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Fahrbericht: VW Polo 1.4 MPI: Schnuppergolfen

VW hat die Eier legende Wollmilchsau unter den Kleinwagen gefunden. Wir klären, wieviel Golf im Polo steckt und mit welchen Motoren Durchschnittsfahrer, Kilometerfresser und Fahrspaß-Freunde am besten bedient sind.

Wenn man flüchtig von schräg vorne auf den Wagen blickt, ist die Verwechslungsgefahr besonders groß: Ist das nun ein Golf oder doch der neue Polo? Seriös und erwachsen sieht der fast vier Meter lange Wagen aus. Die Ähnlichkeit mit dem großen Bruder ist Programm. "Wir wollen, dass der Polo in seiner Fahrzeugklasse das gleiche wird wie der Golf in der seinen", sagt VW-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg. "Mit der richtigen Farbe ist das ein Super Lifestyle-Auto", ergänzt Designer Klaus Bischoff und wirkt dabei doch so trocken, als würde er gerade die Gebrauchsanweisung für einen Taschenrechner vorlesen. Der Polo ist denn auch vielmehr der konservative Gegenentwurf zu Lifestyle-Autos - und genau das ist seine Stärke.

Die Karosserie wirkt nicht so dynamisch wie bei Corsa oder Fiesta - dafür muss man beim Rückwärtseinparken nicht auf das Prinzip Hoffnung vertrauen. Das Cockpit ist klar strukturiert und nüchtern - dafür sucht man eine derart hochwertige Materialanmutung bei einem Fiat 500 vergeblich. Statt verspielter Instrumente und Anzeigen gibt es im Polo bestens ablesbare Instrumente und Perfektion bis ins Detail. Man merkt das zum Beispiel am üppige dimensionierten Handschuhfach, das einen doppelten Boden hat – darunter ist Platz für die Betriebsanleitung, so dass der ganze Raum im Fach frei bleibt.

Wer nicht gerade viel Wert auf extrovertiertes Design legt, wird im Polo-Innenraum wohl nur ein Manko finden: Für Sitzriesen ist die Kopffreiheit im Fond ein wenig knapp. Beim Kofferraumvolumen ist der Polo gut dabei, aber nicht Klassenprimus – 280 Liter passen hinein (Opel Corsa: 285 Liter, Seat Ibiza: 292 Liter, Fiat Grande Punto: 275 Liter, Hyundai i20: 295 Liter).

Perfekt ausgewogen

Auch beim Fahrverhalten präsentiert sich der Polo als kleiner Bruder des Golf. Das Fahrwerk ist komfortabel und auch bei kurzen Bodenwellen nicht holprig. In schnellen Kurven gibt sich der Wagen extrem gutmütig und untersteuert moderat. Die Lenkung ist leichtgängig, aber nicht schwammig. Die Windgeräusche erreichen selbst bei 150 km/h noch kein störendes Niveau. Das Fünfgang-Getriebe ist gut abgestimmt, im City-Tempo bewegt man sich meistens im dritten oder vierten Gang.

Die Motorenpalette reicht bei den Benzinern von 60 PS bis 105 PS und bei den Dieselaggregaten von 75 PS bis 105 PS. Wir haben drei Aggregate getestet, die wir für die empfehlenswertesten halten – die Basisversionen mit 60 und 75 PS, im bisherigen Polo als ziemlich phlegmatisch bekannt, konnte man bislang allerdings noch nicht ausprobieren. Mit 60 PS kostet der karg ausgestattete Polo 12.150 Euro (Ford Fiesta: 11.500 Euro, Opel Corsa: 11.140 Euro, Hyundai i20: 11.250 Euro). Immerhin: Alle Polos haben ESP an Bord.

Für Durchschnittsfahrer, die nicht nur in der Stadt unterwegs sind, dürfte der 1,4-Liter Benziner mit 63 kW/85 PS (ab 15.075 Euro, Fünfgang-Handschalter, DSG optional) die beste Wahl sein. Er gibt sich im Schnitt mit 5,9 Litern Super auf 100 Kilometer zufrieden und beschleunigt den 996 Kilo schweren Polo in 12 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Motor spricht schnell aufs Gas an und ist spritzig, erst bei Steigungen stößt der Polo 1.4 merklich an seine Grenzen. Das Geräuschniveau ist etwas höher als beim neuen Turbo-Benziner, bleibt aber auch unter Last im Rahmen.

In Sachen Sparsamkeit hat mancher Konkurrent aber noch mehr auf der Pfanne. Der Toyota Yaris 1.3 etwa leistet 74 kW/101 PS, verfügt serienmäßig über ein Start-Stopp-System und gibt sich im Schnitt mit 5,1 Litern auf 100 Kilometer zufrieden.

Sparsam, aber nicht billig

Für Vielfahrer hält VW eine gut bestückte Diesel-Palette bereit. Urbane Kilometerfresser warten entweder auf den Polo BlueMotion (kommt 2010 und soll im Drittelmix 3,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbrauchen) oder wählen den 1.6 TDI mit 66 kW/90 PS und BlueMotion-Paket – dann ist unter anderem ein Start-Stopp-System an Bord. Es schaltet den Motor im Stand ab und lässt ihn wieder an, wenn man die Kupplung tritt. Das ganze funktioniert weitgehend ruckfrei.

Auf Power muss man mit dem BlueMotion-Paket nicht verzichten - dank 230 Newtonmetern Drehmoment wird aus dem Polo ein kleiner Diesel-Kraftmeier. Beim Durchschnittsverbrauch verspricht VW bescheidene 3,6 Liter auf 100 Kilometer. Wermutstropfen ist der stolze Preis: Der 1.6 TDI kostet 17.050 Euro.

Wer ein kleines Fahrspaßpaket sucht, findet es im Polo 1.2 TSI (16.325 Euro, ab November). Der 77 kW/105 PS starke Turbo-Zwerg rennt in 9,7 Sekunden auf 100 Sachen und ist damit etwa so schnell wie der erste Golf GTI. Ganz ohne Turboloch ist das Aggregat enorm drehfreudig und dabei sehr kultiviert und leise. Alternativ zur Sechsgang-Handschaltung gibt es ein Siebengang-Doppelkupplungstriebe, dem wohl kein Automatik-Kleinwagen das Wasser reichen kann. An der Tankstelle soll sich der TSI im Drittelmix mit 5,5 Litern Super begnügen.

Sebastian Viehmann / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(