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Filmautos: RAF-Jagd im Youngtimer

"Der Baader Meinhof Komplex" hat Deutschland einen heiß diskutierten Kino-Herbst beschert. Youngtimer-Fans lassen die Handlung links liegen und fragen sich: Wo kriegen die Filmemacher nur die coolen alten Autos her?

Geil, ein Granada! Solche und ähnliche Sätze hört man zurzeit öfter im Kino. Ganz egal, wie man den Film "Der Baader Meinhof Komplex" bewertet - wer gern alte Autos auf der Leinwand sieht, kommt auf seine Kosten. Andreas Baaders Vorliebe für Porsche und BMW ist hinlänglich bekannt. Die Ordnungshüter hatten Mühe mitzuhalten, denn sie fuhren meist Käfer, Opel oder VW-Bus. Der Polizei-Motorsport-Club Marburg trägt seit knapp 20 Jahren solche Streifenwagen-Raritäten zusammen. Für den RAF-Film verliehen die Marburger gleich eine ganze Reihe von Fahrzeugen - einen tannengrünen Käfer, einen "Nasenbär" VW 412, einen VW Bulli, einen Opel Rekord D Caravan und einen BMW 2000.

Damit die raren Oldies beim Dreh auch gut behandelt werden, schickten die Marburger zu den Leinwandabenteuern ihrer seltenen Schätzchen gleich das Personal mit. Weil fast alle Clubmitglieder aktive oder ehemalige Polizeibeamte sind, gab es die fachliche Beratung zu den vermieteten Autos sozusagen gratis dazu. "Die Feinheiten fallen uns meistens sofort auf - etwa ob eine Uniform originalgetreu ist oder nicht", sagt Eberhard Dersch, Polizeihauptkommissar und Sprecher des Clubs. Bei manchen Szenen mussten die Filmemacher aus logistischen Gründen tricksen. "Die Festnahme von Andreas Baader fand in Frankfurt statt, gedreht wurde sie aber in Berlin-Wedding", erzählt Eberhard Dersch.

Nach dem Dreh zurück ins Museum

Dennoch wurde selbst auf kleine Details geachtet, etwa die Kennzeichen der Fahrzeuge. "Viele Autos wurden für die Szenen extra mit Schmutz besprüht, damit sie nicht aussahen wie frisch aus dem Museum", erzählt Dersch. Nach dem Dreh wurden die Fahrzeuge wieder in ihre trockenen Hallen des Museums bei Marburg-Cyriaxweimar gebracht, das rein ehrenamtlich betrieben wird. Die Öffnungstermine erfährt man auf der Webseite www.polizeioldtimer.de.

Die Polizei-Oldies haben schon in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mitgewirkt, und nicht wenige davon drehen sich um die turbulenten 60er und 70er Jahre. "Voraussetzung für unsere Mitarbeit in solchen Filmen ist, dass der Terrorismus nicht verherrlicht wird", sagt Eberhard Dersch. Er ist seit 1975 im Polizeidienst und hat den "Heißen Herbst" 1977 miterlebt. "Wir mussten ständig mit Anschlägen rechnen und hatten selbst nicht einmal Schutzwesten", erzählt der Polizeibeamte. Auch bei den unzähligen Verkehrskontrollen hätten die Beamten stets ein mulmiges Gefühl gehabt. "Für die Leute war das natürlich alles anderes als angenehm, wenn Polizisten mit der Maschinenpistole im Anschlag vor ihnen standen", sagt Dersch.

Ein Motorradfahrer will kräftig angeben und blamiert sich heftig.

Über 1000 Fahrzeuge in der Datenbank

Das Presse- und Informationsamt der damaligen Bundesregierung hat 1977 die Ereignisse der Schleyer-Entführung minutiös dokumentiert - inklusive des Fuhrparks der RAF. Vom Alfa Romeo 1600 Giulia Super über einen Ford Taunus 1600 L bis hin zum Granada 1700 Kombi kaufte oder klaute die Mördertruppe zusammen, was sie kriegen konnte. Der cremefarbene Granada mit dem Dublettenkennzeichen K-TR 845 trug bei seiner Sicherstellung durch die Polizei einen grünen Kleeblatt-Aufkleber und hatte eine zurechtgeschnittene Pappe mit der Aufschrift "Elektro-Schnelldienst Schmitz" im Kofferraum. Den Wagen hatten die Möchtegern-Weltverbesserer der RAF in der Universitätsstraße in Düsseldorf gestohlen und zeigten sich dabei gar nicht solidarisch: Halter des Wagens war das Studentenwerk der Stadt.

Bei der Entführung Hanns Martin Schleyers benutzten die Terroristen gleich zwei Sternenträger, einen gelben Mercedes 300 D und einen Mercedes 230. Außerdem kam ein weißer VW-Bus zum Einsatz, der sich als originalgetreue Kopie auch im Kinofilm wieder findet. Der Bulli wurde extra aus der Schweiz zum Set gebracht und kam von einem Privatbesitzer - wie viele Youngtimer, die in Filmen mitspielen. "Wir haben über 1000 Fahrzeuge in unserer Datenbank, vom Oldtimer über Traktoren bis hin zur Lokomotive" sagt Wilko Müller von der Firma Film-Autos.Com aus Berlin, die den seltenen Bulli vermittelt hat. Wer sein Auto schon immer mal auf der Leinwand oder dem Fernsehbildschirm bewundern wollte, kann es kostenlos in der Datenbank eintragen lassen - irgendwann wird ein Filmausstatter vielleicht genau nach diesem Fahrzeug suchen.

Die unruhigen 70er Jahre dürften nach der letzten Serie von Kino- und Fernsehproduktionen vorerst abgenutzt sein - vielleicht sind ja bald die entspannteren 80er dran. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Neuauflage der Schwarzwaldklinik im Retro-Look? Dann könnte ein neuer Sascha Hehn in Tennis-Klamotten aus seinem weißen Golf 1 Cabrio springen, und die Zuschauer würden von den coolen 80er-Jahre Autos schwärmen: Geil, ein Erdbeerkörbchen...

Anmerkung: Aufgrund eines bedauerlichen Versehens sind Bilder und Bildunterschriften nicht korrekt zugeordnet gewesen

Sebastian Viehmann, press-inform / press-inform

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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Füllhorn Rente 63 ?
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