Ratgeber Südafrika entdecken

Alle Reiseinfos im Überblick

Wie komme ich gut und günstig von Johannesburg nach Kapstadt? Für welche Region benötige ich eine Malaria-Prophylaxe? Dieser Südafrika-Steckbrief hilft Ihnen bei den Reisevorbereitungen.

Anreise

South African Airways und Lufthansa fliegen ab Frankfurt täglich nonstop nach Johannesburg, ab München auch South African Airways. Im Winter steuert Lufthansa auch Kapstadt nonstop ab Frankfurt an. Der Flug nach Johannesburg dauert rund elf Stunden, nach Kapstadt 13 Stunden. Der Umweg mit Umsteigen in Dubai dauert wesentlich länger. Am teuersten sind die Tickets zwischen Dezember und April. Außerdem sollte man Reisen in diesen Monaten lange im Voraus buchen. Für Flüge innerhalb Südafrikas bieten sich die meist preiswerteren privaten Fluggesellschaften an.

Auskünfte

Die wichtigste Seite für die Reiseplanung:

Deutschsprachige Seite des Fremdenverkehrsamtes:
www.dein-suedafrika.de

Autofahren

Den Mietwagen sollte man am besten von Deutschland aus reservieren. Das Mindestalter, um in Südafrika ein Auto zu mieten, beträgt 23 Jahre. Außerdem braucht man einen international gültigen Führerschein. Die Fahrbahnqualität in und um die großen Städte und die Fernstraßen entsprechen europäischem Standard, Nebenstrecken über Land und im Gebirge sind häufig nur Schotterpisten. Achtung: Es herrscht Linksverkehr! Aber keine Panik: Die Südafrikaner sind defensive Autofahrer, die einem das Leben auf der Straße leicht machen, Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen beträgt 120 Stundenkilometer, auf Landstraßen 100 Stundenkilometer und in Städten 60 km/h.

Geschwindigkeitsüberschreitungen können teuer werden. Saftige Bußgelder gibt es auch für Nicht-Anschnallen, Telefonieren ohne Freisprechanlage und Motorradfahren ohne Helm. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

Größere Tankstellen sind rund um die Uhr geöffnet, allerdings nehmen sie nur Bargeld an! Das Personal prüft außerdem gerne Öl, Wasser und Reifendruck - und erwartet dafür ein kleines Trinkgeld, denn das ist ihr einziges Einkommen.

Bei einer Panne bekommen ADAC-Mitglieder Hilfe bei der Automobile Association of South Africa, die rund um die Uhr unter Tel.: 083/8322 auch für Nicht-Mitglieder erreichbar ist. Der Unfallnotdienst hat die Nummer 0800/01 01 01.

Diplomatische Vertretungen

Deutsches Generalkonsulat, St.Martini Gardens, Queen Victoria St., Gardens, Cape Town 8000, Tel.: 021/ 424 2410

Botschaft der Republik Südafrika, Tiergartenstraße 18, 10785 Berlin, Tel.: 030/ 220730, www.suedafrika.org/

South African Tourism, Alemannia-Haus, An der Hauptwache 11, 60313 Frankfurt, Tel.: 069/ 929 1290, www.southafricantourism.de

Feiertage

1. Januar: Neujahr

21. März: Tag der Menschenrechte

März/April: Karfreitag und Ostermontag

27. April: Tag der Verfassung

1. Mai: Tag der Arbeit

16. Juni: Tag der Jugend

9. August: Tag der Frau

24. September: Tag des Erbes

16.Dezember: Tag der Versöhnung

25./26.Dezember: Weihnachten

Achtung: Zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar sind in Südafrika Schulferien. Die Einheimischen reisen dann selbst gerne im Land herum - besonders die Strände sind in dieser Jahreszeit relativ voll.

Fotografieren

Wer Personen fotografieren will, sollte vorher um Erlaubnis fragen. Das gilt besonders auf dem Lande, in muslimischen Gemeinden und den Townships. Militärische Einrichtungen sind tabu!

Historie des Landes

Um 300 wandern Bantu-Völker von Norden in das Gebiet des heutigen Südafrika.

1488 umschifft der Portugiese Bartholomeu Diaz zum ersten Mal das Kap der Guten Hoffnung und entdeckt damit den Seeweg von Europa nach Indien.

1652 errichtet der Holländer Jan van Riebeek am Kap eine Versorgungsstation für die holländisch-ostindische-Gesellschaft. Mit der Gründung von Kapstadt ist der erste Schritt zur Kolonialisierung Südafrikas durch die Europäer getan.

1658 kommen die ersten asiatischen und afrikanischen Sklaven ins Land.

1779 beginnt der "Erste Kaffernkrieg". Auf die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Weißen und Schwarzen folgen bis 1878 acht weitere Territorialkriege.

1795 besetzen die Engländer das Kap.

1814 rebellieren die Buren, die Nachfahren der niederländischen, deutschen und französischsprachigen Siedler, gegen die englischen Besatzer.

1836 - 1854 ziehen im "Großen Treck" über 16.000 Buren vom Kap nach Natal und Transvaal um der britischen Bevormundung zu entkommen. Am 16. Dezember 1838 findet die Schlacht zwischen Buren und Zulus am Blood River statt. Ein Teil der siegreichen Buren zieht weiter und gründet zwei eigene Staaten: Transvaal und Oranje Freestate.

1867 beginnt die Diamantenförderung bei Kimberley. Die Briten besetzen die Diamantenfelder.

1880-1881 wehren sich die Buren mit Waffengewalt gegen die britische Herrschaft. Paul Krüger führt die Buren zum Sieg und wird erster Präsident von Transvaal.

1886 werden große Goldvorkommen am Witwatersrand entdeckt. Johannesburg entsteht.

1902 endet der Zweite Burenkrieg. Die Buren werden von den Engländern geschlagen. Die Opfer: 34.000 Buren, 22.000 Briten und 15.000 Schwarze.

1910 schließen sich die Buren-Republiken Transvaal und Oranje Freestate und die britische Kolonien Natal und Kap zur "Südafrikanischen Union" zusammen.

1913 beginnt die Apartheid mit der Einführung von eigenen Wohngebieten für Schwarze.

1950-1953 schreiben die Erlasse zur Apartheid vor, dass Schwarze fortan getrennte Schulen zu besuchen haben und Verkehrsmittel benutzen müssen. Es kommt zu Zwangsumsiedelungen.

1960 erschießt die Polizei 69 Teilnehmer einer Demonstration gegen die so genannten Passgesetze. Die Gesetze sehen vor, dass Schwarzsüdafrikaner außerhalb der Homelands einen Pass tragen mussten. Nach der Demonstration verbietet die Regierung den ANC (African National Congress). Südafrika steht am Rand eines Bürgerkrieges.

1961 tritt Südafrika aus dem Commonwealth aus und ruft die Republik aus.

1964 wird - nach der Festnahme Nelson Mandelas 1962 und der Verurteilung zu fünf Jahren Haft - das Urteil gegen den Präsidenten des ANC wegen "Hochverrats und Sabotage" in eine lebenslange Freiheitsstrafe umgewandelt.

1976 protestieren Schüler und Studenten in Soweto gegen Afrikaans als Unterrichtssprache. Die Polizei erschießt zwei Kinder, daraufhin erhebt sich ein Aufstand im ganzes Land, der letztendlich 600 Tote fordert.

1983 wächst der internationale Druck und führt zu ersten Reformen. Mischlinge und Asiaten erhalten erweiterte politische Rechte. In den folgenden Jahren wird das Verbot von Mischehen abgeschafft und die Passgesetze aufgehoben.

1984 erhält der schwarze Erzbischof Desmond Tutu den Friedensnobelpreis.

1990 verkündet Präsident de Klerk die Freilassung Mandelas. Der 1986 ausgerufene Ausnahmezustand wird beendet und verbotene Organisationen wie der ANC wieder zugelassen. Ein Jahr später werden die letzten Apartheidsgesetze aufgehoben.

1993 erhalten De Klerk und Mandela den Friedensnobelpreis. Die internationalen Wirtschaftssanktionen gegen Südafrika werden aufgehoben.

1994 finden die ersten freien Wahlen statt. Mandelas ANC gewinnt mit 62,6 Prozent der Wählerstimmen. Am 10. Mai wird er als erster schwarzer Präsident Südafrikas vereidigt.

1999 gewinnt der ANC auch bei den zweiten demokratischen Wahlen. Thabo Mbeki wird Mandelas Nachfolger. Auch bei den dritten und vierten Parlamentswahlen 2004 und 2009 erhält der ANC wieder die meisten Stimmen. Jacob Zuma übernimmt das Präsidentenamt von Mbeki.

2010 wird die Endrunde der 19. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Südafrika ausgetragen.

Klima

Südafrika liegt auf der Südhalbkugel. Dementsprechend sind die Jahreszeiten genau entgegengesetzt zum europäischen Sommer und Winter. Das Klima variiert stark in den verschiedenen Regionen Südafrikas, abhängig von der Höhenlage oder der Nähe zum Meer. Die Temperaturen sind für ein subtropisches Land eher niedrig. Im Hochland um Johannesburg kann es im Winter sogar Frost geben. Die Niederschläge fallen vorwiegend in den Sommermonaten, außer am westlichen Kap, das als Winterregengebiet gilt.
Das Klima in den Reiseregionen: Krügerpark und Lowveld Die beste Reisezeit für die Beobachtung im Krügerpark sind die südafrikanischen Wintermonate. Es regnet fast nie, deshalb sind die Tiere morgens und abends an den Wasserstellen. Außerdem sind die Bäume und Büsche zu dieser Jahreszeit nicht belaubt - das bedeutet freie Sicht für den Beobachter. In der schwül-heißen Regenzeit von September bis Mai kann es in der Region bis zu 40 Grad Celsius warm werden.


Johannesburg und Highveld (Hochland) Im Sommer ist es warm, aber nicht zu heiß. Nachts kühlt die Luft ab. Im trockenen Winter ist es nachts zwar recht kühl, tagsüber scheint die Sonne acht bis zehn Stunden am Tag.


KwaZulu-Natal In der regenreichsten Provinz Südafrikas sind die Herbstmonate von April bis Mai am angenehmsten. Die starken Niederschläge fallen hauptsächlich in den Sommermonaten, wenn die Temperaturen an der Küste auf bis zu 30 Grad steigen. In den bis zu 3000 Meter hohen Drakensbergen herrscht ein gemäßigtes Klima. Baden kann man an Küsten der Region das ganze Jahr über - Dank der warmen Meeresströme des Indischen Ozeans.


Karoo In den Graslandschaften des Binnenhochlandes fällt kaum Regen. Insbesondere der Winter ist weitgehend trocken. Bedingt durch die Höhenlage von durchschnittlich 1200 Meter bleiben die Temperaturen im Sommer erträglich, auch wenn Werte bis 35 Grad keine Seltenheit sind. Nach Nordwesten in Richtung des Kalahari Beckens nimmt die Höhe des Plateaus ab und die Temperaturen steigen. Die beste Reisezeit für diese Region ist zwischen Mai und September.


Garden Route Hier herrscht maritimes Klima, deshalb regnet es bisweilen - ein Grund dafür, dass die Garden Route ein Pflanzenparadies ist. In den Frühlings- und Sommermonaten ist die beste Reisezeit für einen Badeurlaub.


Kapstadt Die Sommer sind mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad angenehm warm, Regen fällt nur selten. Die Winter sind feuchter und kühler, aber auch dann sinken die Temperaturen selten unter zehn Grad. Die Wassertemperaturen auf der Westseite der Kaphalbinsel sind eher niedrig. Deswegen liegen die meisten Badeorte östlich des Cape Agulhas: Hier wärmt der Indische Ozean das Wasser auf. Trotz des mediterranen Klimas gibt es im Dezember und Januar zuweilen stürmische Winde.

Kreditkarten

Internationale Kreditkarten werden von den meisten Hotels, Geschäften und Restaurants angenommen. Achtung: Die Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten! In größeren Städten erhält man auch an Bankautomaten mit Maestro-Funktion Bargeld, nicht jedoch mit den neuen der EC-Karten.

Medizinische Versorgung

Das Land ist praktisch frei von Tropenkrankheiten, Schutzimpfungen sind daher nicht vorgeschrieben. Es gibt jedoch einige Malaria-Gebiete:

die Lowvelds in Mpumalanga inklusive dem Krüger Nationalpark

der Nord-Osten von Limpopo inklusive der Grenzgebiete zu Simbabwe und Mozambik

die Maputaland-Küste von KwaZulu-Natal im Nordosten bis zum Tuguela-Fluss im Süden

Wenn Sie sich in einem dieser Malaria-Gebiete befinden, nehmen Sie Prophylaxe und bedecken Sie sich abends und nachts mit langer Kleidung. Vergessen Sie nicht, Mückenspray aufzutragen. Die medizinische Versorgung in den großen Städten entspricht weitgehend europäischen Standards. Ärztliche Behandlungen müssen allerdings selbst gezahlt werden. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist empfehlenswert, um sich die Rechnungen in Deutschland erstatten zu lassen.

Notrufnummern

Polizei: 10111

Ambulanz: 10177

Öffnungszeiten

Geschäfte sind unter der Woche normalerweise von 8.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, samstags von 9.30 Uhr bis 11 Uhr. Die Banken schließen wochentags um 15.30 Uhr.

Orts- und Straßennamen

Einige südafrikanische Städte, Nationalparks und Straßen tragen neuerdings wieder ihre ursprünglichen afrikanischen Namen. So heißt Pretoria jetzt Tshwane, Bloemfontein Mangaung, Warmbaths Bela-Bela, Nelspruit Mbombela und Durban eThekwini. Weitere sollen folgen. Auf den Orts- und Straßenschildern steht meist der alte und neue Name.

Rumkommen im Land

Flugzeug: Zwischen den großen Flughäfen Kapstadt, Johannesburg und Durban verkehren regelmäßig Maschinen von South African Airways und dem British Airways-Ableger Comair. Auch die Billigairlines Kulula, Mango und 1time sind auf diesen Strecken unterwegs.

Außerdem gibt es in Südafrika rund 90 Regionalflughäfen, von denen einige in der Nähe von Touristenzielen wie dem Krüger Nationalpark liegen. Unter www.southafrica.to finden sich viele Airlines, die die Verbindungen zu diesen Flughäfen abdecken. Der Billigflieger South African Express verkehrt ebenfalls zwischen kleineren Airports.

Bus: Die Greyhound Coach Lines bieten Busverbindungen zwischen allen größeren Städten an. Der Intercape Mainliner fährt von Windhoek nach Kapstadt (18 Stunden) und Johannesburg (24 Stunden). Die günstigen Minibusse, Baz Bus genannt, werden gerne von Backpackern genutzt. Sie pendeln regelmäßig zwischen Kapstadt und Johannesburg. Unterwegs kann man nach Belieben Ein- und Aussteigen.

Zug: Die südafrikanischen Passagierzüge sind für Touristen nicht zu empfehlen, denn sie sind unpraktisch und unbequem. Die Vorortzüge von Johannesburg, Pretoria und Durban sollte man aus Sicherheitsgründen gänzlich meiden.

Eine Ausnahme ist der Gautrain, der erste Hochgeschwindigkeitszug, der seit August 2011 zwischen Pretoria, dem Flughafen Tambo und Johannesburg verkehrt.

Einige südafrikanischen Bahnbetreiber haben sich auf touristische Luxuszugreisen spezialisiert, deren Preise dementsprechend hoch sind. Nähere Infos zu den Zugreisen in der Grafik.

Premiere Class (Johannesburg - Kapstadt, Johannesburg - Durban, Johannesburg - Hoedspruit, Kapstadt - Port Elizabeth) www.premierclasse.co.za

Blue Train (Pretoria - Kapstadt, Johannesburg - Kapstadt) www.bluetrain.co.za Rovos Rail (Pretoria - Kapstadt, Pretoria - Durban, durch den Krügerpark) : www.rovos.co.za

Shongololo (Johannesburg - Durban - Kapstadt) www.shongololo.com

Sicherheit

Von individuellen Besuchen in den Townships der Großstädte wird abgeraten, eine geführte Tour sollte man aber auf alle Fälle machen. Ansonsten hat sich die Sicherheitslage n den Großstädten verbessert. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man allerdings keine Spaziergänge mehr unternehmen, sondern sich nur noch mit dem Taxi fortbewegen. Für eine Stadtbesichtung schließt man sich am besten einer geführten Tour an. Außerdem gelten die Verhaltensregeln, die man in jeder Großstadt beherzigen sollte: auf Kameras und Schmuck achten, nur kleine Geldsummen mitführen, nicht auf der Straße den Stadtplan studieren, besser in ein Geschäft oder ein Lokal gehen, im Mietwagen keine Anhalter mitnehmen. Für den Fall einer Panne sollte man ein Handy mit einprogrammierter Notrufnummer parat haben. Auskünfte zur Sicherheit in bestimmten Regionen erteilt vor Ort die nationale Touristikinformation, Tel.: 083/12 32 345.

Sprache

Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans und neun afrikanische Sprachen

Strom

Aus der Steckdose kommen wie in Deutschland 220 Volt. Europäische Elektrogeräte benötigen einen dreipoligen Adapter, den man vor Ort kaufen kann.

Telefon

Die Landesvorwahl von Südafrika ist 0027. Beste Möglichkeit, günstig zu telefonieren: Von zuhause ein Handy mitnehmen und am Flughafen eine Prepaid-Karte kaufen und einlegen.

Trinkgeld

In Südafrika ist es üblich, Trinkgeld zu geben. Ähnlich wie in Deutschland, erwarten Kellner, Portiers, Taxifahrer, Touristenführer, Frisöre und der Zimmerservice einen kleinen Zusatzlohn von etwa zehn bis 15 Prozent der Rechnung. Auf Parkplätzen und in Parkhäusern trifft man häufig auf Wächter, die einen fragen, ob sie einen Blick auf das Auto werfen sollen. Das Angebot sollte man annehmen - und den Leuten später dafür ein kleines Trinkgeld (mindestens zwei Rand) in die Hand drücken. An Tankstellen füllt üblicherweise der Tankwart das Benzin ein, auch ihm sollte man für seinen Dienst mindestens zwei Rand geben. Kofferträger am Flughafen oder im Hotel erwarten fünf Rand pro Gepäckstück. Wer seine Zeitung bei einem Straßenverkäufer kauft, sollte den Preis der Zeitung um ein paar Rand aufrunden.

Visum

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen kein Visum, wenn sie nicht länger als drei Monate im Land bleiben. Der Reisepass genügt. Er muss allerdings noch mindestens sechs Monate ab Einreisedatum gültig sein und genügend Platz für den Ein- und Ausreisestempel haben.

Währung

Die Währungseinheit ist ein südafrikanischer Rand (1 ZAR = 100 Cent). 10 Rand entsprechen 0,92 Euro. Für 10 Euro bekommt man 108 Rand. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen zu 5, 10, 20 und 50 Cent, sowie 1, 2 und 5 Rand. Der Umtausch ist in Südafrika günstiger!

Zeitverschiebung

Im europäischen Winter beträgt die Zeitverschiebung + 1 Stunde. Im Sommer gibt es keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Südafrika.

Zoll

Bei der Einfuhr sind zollfrei: persönliche Gegenstände wie Kleidung, Schmuck, Sport- und Fotoausrüstung, Neuwaren im Wert bis 3000 Rand (rund 270 Euro), Bargeld bis 500 Rand. Traveller-Schecks und ausländische Währungen in unbegrenzter Höhe. Außerdem: 2 Liter Wein, 1 Liter Spirituosen, 50 Milliliter Parfüm, 250 Milliliter Eau de Toilette, 200 Zigaretten, 20 Zigarren, 250 Gramm Tabak. Für Tiere muss man mindestens zwei Monate vor der Abreise eine Genehmigung beim Director of Veterinary Services beantragen (Adresse: Private Bag X250, Tshwane/ Pretoria 0001). Haustiere sind in Wildreservaten verboten.

Bei der Ausfuhr sind zollfrei: Geschenke bis zu einem Wert von 175 Euro, Bargeld bis 500 Rand. Alles, was diesen Betrag übersteigt, wird beim Zoll mit 20 Prozent besteuert. Die Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere sowie deren Produkte ist verboten!

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