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Jörg Tauss zieht die Konsequenzen aus dem Prozess wegen des Besitzes von Kinderpornografie: Der ehemalige SPD-Abgeordnete hat seinen Austritt aus der Piratenpartei erklärt. Zuvor wurde er zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Wegen des Besitzes von Kinderpornografie hat das Landgericht Karlsruhe den ehemaligen SPD-Abgeordneten Jörg Tauss zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Damit gilt der 56-Jährige als vorbestraft. Doch Tauss will das Urteil anfechten.
Hat er recherchiert oder konsumiert? Diese Frage muss ein Gericht nun im Fall Jörg Tauss beantworten. Bei dem früheren SPD-Bundestagsabgeordneten waren vergangenes Jahr Kinderporno-Dateien entdeckt worden. Tauss behauptet, diese nur zu Recherchezwecken verwendet zu haben.
Zwei Prozent hat die Piratenpartei bei den Bundestagswahlen bekommen. Das reicht nicht für den Bundestag - noch nicht. Aber die staatliche Kostenerstattung für den Wahlkampf hilft auch schon weiter. Ein Ortstermin.
Neue Vorwürfe im Fall des unter Kinderporno-Verdacht stehenden Jörg Tauss: Offenbar hat der Bundestagsabgeordente gezielt nach kinderpornografischem Material gesucht. Das berichtet das ARD-Magazin "Report Mainz" und zitiert weitere Details aus der Anklageschrift.
Der Weg für eine Strafverfolgung ist frei: Der Bundestag hat die Immunität des unter Kinderporno-Verdacht stehenden früheren SPD-Abgeordneten Jörg Tauss aufgehoben.
Rückendeckung für Jörg Tauss: Obwohl die Staatsanwaltschaft gegen den unter Kinderporno-Verdacht stehenden Ex-SPD-Politiker Anklage erheben will, stehen seine neuen Parteifreunde fest hinter ihm - die Chancen einer Verurteilung lägen bei "null".
Der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss zieht vor das Bundesverfassungsgericht: Er macht einen Formfehler beim Zustandekommen des neuen Gesetzes gegen Kinderpornografie im Internet geltend. Tauss, bei dem kinderpornografisches Material sichergestellt wurde, war wegen der Zustimmung der meisten SPD-Abgeordneten für das Gesetz aus der Partei ausgetreten.
Das neue Gesetz gegen Kinderpornografie im Internet hat den SPD-Abgeordneten Jörg Tauss aus seiner Partei vertrieben. Der Politiker, der selbst unter Kinderporno-Verdacht steht, ist aus der SPD ausgetreten und will sich der Piratenpartei anschließen. Den Sozialdemokraten wirft er eine "schlimme Fehlentwicklung" vor.
Der SPD-Politiker Jörg Tauss hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er mehr als 1000 Euro für kinderpornografisches Material gezahlt haben soll. Er habe lediglich für Recherchezwecke zwei Mal 100 Euro bezahlt. Ungeachtet seiner Unschuldsbeteuerungen nimmt der parteiinterne Druck auf Tauss zu.
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Jörg Tauss ist ein deutscher Politiker und als Mitglied der Piratenpartei Deutschland fraktionsloser Abgeordneter des Bundestages. Er war von 2000 bis 2009 Sprecher der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion. Am 20. Juni 2009 trat er aus der SPD aus und wurde Mitglied der Piratenpartei.