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Er ist 22 Jahre alt, und er könnte sehr lange ins Gefängnis wandern. Bradley Manning brüstet sich damit, der Informant der Wikileaks-Enthüllungen zu sein. Geschah es aus Enttäuschung?
In der Affäre um den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning hat die Verteidigung US-Präsident Barack Obama eine Vorverurteilung ihres Mandanten vorgeworfen.
Weiterer Rückschlag für den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning: Das US-Militärgericht auf dem Stützpunkt Fort Meade im Bundesstaat Maryland entschied am Donnerstag (Ortszeit), im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten im Internet am Hauptvorwurf der Unterstützung des Feindes gegen den Soldaten festzuhalten.
Ein Militärprozess gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning wird immer wahrscheinlicher.
US-Soldat Bradley Manning hat erstmals die Weitergabe Hunderttausender geheimer Dateien an die Internet-Plattform Wikileaks zugegeben. Damit wollte er laut eigenen Worten die USA bloßstellen.
Nackt habe er vor Gefängniswärtern strammstehen müssen, 23 Stunden am Tag müsse er auf dem Bett liegend verbringen, klagt Wikileaks-Informant Bradley Manning. Ein Brief, in dem sich der "Maulwurf" über die Bedingungen im Militärgefängnis von Quantico beschwert, wurde jetzt vom britischen "Guardian" veröffentlicht.
In der Affäre um die Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten im Internet wird heute die Anklage gegen den mutmaßlichen Informanten der Enthüllungswebsite Wikileaks verlesen.
Top-geheime US-Dokumente landeten massenhaft im Internet - und er soll schuld daran sein. Erstmals seit seiner Verhaftung im Mai 2010 kann sich der Obergefreite Manning vor einem Gericht zu den Anschuldigungen äußern. Doch viele befürchten ein unfaires Verfahren.
"Unterstützung des Feindes". So lautet einer von 22 neuen Anklagepunkten, die dem mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning zur Last gelegt werden. Unterdessen hat Wikileaks-Gründer Julian Assange Einspruch gegen seine Auslieferung an Schweden eingelegt.
Es klingt nach Guantanamo: Dem mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning soll in der Untersuchungshaft unter anderem systematisch der Schlaf entzogen worden sein. 30.000 Menschen haben bislang eine Petition gegen diese Haftbedingungen unterschrieben.
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