HOME

Größter Pechvogel: Werksfahrer crasht Zwei-Millionen-Supercar

Eines der seltensten und schnellsten Autos der Welt, ein Koenigsegg Agera RS Gryphon, wurde von einem Werksfahrer in einen Graben gesetzt. Der Mann blieb unverletzt – über seinen seelischen Zustand kann man nur spekulieren.

Traum und Wirklichkeit. 

Traum und Wirklichkeit. 

Rumms, und da lagen zwei Millionen Euro im Graben. Dieser Koenigsegg Agera RS Gryphon war schon Schrott, bevor er an seinen Besitzer übergeben werden konnte. Obwohl im betulichen Schweden beheimatet, ist Koenigsegg die weltweite Nummer eins für kompromisslose Supersportwagen.

Immobilienunternehmer Manny Khoshbin sammelt exklusive Fahrzeuge. Der Selfmade-Milliardär startete als Ladenhilfe mit einem Stundenlohn von 3,15 Dollar. Heute lebt er in Newport Coast, Kalifornien.

Dieser Agera RS Gryphon wurde eigens für ihn konstruiert. Nun muss er noch ein wenig länger auf das Fahrzeug warten. Der Sturz in den tiefen Graben hat die Carbon-Karosserie des Renners ruiniert, das darunter liegende Carbon-Monocoque hat den Crash allerdings überstanden. Auch der V-8-Motor soll heil geblieben sein. Der 5.0-Liter-V-8-Motor leistet sensationelle 1360 PS.

Kurz vor der Übergabe

Das handgefertigte Fahrzeug war eigentlich schon fertig. Vor der Übergabe an den milliardenschweren Besitzer sollten nur noch ein paar Abstimmungsfahrten absolviert werden. Der Unfall ereignete sich auf einer Teststrecke in Trollhättan, Schweden. Auf der regennassen Fahrbahn verlor der Fahrer die Kontrolle, und der Bolide rutschte in den Graben. Beide Insassen wurden vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht, es konnten aber keine Verletzungen festgestellt werden. Es ist erstaunlich, für derartige Fahrten im Grenzbereich des Renners eine Strecke zu nutzen, an der sich anstelle einer Auslaufszone ein etwa zwei Meter tiefer Graben befindet.

Khoshbin reagierte wie ein Gentleman

Manny Khoshbin nimmt den Unfall vergleichsweise gelassen hin. Auf Instagram teilte er mit, dass Koenigsegg ihn sofort über das Malheur informiert habe. Unfälle könnten jedem passieren, aber wie Koenigsegg damit umgegangen war, sei außergewöhnlich. Er habe mit vielen Herstellern von Supersportwagen zu tun, aber niemals einen ehrlicheren und professionelleren als Koenigsegg getroffen.

Auch wurde bereits eine einvernehmliche Lösung gefunden. "Mein Gryphon ist hin, aber ein neuer, größerer und besserer wird kommen!," postete Khoshbin später. Die Firma baut einen neuen Agera RS Gryphon speziell für ihn, das verunfallte Fahrzeug gelangt nicht auf den Markt – es soll intern als Testfahrzeug genutzt werden.

Insgesamt werden nur 25 Stück vom Agera RS gebaut – und für alle haben sich bereits Abnehmer gefunden.

So sollte der Koenigsegg Agera RS Gryphon  aussehen.

So sollte der Koenigsegg Agera RS Gryphon  aussehen.

Der Post im Original

"Yes it's true! I am sad to announce My Gryphon while being tested by factory driver went off the track and suffered body damage.

Fortunately no one was hurt and I was contacted same day by Tariq and Christian himself with sincere apologies, as well as offering different solutions to situation. The one I liked the most, is that the factory repair and keep the Gryphon, as a factory test car and then build me a brand new Agera RS with a very unique specification.

I must admit having dealt with many car manufacturers, I've never seen more genuine, professional company than Koenigsegg. Accidents do happen but how they respond is what makes them!

#nevergiveup"

Blamage an der Ampel: Porschefahrer gibt Gummi - und verliert sein Rad


Kra

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.