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Spiele für tragbare Konsolen: Klein, aber oho

Die Akkus von Playstation Portable und Nintendo DS sind geladen? Gut so. Denn es gibt viel zu tun: Sieben herausragende Spiele für die tragbaren Konsolen, kurz vorgestellt.

Der Frühling kommt, das Wetter wird besser, man könnte direkt mal vor die Tür gehen. Wer unterwegs partout nicht auf etwas zum Daddeln verzichten will, sollte sich diese sieben Highlights für die tragbaren Konsolen einmal genauer anschauen.

Playstation Portable (PSP)

Ein Comicheld rettet im Akkord das Leben von Katastrophenopfern - klingt nach Action, "Exit" ist aber vor allem mit viel Knobelei verbunden. Das Spielprinzip von "Gottlieb Pinball-Classics" verrät schon der Name: Hier wird geflippert. Die grünhaarigen "Lemmings" haben auch im Jahr 2006 nichts dazugelernt und tapsen in jeden Abgrund - wenn der Spieler nicht aufpasst. Exkusiv für die PSP kommt das Action-Rollenspiel "Key of Heaven". Und in "Worms: Open Warfare" bekriegen sich wie in den Vorgänger-Spielen martialische Würmer - allerdings wie in ganz alten Zeiten in 2D.

Nintendo DS

Die kriegerischen Würmer von "Worms: Open Warfare" bekämpfen sich auch auf Nintendos DS. Während es draußen wärmer wird, herrscht in "Snowboard Kids" immer Winter. Und irgendwo zwischen "Sims" und "Meine kleine Farm" befindet sich die Tierkommune in "Animal Crossing".

Gerd Hilber/Teleschau

"Animal Crossing - Wild World"

Es ist schwierig, ein Spiel zu kategorisieren, das im Grunde gar keines sein will. Deshalb vorweg der verzweifelte Versuch: Nintendos neuester DS-Streich ist so etwas wie das uneheliche Kind einer "Sims"-Tochter und des Bauerntrampels aus "Harvest Moon" - nur bunter, schräger, alberner. Eine Geschichte gibt's nicht. Stattdessen versucht der Spieler, ein wertvolles Mitglied einer digitalen Wald-Kommune zu werden. Er kauft sich ein Haus, richtet es nach eigenem Gusto ein, freundet sich mit den teils tierischen Nachbarn an, geht einem Job nach, schreibt per Stylus Briefe an die lieben Verwandten und streift durchs Umland - ein alternatives Leben im Hosentaschenformat, wenn man so will. Sogar der Wechsel von Feier- und Werktagen hat Einfluss auf den Spielverlauf. Dabei orientiert sich der Titel, der bereits für das N64 und den GameCube erschien, an der Systemuhr des Nintendo DS. Soll heißen: Am 24. Dezember gibt's weiße Weihnachten, am 31. ein rauschendes Fest unterm Vollmond und zum Geburtstag eine Torte von Mutti. Die Möglichkeiten, seine Stunden in Spiel- wie in Echtzeit vergnüglich zu verplempern, sind ähnlich groß wie im erwachseneren "Die Sims". Hat man sich erstmal im eigenwilligen "Animal Crossing" eingelebt, will man das schmucke Örtchen nur ungern wieder verlassen. Einziger Kritikpunkt: Das Fantasie-Gebrabbel, das zusammen mit unauffälligem Fahrstuhlgedudel aus den Boxen dringt, geht tierisch schnell auf die Nerven. Dennoch verkaufte sich das Game in den USA und Japan bereits über eine Million Mal. Die DS-Features werden halbwegs sinnvoll genutzt, zudem lässt sich via WiFi-Verbindung mit bis zu drei weiteren (echten) Kumpels gemeinsam die "Wild World" erkunden oder allerlei Kram tauschen. Gesamtnote: sehr gut. (Nintendo, Nintendo DS, ca. 45 Euro)

"Exit"

Mr. ESC hat einen furchtbar blöden Namen, ist aber ein echter Held. Selbstlos stürzt sich das stylishe Comic-Männchen in brennende, eingestürzte oder überschwemmte Häuser, um die Menschen innerhalb eines Zeitlimits zu retten. Was anfangs noch recht einfach ist, mausert sich innerhalb der 100 Puzzle-Szenarios zu einer recht kniffligen Angelegenheit. Zum Glück ist Mr. ESC ein wahrhaft vielseitiges Kerlchen: Er kann kriechen, klettern, schwimmen, rennen, springen, Gegenstände wie Leitern, Kisten und Schlüssel benutzen - und er ist ganz groß im Kommandieren der Katastrophenopfer. Die sollen gefälligst für ihre Rettung selbst Hand anlegen. Tun sich je nach ihren Fähigkeiten auch, nur merkt der Spieler gelegentlich am Ende eines Abschnitts, dass er anfangs etwas falsch gemacht hat und deshalb noch einmal von vorne beginnen muss. Von diesem Trial&Error-Schnitzer und der etwas trägen Steuerung einmal abgesehen, bietet "Exit" allerdings innovative, unterhaltsame und komplexe Knobelkost, bei der die gesamte Umgebung in den Fluchtplan miteinbezogen werden muss. Gesamtnote: gut. (Ubisoft, PSP, ca. 45 Euro)

"Gottlieb Pinball Classics"

Kein Kleingeld? Kein Problem! Mit viel Liebe zum Detail baute System 3 elf Tische der Flipper-Pioniere Gottlieb auf der PSP nach. Wer jedoch glaubt, eine ruhige Kugel schieben zu können, irrt gewaltig: Der volle Spielspaß entfaltet sich erst nach dem Studium des teils komplexen Regelwerks, das die Geschichte und Besonderheiten der Tische anreißt. Nur wer weiß, welche Rampen und Ziele bei "Victory", "Black Hole" und Co. zuerst angesteuert werden sollen, kann die Highscores knacken und weitere Flipper-Klassiker sowie den Tournament-Modus freischalten. Darin dürfen sich dank Game-Sharing-Feature bis zu vier PSP-Zocker messen. Verschiedene Perspektiven (auch im Hochkant-Format darf geflippert werden), die tolle Grafik und das herrliche Spielhallenflair machen "Gottlieb Pinball Classics" zu einem wunderbaren Zeitvertreib - das nötige Kleingeld von knapp 45 Euro vorausgesetzt. Gesamtnote: sehr gut. (System 3, PSP, ca. 45 Euro)

"Lemmings"

Grüne Haare, blaue Kutten und allesamt Suizid-gefährdet: Die "Lemmings" sind zurück! Von der anhaltenden Retro-Welle auf Sonys PSP gespült, tapsen die drolligen Nagetiere blindlings wie eh und je durch die knapp 130 mit Abgründen, Fallen und anderen Gemeinheiten gespickten Level der Ur-Version. Ob sie ihr Ziel erreichen oder munter ihrem Untergang entgegenwuseln, liegt freilich in der Hand des Spielers. 15 Jahre hat das ebenso Sucht erregende wie frustrierende Prinzip mittlerweile auf dem Buckel - und nichts von seinem Charme verloren. Im Gegenteil: Dank neuer Comic-Grafik sind die Viecher niedlicher denn je. Überraschend gut geht die Steuerung von der Hand: Mit dem Digikreuz und den Schultertasten bekommen die Lemminge spezielle Jobs wie Treppenbauer, Kletterer oder Tunnelgräber zugeteilt, per Analogstick wird durch die teils ziemlich vertrackten Level geeilt. Dennoch geht die Übersicht in dem Gewimmel manchmal verloren - aber das war anno 1991 auch schon so. Ein Karteneditor und eine Online-Funktion, mit der sich noch mehr Knobeleien aus dem Netz laden lassen, runden das Game ab. Gesamtnote: gut. (Sony, PSP, ca. 50 Euro):

"Key of Heaven"

"Key of Heaven" ist zuallererst eine löbliche Ausnahme, handelt es sich bei diesem Action-Rollenspiel doch um keine weitere Neuauflage verstaubter PlayStation-Titel, sondern um eine echte Neuentwicklung. Mit dem Jüngling Shinbu und der hübschen Sui-Lin macht sich der geneigte Spieler auf, die fernöstliche Fantasy-Welt Ohka zu befrieden. Rund 15 Stunden sollte einplanen, wer das rührende Finale zu Gesicht bekommen möchte. Bis es jedoch soweit ist, tingelt der Schwertmeister durch fünf unterschiedliche Ländereien, plauscht mit zahlreichen Charakteren, lernt neue, hübsch animierte Kampftechniken und vermöbelt mit diesen zig obskure Monster und andere Finsterlinge. Trotz beachtlichem Combo-Arsenal und toller 3-D-Grafik geht dem Game aber irgendwann die Luft aus, um sich mit den wahren Genre-Größen messen zu können. Der Multiplayer-Modus, in dem allenfalls ein paar coole Moves präsentiert und Gegenstände ausgetauscht werden dürfen, wirkt aufgesetzt. Gesamtnote: gut. (Sony, PSP, ca. 50 Euro)

"Snowboard Kids"

Wenn Super Mario sein Kart gegen ein Snowboard tauschen und sich in einen coolen Teenager verwandeln würde, könnte dabei ein Game wie "Snowboard Kids" entstehen. In der Neuauflage des N64-Klassikers wird nicht nur auf zehn unterschiedlichen Pisten gerast, was der Pulverschnee hergibt, sondern auch tief in die Trickkiste gegriffen, um Vorausfahrende einzubremsen und lästige Verfolger abzuschütteln. Weil die Konkurrenz aber zu ähnlich rabiaten Mitteln greift, müssen spektakuläre Sprünge absolviert werden, um die Attacken abzuwehren. Besonders fies: die Schlaftablette, die unseren Boarder für mehrere Sekunden eindösen lässt. Da hilft nur ein beherzter Weckruf ins Mikro des DS! Trotz derlei netter Einfälle, diverser Spielmodi und der Pimp-my-Board-Möglichkeiten ist das Game schneller durchgezockt, als einem lieb sein kann. Einzig im Multiplayer-Modus begeistern die etwas klobig wirkenden "Snowboard Kids" auch über längere Zeit. Gesamtnote: gut. (Rising Star Games, Nintendo DS, ca. 45 Euro)

"Worms: Open Warfare"

Bei "Worms 4: Mayhem" steckte der Wurm buchstäblich in der Tiefe des Raums. Deshalb kriechen die schwarzhumorigen Kriegstreiber von Team 17 nun back to the roots: In "Open Warfare" wird das martialische Geschehen wieder in klassischem 2-D präsentiert. Am bewährten Spielprinzip hat sich indes freilich nichts geändert: Horden von rosa Comic-Würmern treten in bizarren Landschaften gegeneinander an und feuern rundenweise mit den abenteuerlichsten Geschossen auf ihre Widersacher. Explodierende Schafe können genauso als Waffe dienen wie herkömmliche Granaten oder Lenkraketen. Entscheidend für den Erfolg der kleinen Schleimer ist jedoch das Fingerspitzengefühl des Spielers, den Abschusswinkel und die Feuerkraft so aufeinander abzustimmen, dass das Geschoss auch wirklich das anvisierte Ziel erreicht. Solisten werden nett unterhalten, aber wie eh und je läuft das Game erst im Multiplayer-Modus zu Hochtouren auf. Bis zu vier Spieler dürfen sich wahlweise an einer Handheld-Konsole oder via WiFi-Connection nach Herzenslust bekriegen. Letztere Option ist zwar bequemer, aber auch kostenintensiver: Jeder muss eine UMD oder ein Modul besitzen, um mitzumischen. Old-School statt Innovation - auch bei der Grafik. Deshalb nur ein "Gut" als Gesamtnote. (THQ, PSP, Nintendo DS, ca. 45 Euro)

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(