. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
2. Februar 2010, 07:39 Uhr

Kopfpauschale - oder sein Job ist weg

Gesundheitsminister Philipp Rösler hat sein politisches Schicksal mit dem Modell der Kopfpauschale verknüpft. Wenn es ihm nicht gelinge, ein vernünftiges Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen, so Rösler, "will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben".

Gesundheitspolitik, Roesler, Krankenkassen, Zusatzbeiträge

Kann seiner Meinung nach einpacken, wenn die Kopfpauschale nicht kommt: Gesundheitsminister Philipp Rösler© Arno Burgi/DPA

Für Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler ist das Modell einer Kopfpauschale im Gesundheitssystem ohne Alternative. "Es lohnt sich, neue Wege zu gehen. Es ist wesentlich gerechter", verteidigte der FDP-Politiker sein Konzept in der ARD-Talksendung "Beckmann" am Montagabend. "Wenn wir nichts ändern, dann haben die Menschen wieder das Gefühl, dass Krankheit und Gesundheit immer teurer wird, ohne dass es besser wird."

In der Sendung sieht Rösler sein politisches Schicksal mit der Durchsetzung der umstrittenen Gesundheitsprämie verknüpft: "Wenn es mir nicht gelingt, ein vernünftiges Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen, dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben. Davon gehe ich fest aus."

Trotz aller Widerstände in der Koalition ist Rösler sicher, dass er CDU und CSU für sein Modell gewinnen wird: "Da bin ich sogar sehr überzeugt! Wir haben einen Koalitionsvertrag, den hat er auch unterschrieben", sagte Rösler mit Blick auf CSU-Chef Horst Seehofer, der eine Kopfpauschale bislang ablehnt. "Und ich glaube, er hat sogar die größte Unterschrift darauf. Dort steht ja unser Modell vereinbart schon drin, und am Ende gilt die Vertragstreue für alle Partner. Und das wird auch für die CSU gelten."

DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Gesundheitsminister Rösler "Zusatzbeiträge sind unsozial"

Der Bundestag berät heute über die Regierungspläne zur Gesundheitsreform. Nach langem Schweigen meldet sich nun Minister Philipp Rösler zu Wort und nimmt die Krankenkassen in die Pflicht. mehr...

Gesundheitspolitik Herr Rösler sitzt da und schweigt

Die Krankenkassen wollen mehr Geld, die Versicherten sind auf der Palme, der Bundestag debattiert - und der Minister sagt: nichts. mehr...

Vorstoß der DAK Erste große Kasse verlangt Zusatzbeitrag

Der Damm ist gebrochen: Mit der DAK fordert erstmals eine der großen Krankenkassen Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung hält dies nur für den Anfang einer Erhöhungswelle. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch