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Auktion: Gemälde aus Hitlers Reichskanzlei wird versteigert

Einst gehörte es Adolf Hitler, nun soll ein Ölbild des Impressionisten Karl Walther in Thüringen versteigert werden. Das Auktionshaus gibt sich ahnungslos - und setzt das Startgebot bei 650 Euro fest.

Ein Ölbild, das einst Adolf Hitler erworben hat, soll an diesem Samstag im thüringischen Rudolstadt versteigert werden. Die Arbeit des Spätimpressionisten Karl Walther (1905-1981) zeigt den Naumburger Dom an einem sonnigen Herbsttag. 1939 habe es Hitler für 3500 Reichsmark gekauft. Dies gehe eindeutig aus Kontobüchern der Großen Deutschen Kunstausstellung sowie Fotos der Ankäufe Hitlers hervor, bestätigte Stefan Klingen vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München der Nachrichtenagentur dpa. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte am Donnerstag darüber berichtet.

"Uns ist davon nichts bekannt", sagte der Inhaber des Auktionshauses, Martin Wendl, der dpa. Das Bild sei von einem Privatmann angeliefert worden. An der Versteigerung an diesem Samstag will Wendl deshalb festhalten, das Startgebot liegt bei 650 Euro. Laut Katalog trägt es auf der Rückseite ein Etikett der "Großen Deutschen Kunstausstellung 1939 im Haus der Kunst München".

Klingen zufolge hatte Walther in den Jahren 1937 bis 1944 genau 28 Gemälde bei der "Großen Deutschen Kunstausstellung" zum Verkauf gestellt. Seinen Angaben nach hat Hitler weitere Arbeiten von Walther erstanden, ebenso wie andere Nazi-Größen. Das Bild "Naumburger Dom" sei später von den Amerikanern in einem Salzstock geborgen worden und schließlich in die Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes gelangt. Dort habe es in verschiedenen Büros und Botschaften gehangen.

Zuletzt für 540 Euro verkauft

Nach Erkenntnissen des Kunsthistorikers Oliver Hellmuth vom Auktionshaus Wendl wurde es in den vergangenen Jahren zweimal auf Versteigerungen angeboten und zuletzt für 540 Euro verkauft.

Klingen sieht den Bund in der Pflicht, solche Hinterlassenschaften des Nazi-Regimes einzukassieren und dem Deutschen Historischen Museum zu übereignen. Wendl selbst versichert, dass sein Auktionshaus alles dafür tue, einen großen Bogen um Stücke mit Nazi-Vergangenheit zu machen. Er räumte aber ein, dass sein Haus schon einmal einen Sekretär versteigert habe, der einst Hitlers Rüstungsminister, dem Kriegsverbrecher Albert Speer, gehörte.

kmi/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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