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Unionspolitiker haben einen Verein für bürgerliche Netzpolitik aus der Taufe gehoben.
Die Kritik an Google Street View ist gewaltig - was Netzaktivist Markus Beckedahl erstaunt. Im stern.de-Interview spricht er über Fotos seiner Privatwohnung, die Tücken von Google-Mail und die heimlichen Leidenschaften der User.
Der Andrang war verhalten, der Medienrummel riesig: Statt der erwarteten 2500 Gäste sind am Abend nur mehrere hundert zur ersten Facebook-Party von CSU-Chef Horst Seehofer in die Münchener Nobel-Disco P1 gekommen. Die CSU war trotzdem zufrieden.
Er ist Innenminister, CDU-Mann und Establishment durch und durch. Und dennoch hat Thomas de Maizière mit seiner Rede zur Rolle des Staates im Internet einen Meilenstein beim Umgang mit der schönen, neuen Welt gesetzt.
Der Erfolg der Piratenpartei hat sie aufgescheucht: In Berlin buhlen Minister und Parteien um die Gunst der Netz-Community: Besonders Innenminister de Maizière umwirbt Netzaktivisten.
13 Prozent für die Piraten im stern-RTL-Wahltrend: Langsam bekommen die etablierten Parteien das Fürchten. Wir fassen zusammen, was sie sich zur Verteidigung ausgedacht haben.
Das von der Deutschen Bahn wegen angeblichen Geheimnisverrats abgemahnte Blog netzpolitik.org hat sich durchgesetzt. Das Unternehmen will den verantwortlichen Blogger Markus Beckedahl nicht weiter juristisch verfolgen.
Multikulti im Internet: Um den Erfolg der Piraten zu kontern, haben christliche Politiker einen eigenen netzpolitischen Verein gegründet. Das Gespött ist groß. "Netzgemeinde?" Haha.
"Nah bei die Leut'" wollen alle Politiker sein. Und seit Neuestem auch "nah bei die Netzmenschen". Deshalb hat die Union das Cnetz gegründet. Was ist das für ein Haufen?
Die EU-Kommission will das umstrittene Acta-Abkommen dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vorlegen. Der EuGH könne die Gesetzmäßigkeit des Abkommens unabhängig überprüfen, hieß es in Brüssel.
Der massive Anti-Acta-Protest hat die Politik aufgerüttelt, auch in Deutschland. Die Brüsseler EU-Kommission habe es versäumt, die Bürger zu beteiligen, schimpft nun Verbraucherschutzministerin Aigner.
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