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Preisverleihung in Genf Opel Ampera ist das Auto des Jahres


Das Elektroauto Opel Ampera hat in Genf den wichtigen Preis "Auto des Jahres 2012" gewonnen. In der Jury: Frank Janßen vom stern.

Das "Auto des Jahres 2012" steht fest. Es ist der Opel Ampera bzw. der baugleiche Chevrolet Volt. Opels Hoffnungsträger wurde von der internationalen Jury mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten VW Up zum besten Auto des Jahres gewählt.

Die Auswahl fand nach ausgiebigen Tests mit den sieben Fahrzeugen statt, die es in die Endauswahl geschafft hatten. Von Citroen DS 5, Fiat Panda, Ford Focus, Opel Ampera, Range Rover Evoque, Toyota Yaris und Volkswagen Up konnte sich der Opel Ampera letztlich durchsetzen. Der VW Up wurde zweiter, der Ford Focus dritter.

Preise für Fahrzeuge mit Zukunftstechnologie haben beim Auto des Jahres Tradition. 2005 eroberte der Toyota Prius mit seinem Hybridantrieb die Auszeichnung, 2011 erkämpfte sich das Elektroauto Nissan Leaf den ersten Platz und nun der Opel Ampera. Ein Wagen, der seinen Elektroantrieb mit einem eigenen Stromgenerator kombiniert und so unabhängig wird von der begrenzten Reichweite der Batterie. Frank Janssen, Redakteur für Automobilthemen beim stern und Generalsekretär der Jury: "Der Opel Ampera und sein Schwestermodell, der Chevrolet Volt, haben sich in einem starken Feld behauptet. Entscheidend für den Sieg ist in meinen Augen der technische Fortschritt. Das Konzept des Ampera als Elektro-Auto mit einem Range Extender bietet Käufern zuverlässige Mobilität ohne die Sorge, liegen zu bleiben."

Gebrauchen kann der Wagen die Anerkennung der Preisträger. Wegen geringer Nachfrage wird zwischen dem 19. März und dem 23. April die Herstellung von Chevrolet Volt und Opel Ampera ausgesetzt. 2011 verkaufte GM nur etwa 8000 Volt-Fahrzeuge – Ziel waren 10.000 Autos. Die 29-köpfige Jury stammt aus ganz Europa, und so erhält auch der Preis eine europäische Perspektive und folgt nicht den Interessen eines Landes. Typisch für die Preisvergabe ist auch das gute Abschneiden des Volkswagen Up und des Ford Focus. Renn-Boliden und Luxusautos haben es beim "Auto des Jahres" generell schwer, bei dem Preis zählen Alltagsnutzen, Sicherheit und Preiswürdigkeit mehr als PS-Träume.

Gernot Kramper

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