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Reaktionen auf Julia-Engelmann-Slam: Des einen YOLO, des anderen Würgreiz

Ihren Poetry-Slam aus dem Mai 2013 dürfte mittlerweile jeder Social-Media-Nutzer gesehen haben. Manche reagieren begeistert, manche finden Engelmanns Text nicht neu, manche den Hype zum Kotzen.

Die 21-jährige Julia Engelmann hat mit ihrem Poetry Slam "One Day/Reckoning" den deutschen Onlinemedien gleich zu Jahresbeginn Hunderttausende Klicks und Likes beschert, auch stern.de. Und das, obwohl die Aufnahme eines Hochschulwettbewerbs in Bielefeld seit Mai 2013 relativ unbeachtet im Netz schlummerte. Was genau passiert ist, damit das Video plötzlich derart abging, weiß im Moment noch niemand. Bis sich eine Erklärung findet, lautet die (eher unwahrscheinliche) Interpretation: Ihr Appell, das Leben zu leben, statt verstreichen zu lassen, zu machen, statt zu prokrastinieren, Chancen zu nutzen, statt abzuwarten, habe einfach "den Nerv der Zeit getroffen".

Manchen allerdings ist ihr Beitrag auf die Nerven gegangen. Und letztere taten, was "das Netz" in solchen Fällen tut: Es antwortet. Etwa so.

In der Zehn-Sekunden-Fassung:

Durch die Jan-Böhmermann-Variante:

Als Kontra-Slam von Mädchenmannschaft

Den Text von Mädchenmannschaft findet man hier.

Mit Lyriker-Frust im Blog

Im Blog Wyme (like wyme should I care about that) titelt Laura Nunziante "Das Anagramm für 'Hochkultur' ist nicht 'Julia Engelmann'". Sie kritisiert die Dummheit der Medien und Facebook-User und "unterhypten Wutbürger", die so tun, als hätte Julia Engelmann ihnen etwas Neues erzählt. Dabei slamme sie doch nur zum "Lebe den Moment"-Mantra. Das sei alt, gar nicht unbedingt super gereimt und schon lange nicht Goethe. Aber Engelmann könne ja auch nichts für den Hype.

Wer sich statt mit Parodien lieber noch ein bisschen Julia Engelmann anhören möchte, bitte sehr.

"Stille Poeten", Slammer Filet 26.3.2010

Mit diesem Text gewann Julia Engelmann den Wettbewerb, rund 17 Jahre alt, und wurde "Kapitänin Slam März 2010".

"Eltern", Slammer Filet 15.7.2011

"Eine Bestandsaufnahme", Slammer Filet 6.7.2012

Die Themen, die Julia Engelmann bewegen und zu denen sie slammt, haben sich vom "Ich räume mein Zimmer auf, wann es mir passt"-Teenager über das "Ich hab euch lieb und ihr dürft niemals sterben" an die Eltern hin zu "Die Welt, das Leben und ich" entwickelt. Für alle, die ihr durch die Decke gegangenes Youtube-Video aus Bielefeld noch nicht gesehen haben, ist es hier noch einmal.

bal
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.