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Ford Focus 2019: Mehr Platz, mehr Technik und schickes Design – so will der Focus am Golf vorbei

Die vierte Generation des Focus will endlich aus dem Schatten des VW Golf heraustreten. Plattform, Motoren, Schaltungen, Assistenzsysteme und Innenraum - beim wichtigsten Modell für Ford in Europa wurde alles neu gemacht.

Ford Focus 2019

Ford Focus 2019: Der Turnier ist zehn Zentimeter länger.

Seit 1998 hat Ford mehr als 16 Millionen Modelle des Verkaufsschlagers Focus verkauft. Sieben Millionen davon in Europa. Nun kommt die vierte Generation und die wurde komplett neuentwickelt. Ford-Manager halten den neuen Focus für den innovativsten, dynamischsten und faszinierendsten Ford der Geschichte.

"Mit dem neuen Ford Focus setzen wir uns in puncto Technologie und Fahrerlebnis an die Spitze des Segments", sagt Joe Bakaj, bei Ford Europa verantwortlich für die Produktentwicklung. "Die Chance, ein komplett neues Modell beginnend mit einem weißen Blatt Papier zu entwickeln, bietet sich nicht oft. Wir haben die Gelegenheit mit beiden Händen ergriffen und das beste Auto auf die Räder gestellt, das es in der kompakten Mittelklasse derzeit gibt."

Gelungener Wurf

Und tatsächlich, der neue Focus sieht super aus, bietet gefällige Proportionen, steht optisch breiter auf der Straße. Bei besseren Werten in Sachen Karosseriesteifigkeit und Crashverhalten sind die Modelle zwischen 40 bis 88 Kilogramm leichter als die Vorgänger. Gleichzeitig ist der Innenraum gewachsen, der Radstand der Limousine wuchs um 5,3 Zentimeter, das führt zu fünf Zentimeter mehr Beinfreiheit. Aber nur um 1,8 Zentimeter mehr Gesamtlänge.

Weil der Focus aber flacher und sportlicher aussehen sollte, kommt Großgewachsenen im Fond der Dachhimmel entgegen. Bei den Einstiegsmodellen spart Ford, so wie Audi, VW und Toyota auch, an der Hinterachse. Die bessere Mehrlenkerachse gibt es nur noch für die leistungsstärkeren Modelle und den um knapp elf Zentimeter gewachsenen Kombi Focus Turnier.

Keine Doppelkupplung mehr an Bord

Neu sind zwei 1,5 Liter große Vierzylinderdiesel, die 95 und 120 PS/300 Nm leisten sowie ein Zweiliter-Selbstzünder mit 150 PS/370 Nm. Bei den Benzinern behalten die aufgeladenen Dreizylinder das Sagen. Die beiden Motoren mit 1,0 (85, 100 und 125 PS) und 1,5 Litern (150 und 182 PS) Hubraum wurden mit einer Zylinderabschaltung versehen, die die Triebwerke im Teillastbereich zwischen 1.250 und 4.500 U/min nur mit zwei Zylindern arbeiten lassen. Die Normverbräuche liegen zwischen 3,5 und 5,2 Litern. Ein Doppelkupplungsgetriebe wird es nicht mehr geben. Man kann zwischen einem manuellen Sechsgang-Getriebe und einer Achtgang-Automatik wählen. 

Bei Fahrer-Assistenzsystemen hat Ford deutlich aufgeholt. In Deutschland gibt es sechs Ausstattungslinien: Trend, Cool & Connect, Titanium, ST-Line und Vignale. Später folgt Active als Cross-over-Variante. Der Verkaufspreis startet bei 18.700 Euro.

Kra mit Pressinform und MID
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