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Genfer Autosalon: Car of the year 2019 - Verfolgen Sie die Preisverleihung im Livestream

Welches Auto darf sich 2019 mit dem Titel "Car of the year" schmücken: Der Alpine A110, der Citroën C5 Aircross, der Ford Focus, der Jaguar I-Pace, Kia Ceed, die Mercedes-Benz A-Klasse oder Peugeot 508? Verfolgen Sie die Preisverleihung im Livestream.

Sieben Autos haben noch Chancen auf den Titel "Car of the year 2019": der Alpine A110, der Citroën C5 Aircross, der Ford Focus, der Jaguar I-Pace, Kia Ceed, die Mercedes-Benz A-Klasse sowie der Peugeot 508. Um 15 Uhr beginnt die Preisverleihung auf dem Genfer Autosalon, die Sie hier im Livestream sehen können.

Gegründet 1964, unter anderem vom stern, ist "Car of the Year" der älteste und renommierteste Autopreis der Welt. Mitgetragen wird er von sechs weiteren europäischen Magazinen: "Auto" (Italien), "Autocar" (Großbritannien), "Autopista" (Spanien), "Autovisie" (Niederlande), "L'Automobile Magazine" (Frankreich) und "Vi Bilägare" (Schweden). Nach ausgiebigen Testfahrten wird nur ein Modell zum Car of the Year gekürt. Die entscheidende Stimmabgabe der Jury wird live auf dem Genfer Autosalon ausgezählt. Die Verkündung des Siegers ist traditionell die erste Nachricht der Messe.

Beim Preis Car of the Year haben bezahlbare Wagen traditionell bessere Chancen als reine Traumwagen, die sich niemand leisten kann. Beim Car-of-the-Year-Wettbewerb treten Autos aller Klassen gegeneinander an: Kleinwagen gegen SUVs und Luxuslimousinen. Darum gibt es am Ende auch nur ein einziges Car of the Year 2019 und keine Inflation an Auszeichnungen, weil jede Nische einen eigenen Sieger stellt.

Bei der Kür auf dem Genfer Salon, der wichtigsten jährlichen Automesse in Europa, haben alle sieben Kandidaten Chancen auf den Sieg. Mitarbeiter der im Finale vertretenen Firmen mischen sich hoffnungsvoll unter die Journalisten und verfolgen gemeinsam die Auszählung. Der Gewinner jubelt; alle anderen gratulieren höflich oder verlassen leicht geknickt den Saal. 

Car of the year ist ein Verbraucher-Event

"Car of the Year" wurde nicht als Branchenevent und Gelegenheit zum Schaulaufen für Vorstandsvorsitzende und Chefentwickler ins Leben gerufen, sondern für den Verbraucher. Die Auszeichnung dient als Entscheidungshilfe für Autofahrer, die vor einer großen Investition stehen. Eines der wichtigsten Bewertungskriterien ist stets das Preis-Leistungs-Verhältnis, das ein neues Fahrzeug bietet. Auch das Design, der Grad technischer Innovation, die Sicherheit und die einfache Bedienung finden Beachtung. 

Der Jury gehören 58 Journalisten an, Experten aus 22 europäischen Ländern, auch der stern ist vertreten Die Vielfalt der Meinungen stärkt die Unabhängigkeit des Preises. Bevor die Jurymitglieder Anfang März ihre Punkte im zweiten und entscheidenden Wahlgang verteilt haben, wurden die sieben Kandidaten noch einmal auf Herz und Nieren getestet – gemeinsam und unter vergleichbaren Bedingungen. 

Transparenz ist ein hohes Gut bei "Car of the Year". Die Verteilung der Punkte und ihre ausführliche Begründung durch die Juroren werden unmittelbar nach der Wahl öffentlich auf caroftheyear.org öffentlich gemacht. Die drei Jurymitglieder, die direkt an der Stimmenauszählung beteiligt sind, müssen ihre Punkte schon eine Woche vor dem Stichtag abgeben, damit sie das Ergebnis nicht manipulieren können.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.