moonlady123456

Sollte Herr Scholz zurücktreten?

Wegen Unfähigkeit oder Selbstüberschätzung? Meinethalben auch angeblich wegen eines Burnouts? (Klingt besser.)
Frage Nummer 3000077994

Antworten (97)
Deho
Mir reicht schon ein einziger Grund festzustellen, dass Herr Scholz kein Bürgermeister ist: Nämlich dass er freudetrunken im Konzertsaal gesessen hat, während in der Stadt Krieg herrschte und seine Polizisten ihren Kopf für seine Unfähigkeit hingehalten haben.
Swan
Dara,
du weißt nicht, was Krieg ist.
Daher benutze diesen Ausdruck nicht, wenn die Polizei ein paar Randalierern eins auf die Glocke haun.
Dazu ist die Polizei da.
Rentier_BV
Hallo Dara

Ich muss leider auch feststellen, dass du maßlos übertreibst.

Krieg ist etwas Anderes.

Und Scholz hat mit der ganzen Sache auch wenig zu tun.
Hier sind der Senator für Inneres und die Polizei Führung zu benennen, die sich seit Langem von den Chaoten vorführen lassen.
Trotz aller bekannten Vorfälle in der Vergangenheit wurde nichts daraus gelernt und ich glaube, die hatten nicht mal einen richtigen Plan.
Deho
Gut, ich rudere eine Stufe zurück und nenne es "bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen".

Aber was sich Herr Scholz geleistet hat, erinnert an die "Mallorca-Affaire" Rudof Scharpings, der deswegen von Bundeskanzler Schröder als Verteidigungsminister entlassen wurde. Ich nenne das "fehlendes Pflichtbewusstsein", oder ist das auch zu hart?
Deho
Er hätte einfach nur im Krisenstab anwesend sein müssen, ansatt ins Konzert zu gehen. Ob es sinnvoll gewesen wäre oder nicht, es gehört sich einfach so, wenn man Bürgermeister ist, der an der Situation nicht ganz unschuldig ist, weil er die Veranstaltung mit einem "Hafengeburtstag" verglichen und anderslautende Warnungen ignoriert hat.
elfigy
Hätte er da im Krisenstab den Profis im Weg rumstehen sollen? Die sind bestimmt froh, wenn sich keine Politiker einmischen.
Deho
Das hat sich Herr Scharping auch gesagt, lieber mit Gräfin Pilati im Pool als den Generälen im Jugoslawienkrieg im Wege zu stehen. Fehleinschätzung, weg war er.
Deho
Er hätte sich gar nicht einzumischen brauchen, nur durch seine Anwesenheit zu demonstrieren, dass er zu seinen Leuten steht.
Rentier_BV
Dara, dazu hätten die Leute auch wissen müssen, dass der Chef irgendwo herumsteht.
Und ob das etwas genutzt hätte, möchte ich heftig bezweifeln.
Nein,
es sind die sogenannten Fachleute, die hier versagen und versagt haben.
BER
Stuttgart Bahnhof
Flüchtlingsproblem
überbordende Wirtschaft
Bundeswehr
und all die anderen Fettnäpfe,
die von den Beamten der jeweiligen Ressorts ihren Spitzenpolitikern aus verschiedenen Gründen in den Weg gestellt werden.
Die "Fachleute" sind nämlich keine mehr, aber sie bleiben Verwandte von ehemaligen oder aktuellen Politikern.
Musca
Dieses Mal hatte der schwarze Block die Überhand, schon wird nach Rücktritt spekuliert.
Was wäre im anderen Fall passiert, wenn die Ordnungskräfte überreagiert hätten ?
Warum Kritik üben an einem Menschen, der eine völlig unkalkulierbare Aufgabe hat?
Warum nicht Menschen kritisieren, welche aus Lust an Zerstörung andere Existenzen mal so vernichten.
Da ist kein politisches Kalkül, das sind keine Linken, es sind gestörte Verbrecher.
Wenn man nicht in der Lage ist,seine eigene Bude zu putzen, sollte man mit solchen nassforschen Fragen eher zurückhaltend sein.
Deho
Danke für die sachlich fundierte Belehrung.
Deho
Das galt @ Rentier_BV.

Musca, der Herr Scholz hat sich über alle Warnungen hinweggesetzt. Man kann zwar sagen, dass man es hinterher immer besser weiß, aber in diesem Fall haben es viele Fachleute vorher besser gewusst. Den schwarzen Block gab es schon vorher, der ist nicht plötzlich unerwartet aufgetaucht.
Musca
Liebe Dara, der Olaf Scholz hat mit Sicherheit dieses Treffen nicht veranlasst. Ansonsten: wenn Du Dich in der Lage siehst, solche Events zu wuppen, ohne Gewalt, ohne Ausschreitungen, dann mach es und gehe dafür auch in die Verantwortung. Ich würde mir diese Last niemals antun wollen.
Deho
Musca, da muss ich Dir Recht geben, nicht Olaf Scholz hat den Gipfel nach Hamburg geholt. Das war Frau Merkel, die ihn gefragt hat, und Herr Scholz hat zugesagt, weil Hamburg eine weltoffene Stadt ist. So der Fakt, nicht alternativ.

Entsetzt hat mich allerdings, dass er gerade bei Anne Will behauptet hat, alles richtig gemacht zu haben. Von Herrn Altmeier war trotz Sendestörung zu erfahren, dass er das genauso sieht. Der Gast-Polizist sah das anders, und ich glaube, der Rest der Bevölkerung auch.
Zombijaeger
Nee, zurücktreten muss er meiner Meinung nach nicht. In einer Millionenstadt solche Chaoten in den Griff zu bekommen, ist leider fast unmöglich. Man weiss ja nicht vorher, wo die zuschlagen.
Deho
Das hat unser Bundespräsident Steinmeier auch gesagt. Deswegen sollte man eine derartige Veranstaltung weder im Hamburger Schanzenviertel, noch in Berlin-Kreuzberg, Lichtenberg oder Neukölln abhalten.
Deho
In Nähe des Schanzenvierlels, bevor die ...
Hefe
Vielleicht war es ein Fehler, Staatsgäste und Bürger von der Polizei schützen zu lassen? Gibt es für Staatsgäste keine anderen Schützer, vielleicht Bundeswehr?
Skorti
Isses nicht süß?
Da muss Dara doch beim genauen Lesen feststellen, dass ersie hier mit der Meinung in der Minderheit ist, aber ersie ist sich ziemlich sicher, zu wissen was "der Rest der Bevölkerung auch" so sieht.

Da weder ich spontan an den "Springerschen Wadenbeißer" Strunz erinnert, der seine Position bei der produzierenden Firma ausnutzt, um im Frühstücksfernsehen geifernd seine Überzeugung von der Mehrheitsmeinung zu verbreiten.

Wie war der alte Spruch noch mal:
Schaum vorm Mund tut Wahrheit kund? ... Ne, nicht wirklich.
Skorti
Hefe, mit einem Wort: Nein!

Abgesehen davon, dass dies nicht erlaubt ist, die Bundeswehr ist dafür nicht ausgebildet und nicht richtig ausgerüstet.

Es sei denn man hätte die Veranstaltungen auf einem Kasernengeländer durchgeführt. Dann hätten die Soldaten ihr Gelände verteidigen dürfen.

Aber selbst dann, gegen den schwarzen Block braucht man Wasserwerfer, die Wasser spritzen, und nicht Transportmaschienen, die nicht fliegen.
elfigy
Der Erfolg hat viele Väter, der Mißerfolg braucht einen Sündenbock. Hinterher ist man immer schlauer.
Nun weisen sich alle gegenseitig die Schuld zu. Tatsache ist, dass niemand damit rechnete, dass diese wilde Horde krimineller Anarchisten derart gewalttätig wird. Die hatten eine Strategie und sie waren flexibel. Darauf waren die Staatsorgane nicht gefaßt und man kann es ihnen nicht vorwerfen, es war eine neue Dimension. Der Staat kann aber auch keinesfalls vor denen in die Knie gehen und z.b. Konferenzorte aus Furcht vor diesen internationalen, kriminellen Profirandalierern auf eine einsame Insel zu verlegen. Das wäre Kapitulation und diese Banden bekämen weiteren Zulauf.
Es ist jetzt wie es ist und es gilt für die Zukunft daraus zu lernen. Eine organisierte Gruppe, die geplant den Staat angreift, Mordanschläge gegen die Polizei begeht, plündert und zerstört, ist eine kriminelle Vereinigung und dafür haben wir eindeutige Gesetze. Hier muss der Staat zuerst handeln und dann hat die Polizei auch die Handhabe, solche Personen schon im Vorfeld dingfest zu machen. Dann sind Sonderzüge und Busse aus ganz Europa nicht mehr möglich. Dann können diese Banden keine Demonstration mehr anmelden. Die haben keine politischen Ziele, weder links noch rechts, obwohl sie sich als Linke bezeichnen. Sie sind nicht kontruktiv, sie wollen Anarchie und Chaos und haben Lust am Randalieren mit allen Mitteln. Man hat sie zu lange als Spinner abgetan. Und zwar alle Parteien und auch die Sicherheitsbehörden. Deswegen muss Scholz nicht zurücktreten. Er wäre das berühmte Bauernopfer. Der Staat muss in der Lage sein, einen Konferenzort seiner Wahl zu bestimmen und Staatsfeinde daran zu hindern, die Sicherheit aller zu gefährden. Das gilt es für die Zukunft zu sichern.
Deho
@ Skorti

" aber ersie ist sich ziemlich sicher, zu wissen was "der Rest der Bevölkerung auch" so sieht."

Nicht ersie, sondern er.

Das ist eine Meinungsfrage, somit habe ich meiner Meinung Ausdruck gegeben, dass der Rest der Bevölkerung der Meinung ist, dass es besser hätte laufen können, indem man eine solche Veranstaltung nicht in einem Problemgebiet abhält.

Das ist entgegen Deiner Unterstellung kein Wissen, und wenn Du anderer Meinung bist, ist das ebenfalls nur eine Meinung.
Skorti
Abgesehen davon, dass moony wissen sollte, dass dies nicht ein Forum ist, um Meinungsumfragen durchzuführen, hatte moony gefragt, ob Herr Scholz zurücktreten soll.
Sie hat nicht gefragt: "Seit ihr der Meinung, dass die Mehrheit der Bürger meint, dass Scholz zurücktreten sollte.

Der Satz: "und ich glaube, der Rest der Bevölkerung auch." hat eindeutig etwas an sich, was sonst die Anhänger der AFDeppen für sich in Anspruch nehmen, die Überzeugung, das ihre Meinung die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung ist, unbeachtet irgendwelcher Fakten.

Glauben und "ersie ist sich ziemlich sicher, zu wissen" sind nun nicht gerade Welten auseinander.
Deho
@ Skorti
Mal wieder gnatzig? Na ja, jedem läuft mal eine Leber über die Laus. Ansonsten keine Fragen, Euer Ehren.
DerDoofe
All die Fachleute hier .... Plant doch mal den nächsten G-20-Gipfel in Deutschland, der ganz sicher kommt! Wo soll er denn stattfinden? Gefragt ist ein Ort, an dem es keine Autonomen, Schwarzen oder wie immer sie genannt werden, gibt. Einen Gipfel ohne Demonstrationen.
bh_hubsi
Ankera oder Istanbul?
Zombijaeger
Ich denke schon, dass Hamburg nicht der optimale Ort ist für solche Veranstaltungen. Ich erinnere mich, dass so ein Gipfel mal in einem kanadischen Bergdorf stattgefunden hat. Von Ausschreitungen hat man damals nie was gehört.
Deho
Heiligendamm und Elmau waren doch in Ordnung. Wer jemals geglaubt hat, dass es in Nachbarschaft des Schanzenviertels keine Probleme geben könnte, gehört eine Klasse zurückversetzt. Nein, ich will nicht böse sein, das konnte wirklich niemand voraussehen, neue Qualität usw, und die Fachleute, die davor gewarnt haben, waren alles spinnerte Schwarzseher, die die hochfliegenden Pläne der Großkopferten sabotieren wollten.
Deho
Aha! Jetzt habe ich etwas zum Grübeln. Nämlich, warum man 20 Staatschefs nur in einer Großstadt unterbringen kann, 8 oder 9 dagegen auf dem Land. Ist das Land für 20 nicht groß genug? Zumindest haben dort Chaoten nicht die Aufmarsch- und Rückzugsmöglichkeiten wie in einer großen Stadt.
Deho
Wer lächelt, zeigt zwar Zähne, beißt aber nicht. Das ist schon mal gut. Ein User hat vorgeschlagen, das Treffen auf einem Flugzeugträger stattfinden zu lassen, und mir hat das gut gefallen. Donald streitet sich mit Wladimir, wer als erster seinen Schlag Eintopf auf den Teller gehauen bekommt.

Was mir nicht gefällt, sind phantasielose Behauptungen, dass es auf dem Land keine geeigneten Orte geben würde. Im Wildbad Kreuth könnten sich die Staatschefs im Nachthemd auf dem Flur begegnen, und die Sherpas wohnen in der Nähe, seit Erfindung des Automobils sollte das keine unüberwindliche Hürde mehr sein.

Mir ist klar, dass ich phantasiemäßig etwas übertrieben habe, aber zum Kern, dass G20-Veranstaltungen nicht prinzipiell auch an geeigneten G8-Orten stattfinden könnten, stehe ich. Es wäre auch bestimmt gegangen, wenn nicht Frau Merkel den Wunsch geäußert hätte, dass der Gipfel in Hamburg stattfinden solle.
Hefe
Skorti: Missverständnis. Ich habe vorgeschlagen, dass die Politiker von Spezialkräften ( Bundeswehr) gesichert werden sollen. Schließlich hat heute ein Polizist gesagt, dass die Polizei mit anderen Veranstaltungen mehr als überlastet ist. Politiker können sich andere Sicherheitskräfte leisten.
Zombijaeger
Also wenn diese Randalierer und Demonstranten kein Hotelzimmer bekommen, das wäre ja wirklich schlimm. :)
YMMD
DerDoofe
Im Stadtgebiet Hamburgs stehen etwa 63000 Hotelzimmer zur Verfügung. Zählt man die Hotelzimmer im Umkreis von 75 Km in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hinzu, kommt man auf etwa 70000 weitere Hotelzimmer. Und wer übernachtet schon freiwillig in Hannover.
DerDoofe
Ah ja - Wochenend-Seminar in Hannover. Also, nennen wir es mal Seminar.

Und was den Unterhaltungswert der Verfassung angeht: Heute ist ein sehr spannender Tag!
bh_roth
Man braucht nicht so zu tun, als ob es keine Alternative zu Hamburg oder einer beliebigen Großstadt gäbe. Mutti war das ganz recht, die Gastgeberin spielen zu können. Dafür schlägt man schon mal Warnungen aus verschiedenen Richtungen in den Wind, dass mit schweren Krawallen in der anerkannten Autonomen-Metropole Hamburg zu rechnen ist. Ein Konzert in der Elbphilharmonie inmitten der Großkopferten, und sie mitten drin- das ist schon was.
Es wird schon nicht so schlimm kommen (nennt man das nicht grob fahrlässig?). Und wenn, duckt man sich wieder weg, wie man das von Mutti kennt. Schuld sind andere, nicht zuletzt kann ja auch die Polizei für das Schlamassel herhalten.
Ich würde diese Treffen auf einem Flugzeugträger der USA stattfinden lassen. Locker Platz für 10.000 Deligierte, keine Möglichkeit für Autonome und Berufsrandalierer, da ran zu kommen. Aber das wäre dann doch zu ruhig, oder?
moonlady123456
bh_roth, der Postillon schlug diese Tage vor, das nächste Treffen auf dem Mond stattfinden zu lassen.....das hat doch auch etwas.
König Olaf schämt sich nun immerhin, hätte er halt mal ein paar Stunden mit Aufräumen geholfen, stünde er nun auch ein wenig besser da. Unter Helmut Schmidt wäre das so sicher nicht passiert.....
elfigy
Lieber bh, ich sehe das ähnlich wie Du. Augen zu und es kann nicht sein, was nicht sein darf.
allerdings bin ich der Meinung, der Staat muß sich nicht nach den Idioten richten, er muß lernen, wie er zukünftig so etwas wirksam verhindert. Dann gehts auch in einer Großstadt. Ich bin gegen Kapitulation vor dem Wahnsinn.
Was den Flugzeugträger betrifft: Da ist es nicht elegant.
elfigy
oh Du inspirierst mich zu einem neuen Gedanken ing.
Dann sollte man die Staatschefs auch alle zusammen in einem Raum pennen lassen. Und Gescheinschaftswaschraum. Ich las mal, man würde Menschen, die man mal schlafen sah, nachher viel lieber mögen. Es entstünde da eine neue Beziehungsqualität.
elfigy
ups, das sollte Gemeinschaftswaschraum heißen.
bh_roth
Das war nur ein Denkansatz. Man muss nur mal den Mut haben, das gedanklich durchzugehen. Da miete ich noch ein großes Kreuzfahrtschiff, welches direkt neben dem Flugzeugträger festmacht. Oder eben 2 oder Anzahl n. Völlig wurscht. Der eine oder andere Staatsgast könnte dann sogar mit seiner Dienstyacht kommen.
Deho
Wenn ich schon blöd bin, bin ich es wenigstens nicht allein. In diesem Wikipedia-Artikel steht, das der Gipfel auch woanders hätte stattfinden können. Aber wenn Frau Merkel Hamburg als Austragungsort bestimmt hat, ist diese Entscheidung natürlich wie immer alternativlos. Und ihre Sherpas verteidigen das.
Deho
@ elfigy
Gerade erst gelesen. Toller Gedankle. Nur hatte ich das schon in Moonladys Thread "Wird die "Veranstaltung" in Hamburg gewaltfrei bleiben?" am 06.07. um 22:17 bereits gepostet.
Schalu
Auf jeden Fall wegen Unfähigkeit, Untätigkeit, Selbstüberschätzung und Größenwahn und Respektlosigkeit sollte Olaf Scholz sofort zurücktreten
Sockensuppe
ich finde scholz verhält sich richtig. wenn deutschland schwere waffen liefert, riskiert es einen atomschlag von russland. wenn er den ukrainern aber geld gibt, hat er nicht direkt was damit zu tun, ob die sich damit fighter jets oder panzer kaufen.
Sockensuppe
Allerdings finde ich, dass ein Ölembargo überfällig ist, evtl. verbunden mit einem Tempolimit, um den Ölverbrauch zu senken.
Dorfdepp
Hört dieses sinnlose Nachplappern denn nie auf? Es mag eine Menge Gründe für ein Tempolimit geben, die Einsparung von Benzin gehört nicht dazu. Auf nahezu der Hälfte des deutschen Autobahnnetzes gibt es ohnehin schon Tempolimits. Auf der freien Hälfte kann man wegen der Verkehrsdichte oft gar nicht rasen, und da, wo es geht, fahren ohnehin die meisten um die 130 km/h. Das zeigt eine Veröffentlichung der Bundesanstalt für Straßenwesen (bast) in dem Zeitraum von 2010 bis 2014. Ein geringer Prozentsatz fährt 150 - 160. Wo soll denn die massenhafte Einsparung herkommen, wenn man die paar Hansels, die schneller als 160 fahren, limitiert?

Wer supermegamäßig vernünftig sein will, fordert gleich ein Tempolimit von 80 km/h auf der Autobahn, dann läuft der Verkehr flüssig, weil man nicht wegen ausscherender Lastwagen bremsen muss und dann wieder beschleunigt. Wie gut das funktioniert, sieht man an jeder Autobahnbaustelle, wo alle 80 fahren.
Dorfdepp
@ sockensuppe

Wieder so ein Allgemeinplatz. Es ist nicht nur Deutschland, das keine schweren Waffen liefert, die Briten, Franzosen und Italiener tun es auch nicht. Die wissen warum, die wollen in keine militärische Konfrontation mit Russland hineingezogen werden. Die Niederlande planen jetzt und diskutieren das, hört sich zwar gut an, kann aber dauern., und man weiß nicht, wie es ausgeht.

Von uns fordert die Ukraine aber, indem sie an deutsche Schuldgefühle appeliert. Doch es ist nicht unser Krieg, wir haben gegenüber der Ukraine keine Verpflichtungen. Deutschland hat sich schon einmal aus Beistandspflicht in einen Krieg eingemischt, der nicht der seine war, das war 1914 und ist uns schlecht bekommen, am Ende waren wir daran sogar noch alleinschuldig. Das müssen wir nicht noch einmal haben.
Sockensuppe
nein, die Briten liefern schwere Waffen:
https://www.thesun.co.uk/news/18298762/boris-johnson-missile-launchers-ukraine-war/
Sockensuppe
nein, die Briten liefern schwere Waffen:

Sun-Article:
FROM BOJO WITH LOVE Boris Johnson to hand Stormer armoured missile launchers to Ukraine to unleash hell on Putin’s army
Sockensuppe
BORIS Johnson will hand Stormer armoured missile launchers to Ukraine to unleash hell on Mad Vlad Putin’s army.

Their 17 Starstreak missiles can blitz low-flying jets and helicopters.

The news Britain is supplying Zelensky with missile launchers will anger the Kremlin, Col Richard Kemp warned
2
The news Britain is supplying Zelensky with missile launchers will anger the Kremlin, Col Richard Kemp warnedCredit: AP
Experts hailed them “the best kit” yet sent by any Western power.

Sources say the MoD showed off the Stormers’ punch to Ukrainians at a display on Salisbury Plain two weeks ago.

The 13-ton, high-tech launchers can be loaded on to C-17 transport planes and flown to the war in days.

They only need a crew of three — a driver, commander and gunner.

And they will allow President Volodymyr Zelensky’s army to speed into positions at 50mph, fire, then get away fast.
Sockensuppe
Wobei ich allerdings finde, wenn die Ukrainer von einem deutschen Rüstungsunternehmen was auf eigene Kosten bestellen wollen, sollte man es nicht blockieren.
Dorfdepp
@ Sockensuppe

Missiles sind keine schweren Waffen. Schwere Waffen sind Kampfpanzer und Artillerie, und die will die Ukraine haben. Du hast Deine Information aus dem Boulevardblatt "Sun", ich meine aus der seriösen "Neuen Zürcher Zeitung". Nun rate mal, welchem Medium ich mehr vertraue.
Sockensuppe
Ein 13-Tonnen, high-tech Missile launchers gehört für mich zu den schweren Waffen.
Dorfdepp
Es geht um die Bewaffnung der Bodentruppen. Die entscheiden den Krieg. Allein aus der Luft hätten es auch die Amerikaner im Irakkrieg nicht geschafft.
Sockensuppe
ich frag mich langsam, wieviele ukrainer noch erschossen werden müssen, damit endlich das ölembargo und generelles tempolimit von 120km/h kommt.
ingSND
@Sockensuppe: wenn es nicht so peinlich wäre, fände ich Deine Bigotterie irgendwie niedlich.
Seit Jahr und Tag bombt sich Saudi-Arabien quer durch den Jemen. Das lässt Dich noch nicht einmal zucken. Oder was glaubst Du, woher bisher der Sprit in Deinem Tank kommt. Aber bei den Russen, ujujujujuj.
Das Öl-Embargo wird kommen, wenn es den Russen mehr schadet als uns, vorher halte auch ich es nicht für zielführend (wobei meine Meinung da wenig gefragt ist). Voraussichtlich im Laufe des Jahres wird das so sein. Und selbst wenn das jetzt zynisch klingt, erstaunlicherweise werden auch am Tag danach genau so viele Ukrainer erschossen.
Für das Gas-Embargo wird es noch zwei oder drei Jahre dauern. Vorausgesetzt, der Krieg dauert noch so lange und für Lindi bleibt auch weiterhin regenerative Energie Friedensenergie.
netter_fahrer
@ Sockensuppe: Ein Tempolimit auf der Autobahn von 120 oder 130 ist reiner Symbolismus ohne Sinn und Zweck. Schon im Herbst 2021 ergab eine Studie der Autoversicherer, dass 77% der deutschen Autos auf Autobahnen weniger als 130 fahren. Das sind jetzt noch viel mehr geworden. Fahr doch mal auf die Bahn, mit Tacho 135 (echte 130) bist du ständig am überholen. Was soll denn da ein Limit noch bringen? Nichts. Weder messbar weniger Verbrauch noch weniger Unfälle (88% der Unfalltoten kommen Überland und innerorts um, die weitaus meisten auf der BAB bei deutlich weniger als 100 km/h, Staus, LKW-Unfälle etc.), weder weniger Staus noch würde das Putin ärgern. Es würden auch nicht weniger große Autos gekauft, siehe Schweiz, NL und andere Länder mir strikten Limits.
Fahrt freiwillig 120, wenn ihr wollt, aber bitte ohne andere dabei zu behindern. Und hört endlich auf, anderen mit fadenscheinigen Argumenten eure miesepetrige Bummelei aufzwingen zu wollen. Der harmlose Satz "ich habe Spaß beim Autofahren" klingt für manche Zeitgenossen schon gleichbedeutend mit "ich esse gerne kleine Kinder." Ich kann das ewige Klein-klein-Gezeter nicht nachvollziehen.
PS: Fahr mal tagsüber nach NL. Seit die dort tagsüber 100 eingeführt haben, ist das Fahren da wesentlich unangenehmer geworden, drängeln, schneiden und Rechtsüberholen sind Dauerzustand, Blinken ist nur was für Deutsche. Es nervt und ist vom angeblichen "entspannten Fahren in Holland" so weit weg wie Putin von allen Sinnen.
netter_fahrer
Korrektur: "77% der Autos auf deutschen Autobahnen" ist gemeint.
Dorfdepp
Sockensuppe versteht das nicht, rationalen Argumenten ist er nicht zugänglich. Der hat jahrzehntelang das Mantra verinnerlicht, dass wir ein Tempolimit brauchen, aus welchem Grund auch immer. Jetzt sind die Synapsen im Gehirn fest verdrahtet, das ist wie Verkalkung.
Skorti
So wie andere das Manta "Frei Fahrt, für freie Bürger" verinnerlicht haben.
Ich gehörte ja auch mal dazu, ich habe fürs Tempolimit keinen Grund gesehen, habe Statistiken nicht gekannt etc..
Mittlerweile bin ich aus 2 Gründen für ein Tempolimit:
1. Auf 2 längeren Strecken auf deutschen Autobahnen, auf denen zuvor kein Tempolimit gegolten hat, wurde (aus verschiedenen Gründe) eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt und mehrere Jahre aufrecht erhalten. In der Zeit ging die Anzahl der schweren Unfälle pro Jahr um ca. 50% und die Anzahl der Verkehrstoten um fast 70% zurück. Es ist zwar nur der geringste Teil der Verkehrstoten, auf der Autobahn, aber es handelt sich um ca. 400 im Jahr. Diese könnten evtl. um 200 reduziert werden. Es gibt auf der Autobahn jedes Jahr ca. 20.000 Verkehrsunfälle mit Verletzten, davon ca. 10.000 schwerwiegende Unfälle. Diese könnten um 10.000 bzw. 5.000 reduziert werden.
(Wenn ich Zeit habe, will ich gerne mal wieder nach der Quelle suchen)
2. Klar ist die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und des Abgasausstoßes prozentual gesehen minimal. Meistens kann man ohnehin nicht mal 130 fahren, selbst wo dies möglich ist, fahren die meisten nicht mal 130. Ich halte die Angabe, dass 70 - 77 % langsamer fahren sogar für zu niedrig geschätzt. Somit würde prozentual natürlich wenig Sprit gespart werden.
Aber als absolute Zahl ist es eben eine Menge. 2019 wurden auf der Autobahn 250.000.000.000 km abgeleistet.
Wenn ich mal davon ausgehe, dass nur bei 10% davon "freie Fahrt" möglich ist und dann wiederum auf diesen Kilometern wieder nur 10% (wesentlich) schneller fahren als 130, macht dies 2.500.000.000 Kilometer. Nehme ich nur einen Mehrverbrauch von 2 Litern aus 100 km, ergibt sich ein Mehrverbrauch von 50.000.000 Litern und der dazugehörige Ausstoß an Abgasen.
Meinetwegen halbiert das noch mal, es ist eine Menge.
Man kann beim Umweltschutz an keiner Stelle viel sparen, aber wenn man an keiner Stelle spart, weil es sich da nicht lohnt, spart man nie.
Dorfdepp
Die Frage lautete, ob Herr Scholz zurücktreten sollte, Wovor zurücktreten? Ist er denn schon einmal hervorgetreten? Der soll erst mal anfangen, seine Arbeit zu machen, dann kann man die Frage immer noch stellen.

@ Skorti

Das hast Du sehr schön gemacht. Um Benzin einzusparen ist es wert, auch mal unkonventionelle Betrachtungen anzustellen. Inzwischen fährt doch fast jeder Id... tagsüber bei bestem Wetter mit Licht durch die Stadt. Das hat sicher schon manches Leben gerettet, aber wenn man bedenkt, dass das Fahren mit Abblendlicht 1/2 Liter Benzin auf 100 km verbraucht, wären die Einsparungen nicht nur marginal, wenn man diesen Blödsinn abstellen würde.

Könntest Du das auch mal ausrechnen?
ingSND
@dorfdepp:
Von dem Amt aus der Frage ist er bereits vor Jahren zurückgetreten ...

Im Übrigen fahren Autos heute nicht mit Abblendlicht sondern mit Tagfahrlicht, das verursacht bei den wildesten Annahmen ein Zehntel von dem, was Du da angibst; manche Angaben gehen auch bis auf ein Fünfzigstel dessen herunter.

Und natürlich ist das höchst polemisch: die CO2-Einsparung für den Verzicht auf Tagfahrlicht (im Übrigen spart auch der Verzicht auf Klimaanlage, Servolenkung, ABS, Gurte und Airbags eine Menge davon) erkaufe ich mir mit dem Verzicht auf Sicherheit.
Für die CO2-Einsparung durch ein Tempolimit verzichte ich dagegen auf NICHTS!, im Gegenteil, ich gewinne zusätzliche Sicherheit.
Außer "Freie Fahrt für freie Bürger" gibt es NULL Argumente gegen ein allgemeines Tempolimit.
ingSND
Ach ja, die Id.... fahren nicht freiwillig mit Tagfahrlicht durch die Stadt. Das ist seit über zehn Jahren in allen Neufahrzeugen Pflicht und lässt sich nach meiner Kenntnis gar nicht ausschalten.
Skorti
Den Mehrverbrauch einer Fahrweise, die der Sicherheit dient, mit dem Mehrverbrauch einer Fahrweise, die zusätzliche Gefahr beinhaltet, in den Zusammenhang zu bringen, muss man erstmal schaffen.
Das Fahren mit Tagfahrlicht (bei nicht vorhanden Abblendlicht) als Idiotie zu bezeichnen, ja auch so kann man seine Meinung kundtun.
Dazu die Aussage, dass dies 0,5 Liter pro 100 km Mehrverbrauch bedeutet ...
Hast du ganz alte Statistiken rausgesucht? Hast du dich an deine Fahrschulzeit erinnert?
Aktuelle Angaben sehen so aus:
Blick.ch: Mit Abblendlicht fahren erhöht den Verbrauch um 2%.
Ich habe zwar nicht verstanden, wieso der Mehrverbrauch fürs Licht von meinen Fahrverhalten abhängt, aber bei einem sparsamen Auto wären das 0,12 Liter und bei einem Spritfresser 0,2 Liter mehr auf 100 km.
Zeit.de: Mit Abblendlicht fahren erhöht den Verbrauch um 0,1 bis 0,2 %.
Gut, bei einem sparsamen Auto 0,2 % bei einem Spritfresser 0,1 %. Das würde ich dann verstehen, der Mehrverbrauch bleibt gleich. Aber hier sind es dann 0,012 Liter auf 100 km.
Die Angaben schwanken somit zwar um den Faktor 20 zwischen 0,1 bis 2 %, aber an deinen halben Liter kommt keiner ran. Wenn der Wagen über Tagfahrlicht verfügt, reduziert sich der Faktor nochmal um ein Viertel.
Ich glaube übrigens eher der Zeit, die beruft sich auf Berechnungen des Bundesamtes für Straßenwesen.
PezzeyRaus
Die Frage des OP lautete eigentlich, ob Herr Scholz als Oberbürgermeister von Hamburg zurücktreten solle. Ist er ja mittlerweile, allerdings nicht wegen Burnouts, sondern aus beruflichen Gründen ....
Ansonsten plädiere ich für ein Tempolimit auf Autobahnen von 96 km/h!
Dorfdepp
@ ingSND

Eine Frage, die sich aktuell stellt, kann man auch nach 5 Jahren neu auflegen. Viel scheint sich inzwischen nicht geändert zu haben.

"Die Autos" fahren heute längst nicht alle mit Tagfahrlicht. Ich habe zwei davon, eines hat es, das andere nicht. Das sind 50'% (nicht repräsentativ). Und bei dem, das es hat, ist die Tageslichtleistung mit 50% angegeben, bei einem H7-Leuchtmittel mit 2x 55 W. Man kann wohl kaum davon ausgehen, dass alle Autos, die derzeit herumfahren, moderne LED-Leuchten haben, die nur ein Zehntel davon verbrauchen. Ansonsten wären ein Zehntel nur 5 W, und das glaubst nicht einmal Du selbst.

Hinter "Freie Fahrt für freie Bürger" gehört natürlich ein höhnisches hä,hä,hä. "Freie Bürger" sind für Linke ein Reizwort, oder kann mir jemand einen sozialistischen Staat nennen, in dem die Bürger Freiheiten und Rechte haben? Und was die Sicherheit angeht, wäre es besser, die Anforderungen für die Teilnahme am Straßenverkehr zu erhöhen. Aber das ist vom Staat und von der Wirtschaft nicht gewollt, weil jeder, der ein Auto fahren darf, potentenziell Autos kauft, Steuern und Versicherung zahlt, die Werkstätten am Leben erhält. Da nivelliert man lieber mit Verordnungen und Verboten nach unten.
Dorfdepp
@ ingSND

Bei meinem Auto (BMW) muss man die Taglichtfunktion im Menü aktivieren, sonst geht sie nicht. Es fahren ja die allerwenigsten Neuwagen so wie Du.

@ Skorti

An hell sonnenstrahlenden Tagen, so wie jetzt, in der Stadt mit Licht zu fahren erhöht die Verkehrssicherheit? An dem Tag, an dem ich das glaube, gebe ich meine Fahrerlaubnis ab, aus Gründen der Senilität.
Skorti
Dann mach mal ... Es ist ja nicht ohne Grund in einigen Ländern Pflicht.
Ja, selbst bei Sonnenschein sind Autos oft durch Tagfahrlicht besser wahrzunehmen. Sei es, dass sie in einem Grauton lackiert sind, man aus dem hellsten Licht in eine Ecke schaut, die grade im Schatten liegt oder anderem. Die bessere Sichtbarkeit ist einfach erwiesen.
"Die Studie stellt fest, dass bei rund 50 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden das Tagfahrlicht relevant sein könnte, dass also Tagfahrlicht diese Unfälle eventuell hätte verhindern bzw. die Folgen verringern können. Unfälle mit Radfahrer- und Fußgängerbeteiligung können vom Tagfahrlicht nur zu unter 20 Prozent beeinflusst werden."
Es gibt Meta-Studien zu dem Thema, also muss es einiges an Studien geben.
Es gibt aber auch einzelne Studien, die zu einem anderen Ergebnis kommen:
"Nicht mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch Tagfahrlicht Neue Fahrzeugmodelle dürfen europaweit nur noch zugelassen werden, wenn sie mit einem sogenannten Tagfahrlicht ausgerüstet sind. Der Nutzen der zusätzlichen Beleuchtung ist allerdings fraglich, das hat eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin ergeben."
Skorti
"Freie Bürger" sind für Linke ein Reizwort, oder kann mir jemand einen sozialistischen Staat nennen, in dem die Bürger Freiheiten und Rechte haben?"

Soso, links ist also gleich Sozialistisch(?) und das in einer Zeit, in der laute Minderheiten schon die CDU als "linksversifft" einordnen.
Ich erinnere in dem Zusammenhang mal an den Spruch Brandts: "Mehr Demokratie wagen." Wenn Freiheitsrechte der Bürger eingeschränkt werden sollten, dann doch eher durch konservative Regierungen. Ob man den Extremistenerlass heranzieht, die immer wieder vorkommenden Versuche Rasterfahndungen, Kameraüberwachungen etc. einzuführen. Streikrechte zu reduzieren und zu begrenzen.
Bei Einschränkungen der Freiheiten von Links kommen doch meist nur Beispiele wie der Veggie-Day, der nur ein schwachsinniger Vorschlag war und Tempolimit. (Müssen ja alle unsere Nachbarn in der reinsten Sklaverei leben, egal ob links oder rechtsregiert.)
Dorfdepp
Sozialistisch ist nicht links? Ich bin raus. Jetzt wird es sogar mir zu blöd. Man muss sich ja nun wirklich nicht alles bieten lassen.
netter_fahrer
Skorti, ich helfe dir mal:
"„Eine Untersuchung von Auswirkungen eines Tempolimits im Land Brandenburg kommt zu eindeutigen Ergebnissen. Dabei wurde der Abschnitt zwischen den beiden Autobahndreiecken der Autobahn 24 im Bereich Wittstock/Dosse - Havelland vor und nach der Einführung eines Tempolimits verglichen. Die Zahl der Unfälle hatte sich im Dreijahreszeitraum vor und nach dem Limit von 654 auf 337 verringert. Auch die Zahl der Verunglückten sank in dem Vergleichszeitraum deutlich von 838 auf 362. Dabei gingen die Unfallzahlen insgesamt in dem Bundesland in dieser Zeit leicht zurück.
Allerdings: Die Studie, die aus dem Jahr 2007 stammt, bezieht sich auf einen Abschnitt, der besonders unfallträchtig war. Kritiker eines generellen Tempolimits lehnen Limits für bestimmte Abschnitte ohnehin nicht ab.“
(tagesschau.de)
Aber: Besonders unfallträchtige Streckenabschnitte taugen nicht als Begründung für ein generelles Limit überall.
Der Slogan "freie Fahrt für freie Bürger" stammte übrigens von der FDP, nicht vom ADAC, wie oft behauptet. Er entstand in den 70ern, nach der "Ölkrise," als die Forderung nach Beibehaltung des damals angeordneten Tempo 100 auf Autobahnen aufkam.
ingSND
@dorfdepp: da hast Du mich aber gründlich missverstanden. Ich respektiere das Argument "freie Fahrt für freie Bürger" durchaus, es ist ein gewichtiges Argument. Freiheit ist für mich ein ganz wesentliches Gut, deswegen verabscheue ich zutiefst sozialistische Gesellschaften mit faktischem Ein-Parteien-System und Führerkult, mit Planwirtschaft und Unterdrückung der Opposition.
Freiheit bedeutet aber auch, sich dem Schutz der Schwachen verpflichtet zu fühlen. Das wiederum gilt in einer Marktwirtschaft als streng links, hat aber dennoch nix mit Sozialismus zu tun. Das gibt es also, auch wenn es nicht in Dein Weltbild passt.
Das ist jetzt wohl etwas pathtisch im Zusammenhang mit Tagfahrlicht und Tempolimit - aber es sind Dinge, die niemanden etwas kosten und manchen etwas bringen. Sogar in God's own country, dem Synonym für konservative, allumfassende Freiheit, gibt es ein Tempolimit, das noch nicht einmal Trumpisten ernsthaft in Frage stellen. Sooo wichtig kann das mit der freien Fahrt ja wohl nicht sein, denn als freie Bürger fühlen die sich allemal.
Skorti
Ja, genau das war eins der Beispiele.
Ob dies nun als Beispiel taugt oder nicht, ist Interpretationssache.
Wenn die Anzahl der Unfälle auch auf den weniger gefährlichen Abschnitten um den gleichen Faktor zurückginge wäre es immer noch ein anwendbares Beispiel. Hier mag die Zahl von 850 auf 350 zurückgegangen sein. Dann würde bei anderen Abschnitts die Anzahl halt von 100 auf 50 zurückgehen. In der Summe kommen die weniger unfallträchtigen Abschnitte auch auf genug Unfälle.
Aber dazu müsste man halt mal einen weniger unfallträchtigen Abschnitt reglementieren, kontrollieren und auswerten.
Das macht halt keiner.
Sockensuppe
dorfdepp ist wirklich der grösste rechthaber des universums, der selbst wenn er 100% wiederlegt wurde, noch tagelang alles abstreitet und absichtlich versucht mit falschen statistiken zu rechnen. dazu kommt , dass er schnell andere beleidigt. wenn er aber selbstmal etwas gegenwind erhält, ist er wie eine mimose sofort tödlich beleidigt.
solitude33
Seltsam. Mit Dorfdepp gehe ich meist konform, da ich, ebenso wie er, vor dem Reden (Schreiben) meinen über dem Durchschnitt liegenden Intellekt walten lasse.
Dorfdepp
Ich weiß, nicht zuletzt dank rayer, dass ich blöd bin. Nur meine reale Umwelt hat das bisher noch nicht mitgekriegt. Aber ich lebe nach dem Motto, man kann ruhig blöde sein, man muss sich nur zu helfen wissen. Das klappt ganz gut.
Skorti
Habe die Antwort von Dorfdepp erst jetzt gelesen.
Natürlich ist Sozialistisch gleich Links. Das lässt aber keinen Umkehrschluss zu.
Abgesehen davon, dass man Links auch vom eigenen Standpunkt definieren kann, dann ist für die Weidel alle ab dem Flügel der Deppen schon Links, wird allgemein alles links der Konservativen als Links definiert, also Sozialdemokraten, Grüne, die Linke und alles was dann noch kommt. Davon ist der größere Teil nicht sozialistisch. Selbst der größere Teil der Linken sind keine Sozialisten.
Skorti
Um es noch mal klarer zusammenzufassen:
Du hattes mit deinem Satz nicht "Sozialistisch = Links" sondern "Links = Sozialistisch" gesagt.
Das sollte selbst dir als "Bullshit" auffallen.
Dorfdepp
Alles klar. Sozialistisch ist links, aber links ist nicht gleich sozialistisch. Da gibt es keine gemeinsame Ideologie. Links ist alles, was nicht rechts ist. So betrachtet ist das eigentlich ganz einfach.
PezzeyRaus
Ich hab auch noch einen Kommentar zum Thema aristotelische Logik:

Der Fuchs ist klug und stellt sich dumm,
Der Nazi macht es andersrum!
Skorti
Würdest du die Sozialdemokraten als Links bezeichnen?
Ich ja, auch wenn sie zur Zeiten Schröders das Thema soziale Gerechtigkeit haben brachliegen lassen.
Sind sie deshalb Sozialisten? Weder Brandt, noch Schmidt, noch Schröder haben versucht den Sozialismus einzuführen. Scholz wird es auch nicht tun, also Nein!
Würdest du die Grünen als Links bezeichnen?
Ich ja, auch wenn Umweltschutz bei den Grünen thematisch den Vorrang vor sozialen Themen hat.
Sind sie deshalb Sozialisten? Es mag auch vereinzelte Sozialisten unter den Grünen geben, aber sicher nicht die Regel, also Nein!
Bei den Linken fängt es an, da gehe ich mal von der Hälfte als Sozialisten aus, aber das ist ein Gefühl, keine beweisbare Tatsche.
bei KPD, DKP. MLPD etc. ist es dann eher keine Frage mehr, aber die sind mangels Anhängern und Wählern zu vernachlässigen.
PezzeyRaus
Skorti, ich war mal das einzige linke Mitglied des Studentenparlaments meiner ersten Uni. Der Rest, die 50 anderen, waren beim RCDS, bei den Jusos, den Trotzkisten und bei den Spontis (heute campusgrün). Alles ist eine Frage der Perspektive!
Dorfdepp
@ Skorti

Ich habe Dir um 13:30 uneingeschränkt recht gegeben. Was willst Du denn noch?
Dorfdepp
@ rayer

Natürlich liegt mein IQ weit uner Deinem, auch wenn Du nicht in der Lage bist, eine Information von einer Meinung zu unterscheiden (Waffen-Thread, 14.4., 17:24). Das ist zugegebenermaßen auch schwierig.

Trotz meiner unübersehbaren Dummheit bin ich bisher gut durch das Leben gekommen, was ich bei Dir bezweifele. So gehässig wie Du kann nur ein Loser sein, ein Winner wäre das niemals.
Skorti
"So betrachtet ist das eigentlich ganz einfach." - Hörte sich für mich eher nach Ironie an. Aber dann lassen wir das.
Dorfdepp
Selbst das war ernst gemeint. Leider.
Sockensuppe
Aus meiner Erfahrung attackiert Rayer meistens User, die sich danebenbenehmen und wo es nicht unverdient ist.
Dorfdepp
Nach meiner Erfahrung attackiert rayer hier so ziemlich jeden User, ob verdient oder unverdient. Der kann einfach nicht anders.
Palecki
Eine einfache Antwort : JA. Das Amt ist zu gross für ihn!!!
MakeGermanyGreatAgain
Scholz sollte definitiv schnellstens zurücktreten. Er ist offensichtlich überfordert weise Entscheidungen zu treffen und es scheint so als habe er Angst vor Russlands Einschüchterungsversuchen und somit unterstütze man lieber die "lieber nur zuschaun was Russland da abzieht anstatt das Pack zu stoppen" - Politik. Das ist nicht besser als das was die Vorgänger der deutschen Politik hier verursacht haben. Es ist traurig mit ansehen zu müssen dass ein Land wie Deutschland auf Grund dessen so zu Grunde geht. Gerade Deutschland sollte einer der ersten sein die dieses grundlose Massaker in der Ukraine stoppen! "Komm endlich aus den Puschen und steh deinen Mann oder mach den Weg frei Scholz", dieses leere Gefasel ist unerträglich und peinlich für Deutschland
Mika256
Die Bereitschaft Teile unserer Infrastruktur an China zu verkaufen, ist vorsätzliche Gefährdung des Wohles unserer Bevölkerung.

Die ganze Welt versteht, warum man es nicht tun sollte. Er vertritt nicht die Interessen der Bundesbürger. In meinen Augen steht ihm dieses Amt nicht zu.
EngelbertS
Na ja, meine neue Heizkostenabrechnung beträgt 730€ (ohne Strom/Wasser) im Monat. Da hilft eine einmalige Sonderzahlung wirklich nicht. Am Gesamt-Dilemma ist aber nicht nur einer Schuld! Energie sparen, denn für eine Sylt-Hochzeit muss ich umgerechnet 45000 Jahre kalt duschen, um die Energiebillanz auszugleichen. Oder wie wär's mit einem größeren Kanzleramt für 770 Mio? Sicherheitshalber aber dann mit integriertem Festsaal im Bunker. Damit man "unter sich" bleibt.
B.Kloppt
Du heizt zu viel. Zieh Dir einen Wollpulli an und dreh die Heizung von 5 auf 2.
Deho
Wollpulli geht gar nicht. Das ist menschenverachtend.
Horst_lex@t-online.de
Betr. Panzer für die UKRAINE:
Scholz hat Deutschland blamiert.
Er sollte deshalb gehen.
Horst_lex@t-online.de
... Wg. Unfähigkeit sollte er lieber gehen.