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Polizei-Kontrolle in den USA: Acht Tage in die Psychiatrie, weil eine schwarze Frau einen BMW fuhr

Eine schwarze Frau, die einen teuren BMW fährt? Kann nur eine Kriminelle oder eine Irre sein, sagten US-Cops und steckten Kamilah Brock in eine Psychiatrie.

Der BMW - mein "baby" - muss auch mal in die Werkstatt.

Der BMW - mein "baby" - muss auch mal in die Werkstatt.

Das ist ein Beispiel für den alltäglichen Rassismus der US-Polizei. Bei einer Straßenkontrolle in Harlem wurde Kamilah Brock überprüft, weil ihre Hände nicht auf dem Lenkrad ruhten. Kein Problem, dachte Brock zunächst, weil das an einer roten Ampel geschah. Doch dann glauben die Polizisten Kamilah Brock nicht, dass sie ihren eigenen Wagen fuhr. Auch nicht, dass sie bei einer Bank arbeiten würde. Als sie noch erwähnte, dass Barack Obama ihr auf Twitter folge, war für die Beamten klar: Die Frau ist total irre.

 Frei, aber ohne BMW

Und so wurde sie auch behandelt. Zuerst wurde sie verhaftet und auf die Wache gebracht. Da sie aber keines Verbrechens beschuldigt wurde, durfte sie gehen, aber ohne den BMW. Doch als sie den Wagen am nächsten Tag abholen wollte, rückte die Polizei ihn nicht heraus, bezweifelte weiterhin, dass sie die rechtmäßige Eigentümerin sei. "Ich wurde als Lügnerin angesehen, als ich sage, dass es mein BMW sei. Dann legten sie mir Handschellen an, angeblich um mich zu dem Wagen zu bringen. Ich stöhnte noch: 'Wenn das nötig ist'", sagte Brock der "Huffington Post". Doch statt zu ihrem BMW ging es in eine Ambulanz.

Ein einziger Alptraum

Laut Krankenakte ist sie in dem Krankenhaus sofort betäubt worden. "Der Polizist hielt mich fest und der Arzt stach die Spritze in meinen Arm. Als ich auf einer Bank wieder aufwachte, zogen sie mich gerade nackt aus, selbst meine Unterwäsche." Immer wieder wurde Brock ohnmächtig. "Das war ein einziger Alptraum. Ich verstand gar nicht, was da abging."

Immer wieder soll es Sitzungen gegeben haben, in denen sie aufgefordert wurde, endlich zuzugeben, dass es sich nicht um ihren BMW handele und sie keine Bankerin sei. Acht Tage lang dauerte es, bis die Polizei Kamilah Brock wieder freiließ, dabei wurde ihre eine Rechnung über 15.000 Dollar für ihre Behandlung überreicht.

Nebenbei sei erwähnt, dass Brock nicht in einem 100.000-Dollar BMW saß, ihr "baby" - wie sie den Wagen zärtlich auf Instagram nennt - hat bereits zwölf Jahre auf dem Buckel. Der Wert des 325 Coupé dürfte in Deutschland etwa 5000 Euro betragen.

Inzwischen hat sie Klage wegen der rassistischen Behandlung eingereicht. 

Es handelt sich um einen älteren Artikel, aus technischen Gründen zeigt er ein neueres Datum.

Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.