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SUV Coupé und Pick-ip: Atlas Cross Sport und Tanoak - jetzt kommen die ganz fetten Volkswagen

Nach dem Dieselskandal robbt sich VW in den USA aus der Talsohle heraus. Nun soll die Atlas-Familie ausgebaut werden: Das SUV-Coupé Atlas Cross Sport kommt auf jeden Fall, über den gigantischen Pick-up Tanaok wird noch nachgedacht.

Der VW VW Atlas Tanoak (links) und der VW Atlas Cross Sport

Der VW VW Atlas Tanoak (links) und der VW Atlas Cross Sport

Ohne Pick-up im Programm bleibt ein Autohersteller in den USA immer eine Randerscheinung. Bei einem Vollsortimenter gehören die populären Pick-ups zum Pflichtprogramm. Vor Jahren entschieden sich die Wolfsburger, mit dem Amarok nicht in den US-Markt einzusteigen. Nun zeigte VW auf der New York Auto Show den Tanoak, einen Midsize Pick-up, der in den USA zum Erfolg werden und das alte Versäumnis wettmachen könnte.

Motorisiert wird der Atlas Tanoak von VW-Volumenmotor: Einem 3,6 Liter großen V6-Saugmotor, der 280 PS leistet und seine Kraft über eine Achtgang-Automatik an alle vier Räder überträgt.

Für den Einsatz im Gelände und auf der Baustelle gibt es im Pick-up sogar eine Untersetzungsstufe. Im Vergleich zum SUV würde die Karosserie der Pick-up-Studie um 45 mm angehoben. Hinter der Doppelkabine erstreckt sich eine 1,63 m lange und 53 cm hohe Ladefläche. Die Gesamtlänge liegt bei 5,44 Meter. Schwingt man sich hinter das Steuer, betritt man eine andere Welt. Die Größe des Autos und die Höhe der Sitzposition erhebt den Fahrer über die Niederungen der Straße. Der V6-Motor kommt mit dem über zwei Tonnen schweren Pick-up dabei gut zurecht. Der Tanoak fühlt sich an, als wären die Landstraßen der USA sein natürlicher Lebensraum.

Ungewisse Zukunft

Trotz der strategischen Bedeutung wurde noch nicht entschieden, ob der Midsize-Pick-up gebaut wird. Angesichts des kleinen VW-Marktanteils in den USA zweifelt man, ob sich die Baureihe lohnt. "Wir wollen sehen, wie die Menschen auf den Tanoak reagieren und tatsächlich haben wir schon einige Kaufanfragen erhalten", sagt VW-Chefdesigner Klaus Bischoff.

Deutlich klarer sieht die Zukunft des zweiten Atlas-Sprosses aus. Das Coupé Cross Sport wird 2020 in den Verkauf gehen. Das siebensitzige SUV kommt auf eine Länge von 5,04 Metern, bei der Coupéversion bleiben davon noch 4,84 Meter. Der Innenraum bleibt dabei gleich groß, nur die Überhänge fallen kürzer aus. Gebaut wird das SUV-Coupe in Chattanooga. Die Motoren sind aus dem Atlas bekannt. Es gibt einen 238 PS starken Zweiliterturbo und den 3,6-Liter-V6-Sauger, mit 280 PS.

Technisch ist der V6-Sauger nicht die erste Wahl. Der Sauger passt aber sehr gut zum Atlas Cross Sport und dem deutlich größeren Tanoak. Zusammen mit der Achtgangautomatik dürfte die komfortbetonte Gangart bei den US-Kunden gut ankommen.

Kra mit Pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.