallen wöchentlich Tausende Menschen darauf herein. Allein im April 2009 habe ein einziger dieser Seitenbetreiber 170.000 Rechnungen zu je 96 Euro verschickt, berichtete vor kurzem der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Auch Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust ist schon in eine Abofalle getappt.
Wie aber sollen sich Opfer verhalten? Wer ernst muss man die Rechnungen, Mahnungen und Inkasso-Forderungen nehmen? Hier finden Sie die wichtigsten Tipps zum Umgang mit den Abofallen.