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Mercedes EQ C: 400 PS und 500 Kilometer Reichweite – Daimler macht Ernst mit dem E-Zeitalter

Noch vor 2020 soll der Mercedes EQ C beim Kunden sein. Das SUV-Coupé ist alles andere als ein Verzichtsmodell - dafür wird der Preis leider auch gesalzen sein.

Mercedes Concept EQ - Licht an!

Mercedes Concept EQ - Licht an!

Mercedes will nun auch eine eigene Elektrosubmarke namens EQ starten. Das Modell EQ C soll vor dem Jahr 2020 beim Kunden sein. Trotz der Anfänge mit einem Elektro-Smart kann man die Marke mit dem Stern damit kaum als Elektropionier bezeichnen. Aber vielleicht kommt der EQ C genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn der E-Wagen ist ein echtes, vollwertiges Auto und kein Versuchsfahrzeug für den speziellen Geschmack.

Leistung satt

Das Beispiel des BMW i3 ist abschreckend genug. Ein Citymobil, das nur in einem Haushalt Sinn macht, in dem man bei Bedarf auch auf einen Verbrenner umsteigen kann, wird Mercedes nicht bauen. Die Messlatte heute sind der Chevrolet Bolt und vor allem Teslas Model 3. Wer deren Leistungsdaten nicht halten kann, braucht gar nicht anzutreten. "Das Serienauto wird über beide Achsen angetrieben und die Motorleistung wird bei bis zu 300 Kilowatt liegen", erläutert Jörg Weinhold, Produktmanager des EQ C, "die Reichweite: 500 Kilometer."

Das sind starke Worte - doch preislich dürfte der EQ C auch deutlich über Bolt und Model 3 rangieren. In der Größe entspricht der EQ C in etwa einem 4,70 Meter langen GLC, die Leistungsdaten gleichen einem Benziner mit Achtzylinder. Unter 70.000 Euro dürfte man den EQ C daher kaum bekommen.

Weit weg vom Massenmarkt

Daran erkennt man, was für einen langen Weg Mercedes noch zu gehen hat. Der EQ C wird finanziell ein Fahrzeug der Oberklasse. Im wirklich wichtigen Massensegment der Dienstwagenfahrer wird Mercedes mit ihm nichts bestellen können. Tesla und andere Mitbewerber stellen zum gleichen Zeitpunkt Modelle vor, die auch für größere Käuferschichten erschwinglich sind. Zu erwarten ist, dass deren Verkäufe auch zu Lasten von Mercedes gehen, wenn die Stuttgarter nur Strom-Alternativen in der Region von 70.000 Euro aufwärts anbieten. 

Optisch kann das sportliche SUV-Coupé dafür mit seinem Shooting Brake-Heck begeistern. Im Innenraum hat Mercedes - wie zu erwarten - die vier Lounge-Sitze der Studie vom Pariser Autosalon hinten gegen eine normale Sitzbank für fünf Personen ausgetauscht. Die große Bildschirmeinheit im Armaturenbrett kennt man bereits von den Modellen der E- und S-Klasse. Außen verzichtet der EQ C auf angedeutete und überflüssige Kühlungseinlässe für den Motorraum. Auffälliger ist das Weglassen der Außenspiegel. Das Geschehen hinter dem Wagen wird per Kamera auf einen Bildschirm projiziert.

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Kra mit PressInform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.