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Selbst für enge Parteifreunde kam die Nachricht überraschend: FDP-Chef und Außenminister Guido Westerwelle hat im kleinen Kreis seinen Lebensgefährten Michael Mronz geheiratet.
Ganz klar: Der Außenminister kann auf Reisen mitnehmen, wen er will. Aber die Zusammensetzung von Westerwelles Delegationen wirft Fragen auf. Peinliche Fragen.
Keiner der Anwesenden hat im Dezember 2009 wohl damit gerechnet, dass der "Nord-Süd-Dialog" zwei Jahre das Bundespräsidialamts erschüttert. Alle waren damals gut gelaunt, die Gästeliste war erlesen. Wer sich in Hannover alles tummelte.
Die Mehrheit der Deutschen lehnt es ab, dass Außenminister Guido Westerwelle seinen Lebenspartner Michael Mronz weiter mit auf Dienstreisen nimmt. In einer stern-Umfrage sind selbst die FDP-Anhänger in der Frage gespalten.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung unter Hannelore Kraft (SPD) hat sich wegen einer Festveranstaltung an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gewandt, die 2010 von den Eventveranstaltern Manfred Schmidt und Michael Mronz für den damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) geplant worden war.
Der Ärger um seine Hartz-IV-Äußerungen ist noch in aller Gedächtnis, der Spott über seine Englischkenntnisse ebenfalls, da lauert der nächste Fettnapf auf Guido Westerwelle: Seine Begleitungen auf Auslandsreisen, nicht nur Partner Michael Mronz, geben Anlass zur Diskussion.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) und sein Lebensgefährte Michael Mronz haben sich das Ja-Wort gegeben.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) und sein Lebensgefährte Michael Mronz haben sich nach Informationen der "Bild"-Zeitung das Ja-Wort gegeben.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) will bei Reisen in Staaten, in denen Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird, auf die Begleitung seines Lebensgefährten Michael Mronz verzichten.
FDP-Mann Kubicki hat ein sensationelles Interview gegeben - und sagt stern.de warum. Außerdem in "Berlin vertraulich!": Weshalb Ex-Außenminister Kinkel seine Frau auf Reisen mitnahm und welchen Witz sich Sozialdemokraten über ihren Gesundheitsexperten Lauterbach erzählen.
Über diesen öffentlichen Ratschlag dürfte sich Guido Westerwelle kaum freuen: Sein Parteifreund, Hessens FDP-Vorsitzender Jörg-Uwe Hahn, rät dem dauergestressten Außenminister zu einem Urlaub. Sein Tipp für Westerwelle: "Handy aus und weg".
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