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Citroën C1: Weniger ist mehr

Wie viel Auto braucht der Mensch? Citroën beantwortet diese Frage mit dem C1. Das Franzosen-Baby lockt mit fünf Türen, niedrigen Unterhaltskosten und einem echten Kampfpreis. Welche Abstriche man machen muss, zeigt der Praxistest.

Der C1 wurde in Zusammenarbeit mit Peugeot und Toyota entwickelt. Innen wie außen ähnelt der Baby-Citroën deshalb stark seinen Brüdern Peugeot 107 und Toyota Aygo. 100.000 Baby- Citroëns werden jährlich in der Nähe von Prag gebaut, 2006 soll jeder zehnte davon in Deutschland seine Käufer finden. Beim Preis kommt der C1 als Kampfzwerg daher: Nur 8890 kostet der kleine Franzose in der "Advance"-Ausstattung als Fünftürer mit 1.0-Liter-Dreizylinder und 68 PS (Dreitürer: 8490 Euro). Dann allerdings muss man sich beim Einsteigen auf karge Zeiten einstellen. Die Türen sind nur zum Teil verkleidet, im vorderen Teil glänzt dem Fahrer nacktes Blech entgegen. Das Plastikmaterial der Verkleidungen und Schalter hinterlässt nicht gerade einen hochwertigen Eindruck. Die dürren Verriegelungsstifte in den Türen erinnern an Fischer-Dübel. Statt des Handschuhfachs gibt es eine simple Ablage. Die hat nicht mal eine Gummimatte, so dass Eiskratzer, Sonnenbrillen oder CD-Hüllen in Kurven hin und her rutschen.

Auf einen Drehzahlmesser muss man im Basis-C1 ebenso verzichten wie auf elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, Servolenkung oder geteilt umklappbare Rücklehnen. All das bietet der C1 erst in der "Style"-Ausstattung und kostet dann 9.740 Euro. Pluspunkte sammelt der C1 bei der Bedienung und Übersichtlichkeit. Der versetzt angebrachte Drehzahlmesser auf dem Armaturenbrett bringt ein bisschen Smart-Atmosphäre ins Cockpit. Das Fünfganggetriebe mit dem langen Ganghebel lässt sich angenehm schalten, nur der Rückwärtsgang hakt ab und zu. Ärgerliches Detail am Rande: Die Armaturenbrett-Abdeckung hat ein feines wabenförmiges Muster. Bei hoch stehender Sonne wird dieses Muster manchmal direkt in die Windschutzscheibe gespiegelt. Dann sieht man die Welt draußen wie durch ein feines Raster. Gute Nachrichten gibt es beim Platzangebot. Der Franzosen-Floh ist ein echtes Raumwunder.

Flott unterwegs

Fahrer und Beifahrer können sich in dem Viersitzer bequem ausstrecken. Auch im Fond vermittelt der C1 ein erstaunliches Raumgefühl. Selbst Personen über 1,80 haben ausreichend Knie- und Kopffreiheit, solange die Vordersitze nicht zu weit zurückgestellt werden. Durch Kniekontakt lässt sich schnell herausfinden, dass das Metallgestell der Vordersitze nach hinten hin nur durch den Sitzbezug bedeckt ist. Für die Frischluftzufuhr müssen sich die Fondpassagiere mit simplen Ausstellfenstern zufrieden geben. In Sachen Sicherheit bringt der kleine Franzose serienmäßig ABS, Fahrer- und Beifahrerairbag sowie Seitenairbags vorn mit. Kopfairbags kosten 250 Euro Aufpreis, ESP ist nicht lieferbar. Isofix-Kindersitzhalterungen sind in der "Style"-Ausstattung serienmäßig an Bord.

Der Motor läuft im Stand etwas brummig, erweist sich aber als erstaunlich flottes Maschinchen. 68 Pferdestärken haben leichtes Spiel mit dem 875 Kilo leichten Franzosen. Mit einem maximalen Drehmoment von nur 93 Nm liefert der wassergekühlte Dreizylinder ordentlich Schub. In der City ist man ebenso flott unterwegs wie überland. Sogar auf der Autobahn macht der Baby- Citroën eine gute Figur. Der Hersteller gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 157 Km/h an, begab sind bei 5000 Umdrehungen gut 10 Km/h mehr drin. Der Geräuschpegel bleibt bis Tempo 130 erträglich. Beim Zwischenspurt von 80 auf 120 Km/h geht dem Dreizylinder allerdings ein bisschen die Puste aus. Beim Spurt von 0 auf 100 Km/h vergehen etwas weniger als 14 Sekunden.

Vorsorge für Parkrempler

Das Fahrverhalten des C1 kann sich sehen lassen. Von der etwas schwammigen Lenkung abgesehen, lässt sich der Kleinwagen problemlos durch schnelle Kurven dirigieren. Das Fahrwerk bietet einen ordentlichen Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort, Kopfsteinpflaster oder Bodenwellen steckt der C1 gut weg. Für zufriedenes Grinsen sorgt der 3,4 Meter kurze Franzose beim Einparken. Gerne wartet man geduldig vor Parklücken, bis der dicke Schlitten vor einem nach drei Versuchen das Rangiermanöver frustriert aufgibt, um dann den C1 lässig in die freie Lücke zu manövrieren. Für Parkrempler hat der Hersteller aus dem Land des aktiven Einparkens dennoch vorgesorgt. Neben Schutzleisten rundum hat Citroën hinter den Stoßfängern Pralldämpfer untergebracht, die mit bis zu acht Tonnen belastbar sind. Beim Blick in den Kofferraum des City-Flitzers macht sich Ernüchterung breit. Eine Kofferraumklappe gibt es nicht, man klappt einfach die Heckscheibe hoch. Gerade mal 139 Liter passen beim Viertürer ins Gepäckabteil. Wenn man die Abdeckung herausnimmt, lässt sich immerhin eine Wasserkiste hineinquetschen. Klappt man die hinteren Sitze um, wird der C1 allerdings zum Mini-Laster und schluckt bis zum Dachhimmel 751 Liter (712 Liter beim Dreitürer).

Im reinen Stadtverkehr verbrauchte unser Testwagen knapp sieben Liter auf 100 Kilometer. Auf Autobahnfahrten genehmigte sich der C1 bei flotter Fahrweise etwas mehr als sechs Liter Super. Am sparsamsten war der kleine Franzose in einer Kombination zwischen Autobahn und Landstraße. Hier gab er sich bei vorsichtigem Gasfuß mit 4,2 Litern auf 100 Kilometern zufrieden. Wer noch sparsamer unterwegs sein will, muss den C1 für 10.940 Euro mit dem 54 PS starken 1.3-Liter-Dieselmotor ordern. Ein SensoDrive-Getriebe mit Automatik- und manuellem Modus gibt es nur für den Benziner, damit kostet der Fünftürer-C1 10.340 Euro. Ein CD-Radio gibt es im Paket mit einem Drehzahlmesser für 420 Euro Aufpreis. Eine Audio-Kombination mit CD-Wechsler, ein Navigationssystem, eine Klimaanlage oder eine elektronische Einparkhilfe bietet Citroën in verschiedenen Zubehör-Paketen an.

Sebastian Viehmann/Press-Inform
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?