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6. Juli 2011, 09:45 Uhr

Der Kandidat soll Fischer heißen

Nicht Trittin, nicht Roth, nicht Künast - die Wähler der Grünen haben eine klare Präferenz für einen Kanzlerkandidaten ihrer Partei: Joschka Fischer. Ebenso eindeutig fällt ihre Ansicht zum Atomausstieg aus.

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Comeback? Politpensionär Joschka Fischer (Grüne)© Fredrik von Erichsen/DPA

Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Grünen-Wähler sind dafür, dass die Partei zur Bundestagswahl 2013 mit einem eigenen Kanzlerkandidaten antritt. Das ergab eine stern-Umfrage unter 751 Anhängern der Partei. 34 Prozent sprachen sich dagegen aus. Auf Nachfrage, welcher grüne Politiker denn am ehesten als Kandidat geeignet sei, nannten 27 Prozent der Kandidaten-Befürworter Ex-Außenminister Joschka Fischer. Mit 20 Prozent kommt Fraktionschef Jürgen Trittin auf Platz zwei. 19 Prozent würden Co-Fraktionschefin Renate Künast am liebsten als Kanzlerkandidatin sehen, 13 Prozent den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Für die Vorsitzende Claudia Roth plädierten 12 Prozent der grünen Klientel.

Ja zum Atomausstieg, Jein zu Stuttgart 21

Auf einhellige Zustimmung stößt das Ja der Partei zum schwarz-gelben Atomausstieg. 90 Prozent finden das richtig, nur 10 Prozent sind mit diesem Kurs der Partei nicht einverstanden. Uneins ist die grüne Wählerschaft, ob der umstrittene Bahnhof "Stuttgart 21" gebaut werden sollte, falls der Stresstest positiv ausfällt: 36 Prozent sind in dem Fall für den Bau, 49 Prozent lehnen das Projekt auch dann ab. 15 Prozent haben hierzu keine Meinung.

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