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Renault Arkana: Vorbote

Renault enthüllt auf der Moskau Motorshow den neuen Arkana. Das SUV-Coupé läutet eine neue Strategie für Renault und Lada in Russland ein.

Die Studie des Renault Arkana nimmt das Design des Serienmodells schon zu 90 Prozent vorweg

Die Studie des Renault Arkana nimmt das Design des Serienmodells schon zu 90 Prozent vorweg

SUV-Coupés sind gerade groß im Kommen. VW präsentierte auf der New York Autoshow den Atlas Cross Sport, BMW X4 / X6 laufen ebenso prächtig wie Mercedes GLE / GLC Coupé und Bentley träumt ebenso wie Skoda von Coupéversionen seiner SUV. Jetzt zieht Renault mit dem Arkana nach und zeigt die vielversprechende Studie erstmals auf der Moskau Motorshow. Der Ort ist mit Bedacht gewählt: Schließlich ist Russland nach Frankreich der zweitwichtigste Markt für die Renault Gruppe. Zusammen mit Lada verkaufte der französische Autobauer im vergangenen Jahr 448.270 Autos in Putins riesigem Reich, was einem Marktanteil von 28 Prozent entspricht. Das befeuert die Ambitionen des ehrgeizigen Konzernlenkers Carlos Ghosn: Bis Ende 2022 soll der Marktanteil auf 30 Prozent wachsen, damit wäre Russland die Nummer eins im Renault-Kosmos.

Vorbote
Die Studie des Renault Arkana nimmt das Design des Serienmodells schon zu 90 Prozent vorweg

Die Studie des Renault Arkana nimmt das Design des Serienmodells schon zu 90 Prozent vorweg

Allerdings sind einige Feinjustierungen nötig, um dieses Ziel zu erreichen. Lada setzt auf das B-Segment, während Renault sich hochpreisiger auf die Kompaktklasse beziehungsweise das C-Segment konzentrieren wird. Ein Vorbote dieses Paradigmenwechsels ist der Prototyp des Renault Arkana, dessen Design schon zu 90 Prozent dem des 2019 erscheinenden Serienmodells entspricht. Von der Größe her, positioniert sich das Coupé-SUV zwischen dem Renault Kadjar und dem Koleos und trifft damit genau die Vorgaben der Wachstumsstrategie.

Bei der Formensprache hat Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker vernünftigerweise auf Experimente verzichtet. Also hat auch der Arkana das typische moderne Renault-Gesicht mit dem zentralen Rhombus und dem säbelzahnförmigen Tagfahrlicht. Die geschwungene Heckleuchtengrafik dürfte den Fans der französischen Marke ebenfalls nicht unbekannt sein. Dazu kommt die stark abfallende Dachlinie, die in einer kleinen Kante auf dem Heck mündet. Kurz: Der Arkana steht satt da und kann sich sehen lassen. Die Idee für einen solchen Cpupé-Crossover stammt übrigens aus Russland, wo die Kunden sich ein solches Konzept wünschten.

Die Ausstattung ist ebenfalls zeitgemäß. Der Arkana hat Allradantrieb, Voll-LED-Scheinwerfer und steht auf 19-Zoll-Rädern. Ein doppelflutiger Auspuff mit verchromten Endschalldämpfern unterstreicht den Status-Charakter des Neulings. Schließlich will man zwischen Moskau und St. Petersburg sowie Wladiwostok zeigen, was man erreicht hat. Bei den Motoren hält sich Renault noch bedeckt, aber allzu große Überraschungen sollte es nicht geben. Also dürften die bekannten Diesel- und Benziner-Vierzylinder mit einer Leistungsspanne von 96 kW / 130 PS bis 147 kW / 200 PS auch unter der Motorhaube des Arkana ihren Dienst tun. Allerdings könnte man, wenn es die Kunden verlangen, noch eine stärkere Version nachschieben.

Die Elektrifizierung steht ebenfalls noch in den Sternen, denkbar ist sicher ein Plug-in-Hybrid. Schließlich ist die Technik bei Mitsubishi, das zu Renault gehört, vorhanden. Das ist umso wahrscheinlicher, wenn man bedenkt, dass der Arkana zunächst in Russland aber dann auch in Asien erscheinen wird. Und in China gewinnt man ohne Elektrifizierung keinen Blumentopf mehr. Und was ist mit Europa? Das spielt in den Gedankenspielen für den Arkana zunächst keine Rolle, aber auch das kann sich ändern, wenn die Käufer das ein solches SUV-Crossover wollen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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