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Ebola-Fall in Großbritannien: Infizierte zur Behandlung in Londoner Klinik

In Großbritannien gibt es einen Fall von Ebola - eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation hatte sich in Westafrika infiziert. Sie wird nun in London behandelt.

Die Patientin wurde erst im Gartnavel General Hospital im schottischen Glasgow behandelt

Die Patientin wurde erst im Gartnavel General Hospital im schottischen Glasgow behandelt

Eine mit Ebola infizierte Frau aus Schottland wird in einer Londoner Spezialklinik behandelt. Sie hatte für die Hilfsorganisation Save the Children in Sierra Leone beim Kampf gegen das tödliche Virus geholfen. Wenige Stunden nach ihrer Rückkehr am Sonntagabend war sie mit Fieber in ein Krankenhaus im schottischen Glasgow gebracht worden. Save the Children arbeite eng mit Regierung und Behörden zusammen, um die Umstände des Falls zu klären, sagte Michael von Bertele, der bei der Kinderhilfsorganisation für humanitäre Einsätze verantwortlich ist.

In London wird die Frau seit Dienstag auf derselben spezialisierten Station betreut wie ein 29 Jahre alter britische Krankenpfleger, der sich ebenfalls in Sierra Leone angesteckt hatte und zur Behandlung nach London gebracht worden war. Er hatte das Krankenhaus Anfang September geheilt verlassen und ist inzwischen wieder in Westafrika im Einsatz. Seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien soll die erkrankte Frau nur mit einer Person direkten Kontakt gehabt haben. Experten halten es deshalb für extrem unwahrscheinlich, dass sich das Virus in Großbritannien ausbreiten könnte, da sie sich frühzeitig bei den Ärzten gemeldet hat und Fieber das einzige Symptom war.

Britische Behörden suchen trotzdem 71 Menschen, die gemeinsam mit der Ebola-Patientin von London nach Glasgow in Schottland geflogen sind. Auch Reisende, die auf einem Flug von Casablanca in Marokko nach London in der Nähe der Erkrankten saßen, sollen kontaktiert werden. Wie am Dienstag bekannt wurde, werden derzeit zwei weitere Menschen in Großbritannien auf Ebola getestet, die in Westafrika waren. Insgesamt sind im Jahr 2014 rund 100 Menschen auf das Virus getestet worden. Der Fall in Glasgow ist der erste auf britischem Boden, bei dem sich der Ebola-Verdacht bestätigt hat.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind allein in den drei am stärksten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang fast 7850 Menschen an der Virus-Seuche gestorben. Die WHO geht zudem von einer hohen Dunkelziffer nicht registrierter Infektionen und Todesfälle aus. In Großbritannien werden Reisende an vier Flughäfen und einem internationalen Bahnhof befragt und untersucht, wenn es einen Ebola-Verdacht gibt.

she/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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