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Zum Tod von Manfred Krug: Sein letztes großes Interview im stern

Der große deutsche Schauspieler und Sänger Manfred Krug ist tot. Im November 2014 gab er dem stern zuletzt ein Interview. Aus Anlass seines Todes veröffentlichen wir das Interview noch einmal an dieser Stelle.

Von Oliver Creutz und Franziska Reich

Manfred Krug

Manfred Krug im Dezember 2015

Herr Krug, als wir in der Redaktion erzählten, dass wir Sie besuchen, sagten die Kollegen: Mensch, der lebt noch? Die waren erstaunt.

Das kann gut sein. Wenn man nicht jederzeit den Journalisten zu Willen ist, sagen die gern: "Ist der nicht tot?" Das macht aber nichts.

Es gab Bilder von Ihnen, da sahen Sie krank aus.

Es lief nicht alles rund in den vergangenen Jahren. Ich hatte Herzklappenprobleme. Ich habe die Klappen reparieren lassen, und nun sind sie wieder ganz gut.

Eine schwere Operation?

Bei gutwilligen Herzklappen gibt es die Möglichkeit, sie minimalinvasiv zu bearbeiten. Aber Professor Mohr in Leipzig hatte wohl zu große Pfoten. Er sagte: "Ich will Sie lieber aufklappen!"

Wie haben Sie gemerkt, dass etwas nicht stimmte mit Ihrem Herzen?
Ich lag abends im Bett und dachte: Was ist das denn für ein Geklapper? Als wenn man sich einen Stein in den Reifen gefahren hätte, und der macht dauernd klack-klack. Je schneller man fährt, desto mehr klack-klack-klack. Dazu kommen ein kleines Schwindelgefühl und ein Unwohlsein.

Hatten Sie Angst vor der OP?
Mein Doktor hat gesagt: "Herzklappe ist nicht gut." Ich habe ihn gefragt: "Operieren Sie denn selbst?" Und er sagte: "Nein, ich kenne einen, der das richtig beruflich macht. Was halten Sie denn von Montag?" Das Gespräch war am Sonntag. Ich musste mir das gar nicht lange überlegen. Ich bin am nächsten Tag hingegangen, habe eine tiefe Narkose über mich ergehen lassen. Nach dem Aufwachen habe ich mich gefragt: Wer bist du? Wo bist du? Warum bist du? Das hielt tagelang an. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Ärzte ganz schön viel arbeiten mussten.

Wie lange?
Spekulation: fünf, vier Stunden? Oder sieben? Ich habe nicht den Mut gehabt, danach zu fragen.
Weil es Sie nervt, überhaupt alt und krank zu sein?
Das nervt doch jeden, bis auf ein paar Wahnsinnsmacker wie diese Alterssportler, die mit 95 die 100 Meter noch in drei Minuten schaffen wollen. Ansonsten nervt das Alter jeden. Viele gehen spazieren. Herder, Lessing, Klopstock, die waren alle Spaziergänger mit Krückstock und Hund. Mein Hobby ist das nicht.

Wenn Sie singen, wie auf Ihrer neuen Platte, klingen Sie wie ein junger Bursche. Gibt es Momente, in denen sich Ihr Kopf jünger fühlt als Ihr Körper?
Ich spüre mein Alter, fange an, Sachen zu vergessen. Es ist mir immer klar: Pass auf. Ich habe eine ausgesprochene Liebe zu alten Teppichen. Da fällt man natürlich viel öfter auf die Nase. Ich laufe vorsichtiger.
Ihre Texte sind voller Liebe, Lebenslust und Melancholie. Sind Sie so – oder haben Sie sich nur danach gesehnt?
Das wäre egal. Einer, der sich vorstellt, das Zusammensein mit einer Frau könnte schön sein, der kann sich das genauso ausmalen wie einer, der sich herumtreibt. Ich hab immer ein bisschen geschrieben, nicht, weil ich der Welt wichtige Sachen beibiegen wollte, sondern weil ich gedacht habe: Kann ick och! Hätten Sie viel früher mit dem Schreiben anfangen sollen? Nein, obwohl ich schon einige Gene von meiner Frau Mutter gespürt habe. Die war Sekretärin bei einem Rechtsanwalt. 

Reaktionen zum Tod von Manfred Krug: "So langsam verschwinden die Helden meiner Kindheit!"


Ihre Bücher waren Erfolge!
Aber ich bin nicht der Mensch, der sich von der Welt abwendet. Beim Schreiben muss man nur auf den Federhalter gucken. Man muss sich abriegeln.
Kennen Sie Versagensangst?
Versagensangst wohnt dem Mann inne, eher als der Frau. Wenn der Piephahn mal nicht steht, born!
Wobei haben Sie zuletzt versagt?
Ich habe mal gemalt, Poster, Bilder. Einfach furchtbar, unerträglich!
Haben Sie noch eins hier?
Ich bewahre die Leinwände in der Dachkammer auf, aber innerlich habe ich sie verbrannt. Die meisten hatten immer das gleiche Motiv. Die Zahl Eins.
Warum die Eins?
Weil ich diesen Aufstrich und Abstrich geil fand.
Immer wieder die Eins?
Mindestens drei Monate mit allerlei drum herum und Girlanden. Sie können sagen, das ist ein bisschen krankhaft, aber ich dachte: Jeden Tag ein anderes Motiv und alle nicht können, das ist schlimmer, als ein Motiv mühsam zu erlernen und dann vielleicht eine Schönheit darin zu erkennen.
Sie haben als Kind im Schulchor gesungen. Was hat Musik in Ihnen ausgelöst?
Ich hatte eine glockenreine Knabenstimme, wie man sie im Thomanerchor kaum besser finden kann. Als ich das merkte, packte mich der Ehrgeiz. Ich habe lange Intonation geübt. Oma hat mir in unserer kleinen Wohnküche zugehört. Leider haben wir in der Schule nur lateinische Lieder gesungen. Erst als die Amerikaner bei uns in Duisburg stationiert waren, habe ich auf der "Goebbelsschnauze" - so hieß das Plastikradio damals - das erste Mal Jazz gehört. Ich war sofort verknallt. Die Amerikaner haben uns die Demokratie gebracht, aber vor allem haben sie diese blöde Nazimusik über Nacht erledigt!

Als Ihre Eltern sich scheiden ließen, mussten Sie mit Ihrem Vater nach Leipzig ziehen.
Ich war 14, als ich meinem Vater nach der Scheidung zugesprochen wurde. Scheidung ging damals nach dem Schuldprinzip. Die Eltern konnten sagen, du bist zur Hälfte schuld, du bist fremdgegangen, und ich hab nicht gut gekocht – also bekommt jeder ein Kind. Meine Mutter behielt meinen Bruder.

Haben Sie sehr gelitten?

In der Straße, in der ich in Duisburg wohnte, stand eine Puddingpulverfabrik. Da wohnten Kinder, die waren sehr hochnäsig und hatten alle einen Hockeyschläger, einen Tretroller, ein Fahrrad. Da konnte ich nur hinterherlechzen. Nach dem Krieg erwachte im Westen allmählich wieder ein Klassendünkel. In Leipzig kriegte ich von meinem Vater tatsächlich ein Fahrrad. Das war schön. Aber am meisten beglückte mich in Leipzig, dass die Sachsen weniger fies waren als die Rheinländer. Wenn sich Rheinländer im Treppenhaus begegnen, lästern sie. "Wie die aussieht, und was die anhat, wie eine Dirne!" In Leipzig waren die Leute sanftmütig und fair.

Wenn Sie eine neue Platte aufnehmen, im Studio stehen und singen, fühlen Sie sich dann wieder wie der Junge, der bei Oma in der Küche gesungen hat?
Nee, dann merke ich, dass die Stimme auch altert. Man hört das Alter beim Sprechen. Es ist ein bisschen schwubbelig. Da musst du schwer arbeiten.
Sie haben immer viel gearbeitet. Bereuen Sie, dass Sie so wenig Zeit für Ihre Familie hatten?
Kinder kommen immer zu kurz. Ich hatte zu wenig Zeit für die Familie. Aber wir brauchten eine große Wohnung für die drei Kinder und für unseren Kram. Die musste bezahlt werden.
Sie standen unter Druck?
Ja. Ich war 40, als ich die DDR verließ. Als ich gerade drei Wochen im Westen war, traf ich die berühmte Angela Winkler auf einem Fest, und die sagte: „Was wollen Sie jetzt so machen?“ Ich sagte: "Na ja, was ich kriegen kann." Ich musste Geld haben. Ich wollte nicht, nur weil ich Schauspieler geworden bin, beschissen leben. Sie fragte: "Ja, was denn nun?" Und ich sagte: "Ich soll einen Lastwagenfahrer spielen. Eine Serie." Da hat die mich entsetzt angeguckt und ist weggegangen.
Sie waren in der DDR ein Star, im Westen erst einmal ein Niemand.
Es war wirklich ein Sprung ins eiskalte Wasser. Aber ich habe immer auf mich gebaut. Ich hab gesagt: Wenn ich nicht Schauspieler werden kann, weil die sagen: "Da kommt ein 40-jähriger Typ angeschissen, dick und groß und kahl, was will der hier?" - dann mache ich eben etwas anderes! Ich schaff das!
Wie traurig waren Sie darüber, dass Sie die DDR verlassen mussten?
Wenn man ein solches Drama erlebt, man muss aus seinem Land wegziehen, man muss aus seinem Haus wegziehen, aus meinem Garten, den ich gepflegt und schön gemacht habe – das kann man nur ertragen, wenn man sagt: die trüben Tassen! Die verdienen es nicht besser! Die glauben, sie sind so toll, dass sie den Laden alleine schmeißen können. Dann sollen sie mal!
Hatte sich dieses Gefühl angestaut?
Für mich war Wolf Biermann der Anstoß. Wie können die den Einzigen, der sich noch muckt, draußen stehen lassen? Niemanden lassen sie raus – und den schmeißen sie raus. Diese Blödheit war mir so unangenehm. Wie kann man auf der Basis des von Marx erdachten Konzepts der größtmöglichen Gerechtigkeit, wie kann man daraus so einen Stuss zusammenschustern?
Und Ihre Frau?
Ich habe zu ihr gesagt: Ottilie, wenn du hierbleiben willst, Haus, Garten, Kinder, Heimat, dann sag es. Aber sie hat nichts gesagt.
Haben Sie es als Genugtuung empfunden, als die DDR zusammenbrach?
Es waren gemischte Gefühle. Ich war zufrieden, dass die Mehrzahl der Menschen froh war, sich wieder bewegen zu können, machen zu können, was sie wollten, die Welt zu sehen. Ich bin raus in die Stadt und guckte mir die Leute an, ging in meine Stammkneipe, und da tauchten alle auf. Ich hab mich gefreut mit allen, die sich auch gefreut haben.
Aber?
Ich hatte auch Gefühle des Bedauerns für diejenigen, die wirklich versucht haben, einen Sozialismus zu machen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Wir sind auch heute noch lange nicht damit fertig, die Gesellschaft zu bauen.
Wie viel Ossi steckt noch in Ihnen?
Mich hat so vieles an der DDR gestört: wie die Häuser angestrichen waren, wie die Häuser zusammenfielen, wie wenig bewahrt wurde, was eigentlich schön war. Es hat mich fertiggemacht, wie Erfurt, Halberstadt und Leipzig einfach zerfielen. Dieser graue, dreckige, schmuddelige Ton. Ich bin nie Ossi gewesen. Ich bin von meinem Vater in den Osten verschleppt worden.
Haben Sie Ihre Freunde vermisst, als Sie in den Westen gingen?
Der wichtigste Freund kam nach, Jurek Becker. Da war alles wieder heil.
1997 starb Becker.
Das war unter den männlichen Freunden der größte Verlust. Eigentlich der einzige wirkliche Verlust. Wir waren wie Brüder.
Becker hatte Ihnen die Rolle des Anwalts in der Serie "Liebling Kreuzberg" auf den Leib geschrieben ...
Er hat geniale Drehbücher gemacht. Wir haben uns blind verstanden.
Ist er trotz seines Todes noch in Ihrem Leben?
Ja, ich spreche mit ihm. Beim Fußball zum Beispiel. Jurek war der absolute Fußballnarr. Der wusste, welche Nachthaube die Großmutter vom Beckenbauer getragen hatte bei dessen Geburt. Heute, wenn ich mir die Spiele der Nationalmannschaft anschaue, sitzt oft Jurek neben mir. Ich höre ihn meckern und jubeln.
Früher galten Sie als jähzornig. Sind Sie das noch heute?
Sagen wir mal: Ich bin direkt. Aber ich habe mich mit keinem Regisseur gekloppt.
Aber mal mit einem Autofahrer.
Nicht gekloppt, dem hab ich eine geschmiert. Und das war in Ordnung.
Könnte das noch heute passieren?
Man wird milder, schon weil man schwächer wird. Man greift nicht mehr nach dem Schlips anderer Leute.
Sind Sie ein rachsüchtiger Mensch?
Ich nehme übel und bin nachtragend. Ja. Das muss ich leider sagen.
Waren Sie ein guter Kollege?
Ich war nie einer, der andere an die Wand spielen wollte. Auch Anfängern gegenüber bin ich fair gewesen, und wenn einer nicht im Licht stand, habe ich ihm leise gesagt: "Gehe einen halben Meter rüber, dann sieht man dich." 

Bei welchem jüngeren Schauspieler denken Sie: Der ist vom gleichen Schlag?
Jan Josef Liefers. Der ist amüsant. Der denkt sich andere Töne aus. Und man kann ihn verstehen. Es gibt so viele Nuschler unter den jungen Kollegen.
Mit Ihrer Frau Ottilie sind Sie seit mehr als 50 Jahren verheiratet. Wie haben Sie die Goldene Hochzeit gefeiert?
Gar nicht. Aber wir haben auch die Hochzeit selber nicht gefeiert. Wir haben geheiratet, und die Sache war erledigt. Wir haben nicht mal Ringe, nie gehabt.
Klingt wenig romantisch.
Das hat doch nichts mit Romantik zu tun. Spießige Sachen gehen mir auf den Geist. Ich will anders sein.
Wer hat in den 50 Jahren mehr aushalten müssen: Sie oder Ihre Frau?
Die Leute sagen, meine Frau hätte mehr aushalten müssen.
Ottilie Krug hat den Raum betreten, um zu sehen, ob der Besuch noch da ist.
Was sagen Sie, Frau Krug?
Ottilie Krug: Er wirkt immer auf andere wie ein Raubein. Doch für mich war er meine große Liebe, und ich liebe ihn immer noch.
Manfred Krug: Dito. Du hast dich in mich verliebt, weil ich dir ein Lied vorgesungen habe. Du warst 15.
Welches?
Ottilie Krug: Das war ein Schlager. "Bleib bei mir Diana." Ein schrecklicher Text, aber eine schöne Melodie.
Und dann war es um Sie geschehen?
Ottilie Krug: Auf der Stelle. Wir haben uns erst wiedergesehen, als ich 17 war, nach dem Abitur.
Manfred Krug: Wir hatten vorehelichen Geschlechtsverkehr. Wir haben uns an nichts gehalten. Sie ist konfessionslos.
Dann ist zumindest kein Gott böse.
Wer nicht glaubt, kann auch nicht in die Hölle. Und ich bin evangelisch und komme auch nicht in die Hölle. Luther war schlau genug, sie abzuschaffen.
Glauben Sie an Gott?
Nein, nein. Ich finde die zehn Gebote nicht schlecht, bis auf das eine, das besagt, gucke nicht auf die Waden deiner Nächsten. Das fand ich schon immer unnötig. Das hat der liebe Gott auch nie gewollt, das hat sich Moses alleine ausgedacht, weil er Macht haben wollte. Die Religionen wollen immer Macht über die Sexualsachen haben. Aber an die übrigen neun Gebote halte ich mich – auch wenn ich sie nicht auswendig kann.
Ältere Menschen erzählen oft: Je näher der Tod rückt, desto mehr sehnt man sich zu glauben.
Ich hatte eine fromme Großmutter, die war katholisch. Mit sechs, sieben Jahren habe ich die Sache abgemacht: Gibt's einen lieben Gott oder nicht? Meine Oma wusste viel über Jesus, die habe ich ausgefragt. Ebenso meine Religionslehrer. Mich hat das interessiert. Aber ich habe mit mir abgemacht, dass die Sache ein wunderschönes Märchen ist.
Werden Sie auf der Straße oft angesprochen?
Nicht mehr so oft.
Vermissen Sie es manchmal?
Es entzückt mich geradezu, endlich auch mal angemault zu werden, endlich auch mal "Nö, hamm wir nicht" zu hören.
In der Bibel findet sich das Wort "lebenssatt". Trifft das auf Sie zu?
Nein. Da müsste ich sehr krank werden, und zwar todsterbenskrank, dann wäre ich lebenssatt. Wenn du nur noch liegst, nicht mehr sprechen kannst, schwerer Schlaganfall – dann könnte ich mir vorstellen, dass ich mir mit letzter Kraft diese Unterschrift gönne, mit letzter Kraft dieses Becherchen nehme, weil es eine Erlösung wäre.
Lebenssatt ist aber auch das Gefühl: Ich hab alles gehabt.
Ah, gar nicht! Wenn ich alles gehabt habe, finde ich wieder auf dem Flohmarkt ein altes Morsegerät. Das gucke ich stundenlang an. Ich bin nicht lebenssatt. Ich schaue mir immer wieder die Bilder in meiner Wohnung an. Ich klettere glatt auf die Leiter, weil das Bild zu hoch hängt, um es mir genauer anzugucken. Lebenssatt bin ich gar nicht. Es ist noch nicht Feierabend.
Können Sie sich an Ihre letzte Liebesnacht erinnern?
Und wenn ich das könnte, würde ich es keinem Pressemenschen erzählen.
Und jetzt versuchen Sie, mit Ihrer Musik noch einmal ein paar Herzen zu erobern?
Das passiert öfter. Die wunderbare Uschi Brüning und ich singen bei Konzerten immer ein schönes Abschiedslied, es heißt: "Ade!" Zwei Liebende gehen auseinander, ohne Krach und ohne Stunk, weil sie für sich selber keinen Sinn in der Sache mehr sehen. Wenn die Mädchen dann die Taschentücher rausholen, kribbelt es immer noch. Komisch. Bei jüngeren Sängern kreischen die Mädchen und fallen in Ohnmacht. Aber so war es bei mir nie. Mir reichen die leisen Taschentücher.


Franziska Reich und Oliver Creutz besuchten Manfred Krug 2014 in seiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg. Dort spielte er ihnen auch einige seiner neuen Aufnahmen vor, er dirigierte mit den Händen und sang leise mit Kasten. Das Interview erschien im November 2014 im stern.