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Google-Veteran: Das ist der Mann hinter Pokémon Go - und das sind seine Pläne

Pokémon Go stellt die Smartphone-Welt auf den Kopf. Nach nur einer Woche sind Millionen Menschen auf Monsterjagd. Ausgedacht hat sich das Spiel ein ehemaliger Google-Veteran - und der hat große Pläne.

John Hanke entwickelte Pokémon Go

John Hanke entwickelte Pokémon Go

Millionen Menschen geistern mit gezücktem Smartphone durch die Straßen, um in Pokémon Go virtuelle Monster zu fangen. In den USA soll das Spiel schon auf geschätzt fünf Prozent aller Android-Smartphones installiert sein, am Mittwoch ist die App auch in Deutschland gestartet. Die Welt ist im "Pokémon Go"-Fieber und dem Videospiel-Veteran Nintendo gelingt ein unverhofftes Comeback. Doch wer steckt eigentlich dahinter?

Google-Veteranen entwickelten Pokémon Go

Entwickelt wurde Pokémon Go von der US-Firma Niantic. Die sind keine Unbekannten im Bereich der Augmented-Reality-Games, mit Ingress haben sie das wohl populärste Spiel des Genres geschaffen. Chef und Gründer des Unternehmens ist John Hanke, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter. Er war auch einer der Gründer von Keyhole, die Firma wurde 2004 von Google übernommen und war der Grundstein für Google Earth. Außerdem hatte er auch bei der Entwicklung des Kartendiensts Google Maps seine Finger im Spiel. Nachdem Google den neuen Mutterkonzern Alphabet gründete, wurde Niantic ein eigenständiges Unternehmen.

"Die meisten von uns arbeiteten viele, viele Jahre bei Google Maps und Google Earth", sagte Hanke dem Technologieportal "Mashable". Dementsprechend überrascht es wenig, dass eine gut funktionierende Karte ein essenzieller Bestandteil von Pokémon Go ist. In dem Spiel befindet sich der Spieler auf einer virtuellen Landkarte, auf der er Pokémon entdecken und fangen kann.

Ingress, Niantics anderes Augmented-Reality-Spiel, startete im Jahr 2011 und begeisterte Millionen Gamer. Sie erschufen über die Jahre den Datenberg, von dem Pokémon Go nun profitiert. So konnten die Spieler besondere Orte vorschlagen, an denen Ingress-Portale entstehen sollten. Insgesamt gab es 15 Millionen Vorschläge, fünf Millionen Locations wurden am Ende weltweit akzeptiert, sagt Hanke gegenüber "Mashable".

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Welches Pokémon erscheint wo?

Die populärsten Ingress-Orte wurden in Pokémon Go in Arenen umgewandelt, andere zu Pokéstops. Millionen Ingress-Spieler haben so quasi dafür gesorgt, dass man fast überall an populären Plätzen Pokémon spielen kann - "selbst in der Antarktis und am Nordpol", so Hanke. An erster Stelle steht aber immer die Sicherheit, "die Ziele müssen immer sicher für Fußgänger zu erreichen sein". Trotzdem gibt es gelegentlich böse Überraschungen - eine 19-Jährige entdeckte etwa an einem Gewässer eine Wasserleiche.

Bei der Entwicklung von Pokémon Go gab es aber auch noch andere Herausforderungen: Wie entscheidet man, welches Pokémon wo zu finden ist? Denn Wasser-Pokémon sollen nun einmal nur an Seen und Flüssen auftauchen und nicht im Hochgebirge. Dafür mussten die Entwickler auf einen völlig neuen Datensatz zurückgreifen, der das Klima, die Vegetation und die Bodenbeschaffenheit analysiert und dementsprechend die Pokémon verteilt.

Wie geht es mit Pokémon Go weiter?

sei es wichtig, die Spieler einerseits nicht zu gefährden, andererseits aber auch von der Couch zu bekommen. "Wir versuchen die Balance zu halten", erklärt der Niantic-Chef. Die Rechnung scheint aufzugehen: Eine Untersuchung des Fitness-Tracker-Herstellers Jawbone zeigt, dass "Pokémon Go"-Spieler deutlich mehr Schritte pro Tag zurücklegen.

Und wie geht es weiter? In Zukunft sollen die Pokéstops und Arenen weiterentwickelt werden, um dem Spiel eine neue Tiefe zu verleihen. "Wir wollen, dass die Teams ihre eigenen Arenen und Pokéstops aufbauen und sie an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen", sagt Hanke. Zudem wolle man die soziale Interaktion zwischen den Spielern erhöhen, indem das Tauschen von Pokémon eine größere Rolle spielt.

Und auch wenn die Technologie noch nicht so weit ist, träumt Hanke bereits von der nächste Stufe: Augmented-Reality-Brillen. "Anfangs werden sie nur in geschlossenen Räumen funktionieren. Aber innerhalb von zehn Jahren werden wir sie auch draußen tragen und Spiele wie Pokémon Go erleben können. Pokémon werden dann in dreidimensionalen Kontexten erscheinen."

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