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Elektro-Autos: "Die Deutschen fahren hinterher"

Mit steigendem Benzinpreis wächst die Erkenntnis: die nähere Zukunft gehört dem Elektromobil. Selbst in den USA ist die Autoindustrie aufgewacht und setzt auf Batterie-Antrieb. Den deutschen Herstellern sagen Branchenexperten dagegen weniger rosige Zeiten voraus.

Von Karsten Lemm, San Francisco

Andy Grove hat einen Traum. Der legendäre Mitgründer des Chipriesen Intel möchte alle Dickschiffe auf Amerikas Straßen auf Batteriebetrieb umrüsten - gut 100 Millionen Geländewagen, Minivans und Pick-up-Trucks. Hätten all diese tonnenschweren Trumms, die meist mehr als 20 Liter pro 100 Kilometer schlucken, statt eines Benziners künftig einen Elektromotor unter der Haube, "könnten wir unsere Öl-Einfuhren um die Hälfte senken", rechnete der 71-Jährige unlängst den Besuchern der E-Auto-Konferenz "Plug in 2008" im kalifornischen San Jose vor. Gewiss, das sei keine leichte Aufgabe, räumte Grove ein, manche würden sie sogar als "praktisch unlösbar" einstufen. Doch dafür hat der Manager, der für seine Kombination aus Weitblick und Wagemut bekannt ist, nur drei Worte übrig: "Das gefällt mir", sagte Grove mit feinem Lächeln und erntete zustimmendes Gelächter aus dem Publikum.

Die Konferenz war die erste ihrer Art in den USA und zeigt: Amerika ist dabei, sich in das Elektroauto zu verlieben. Das sind gute Nachrichten für die Umwelt - und nicht so gute für die deutschen Autobauer, denen die Konkurrenz aus Amerika und Japan davonzufahren droht. Nur wenige Jahre, nachdem General Motors unter Protesten von Ökofreunden seinen EV-1 einstampfen ließ, den ersten vollwertigen Elektro-Pkw auf amerikanischen Straßen, sieht die Zukunft für Batteriemobile im Land der unbegrenzten Highways plötzlich rosiger aus denn je: Eine ganze Reihe von Jungfirmen schickt sich an, mit innovativen Konzepten die herkömmlichen Autobauer auszumanövrieren. Zu den prominentesten Beispielen gehört die Silicon-Valley-Firma Tesla, die mit ihrem 100.000 Dollar teuren Elektro-Sportflitzer "Tesla Roadster" die Herzen und Garagen gut betuchter prominenter Käufer erobert - darunter die Google-Gründer ebenso wie George Clooney und Brad Pitt.

"Dem Elektroauto gehört die Zukunft"

Doch während die Kleinen hauptsächlich auf Nischen zielen, will General Motors mit seinem "GM Volt" den Massenmarkt erobern: Der Viersitzer fährt in erster Linie mit Elektroantrieb, doch notfalls springt ein Generator ein, der zusätzlichen Strom liefert. Mit einer Batterieladung soll dieser so genannte "Plug-in Hybrid" auf gut 60 Kilometer Reichweite kommen - mehr, als 80 Prozent aller Amerikaner durchschnittlich an einem Tag fahren. Bei längeren Strecken hilft dann der Generator aus, sodass niemand fürchten muss, dass dem Volt der Saft ausgeht.

Die deutschen Autobauer dagegen setzen bisher vorwiegend auf Diesel als Alternative zum Benzinantrieb - und das könnte sich rächen, glaubt Dan Sperling, Leiter der Instituts für Verkehrsstudien an der UC Davis bei Sacramento. "Kein Zweifel, dem Elektroauto gehört die Zukunft", sagt der kalifornische Professor, einer der führenden US-Verkehrsexperten. "Europäische Hersteller haben sich bisher weitgehend auf Diesel konzentriert, und der Umstieg fällt ihnen sehr schwer." In den USA ist Diesel in der Regel teurer als Benzin, und selbst sparsame Diesel-Direkteinspritzer gelten nicht als zukunftsweisend, weil sie weiter Abgase ausstoßen und die Abhängigkeit vom Öl nur reduzieren, nicht beenden.

Deutsche fahren hinterher

Zwar pumpen die deutschen Hersteller Millionen in die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen, die dereinst mit Wasserstoff im Tank über die Autobahn brausen sollen - doch der Weg dahin ist weit. Von Konzepten wie dem GM Volt, die die Brücke in die Zukunft schlagen, war bisher in München, Stuttgart und Wolfsburg wenig zu sehen. "BMW, Daimler und VW haben sehr langsam reagiert", sagt Sperling. "Sie fahren hinterher." Erst in jüngster Zeit gibt es Zeichen für ein Umdenken - alle drei Hersteller kündigten in den vergangen Wochen an, Elektromodelle ins Programm zu nehmen. BMW will den Mini umrüsten, Mercedes den Smart, und VW plant ein Batteriemobil auf Basis seiner Konzeptstudie "Up". Dahinter steckt wohl auch die Angst vor verschärften EU-Abgasnormen; die bringen Autobauer, die einzig Verbrennungsmotoren nutzen, "in große Schwierigkeiten", urteilt Sperling.

Die größte Herausforderung für die Entwickler bleiben leistungsfähige Batterien, die nicht zu schwer sind und nicht zu teuer. Anders als frühere Modelle nutzen aktuelle E-Autos Lithium-Ionen-Akkus, ähnlich wie Laptops und Mobiltelefone. Solche Batterien sind leistungsfähiger als die traditionellen Blei- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus, kosten allerdings auch deutlich mehr. Dan Sperling sieht Hybrid-Modelle wie den GM Volt als "wesentlichen Lernschritt" - allerdings ohne Erfolgsgarantie. "Keiner weiß, wie groß der Markt für ein solches Auto ist", sagt der Verkehrsforscher. "Die Batterietechnik macht es von Natur aus teuer."

Rege Nachfrage aus Europa

Wieviel der Volt, der weltweit angeboten werden soll, am Ende kosten wird, stehe noch nicht fest, sagt GM-Manager Jon Lauckner. "Es wird nicht doppelt so viel sein wie bei einem vergleichbaren Auto", so Lauckner zu stern.de, "aber der Preis wird sicher einen Aufschlag enthalten." Dennoch gebe es schon jetzt "rege Nachfrage aus Europa" für das Auto, das Ende 2010 auf den Markt kommen soll.

Rekord-Benzinpreise helfen derweil jedem, der verspricht, den Schmerz an der Tankstelle zu lindern. Während Autohändler in San Francisco 11.000 Dollar Rabatt auf Geländewagen geben, die sie anders nicht loswerden, stehen die Kunden ein paar Kilometer weiter bei Pat Cadam Schlange: Der Toyota-Spezialist rüstet den ohnehin schon sparsamen Prius, der Elektro- und Benzinantrieb kombiniert, mit einer zusätzlichen Batterie aus, die im Kofferraum den Platz des Reservereifens einnimt. "So lässt sich der Verbrauch ungefähr halbieren", verspricht der Kalifornier. Wer sanft fährt, darf auf 2,5 Liter pro 100 Kilometer hoffen. Kein Wunder, dass Cadam sich vor Aufträgen kaum retten kann, obwohl die Umrüstung mit 10.400 Dollar (etwa 6700 Euro) nicht billig ist. "Wir sind auf Monate ausgebucht", erzählt der Autohändler. "Unsere Warteliste reicht bis ins nächste Jahr hinein." Andy Grove wird es mit Freude hören.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?