In Großbritannien ist ein Baby nach der Rückkehr aus Westafrika an Lassa-Fieber gestorben. Es war es in der vergangenen Woche nicht der einzige Fall der seltenen Krankheit in England.
In Großbritannien sind vergangene Woche drei Lassa-Fieber-Fälle aufgetreten. Ein Patient sei bereits am Freitag verstorben. Nun die traurige Nachricht: Bei dem Patienten hat es sich nach Informationen der BBC um ein neugeborenes Baby gehandelt. Das Kind sei eine der drei bestätigten Personen gewesen, die nach einer Reise nach Westafrika infiziert waren.
Großbritannien riegelt Neugeborenen-Station ab
Das Kind sei letzte Woche im Luton and Dunstable Hospital verstorben. Hunderte Mitarbeiter seien dort sowie im Addenbrooke's Hospital in Cambridge anschließend als potenzielle Kontakte identifiziert worden. Wer betroffen sei, müsse sich 14 Tage lang isolieren und dürfe 21 Tage lang keinen Patientenkontakt haben, heißt es laut "BBC" in einer E-Mail an die Mitarbeiter.
So wurde darauf auch die Neugeborenen-Station im Luton and Dunstable Hospital für Neuaufnahmen geschlossen. Nachdem die drei Fälle in Großbritannien bekannt wurden, hatte das NHS East of England von einem "regionalen schwerwiegenden Vorfall" gesprochen.
Was ist das Lassa-Fieber?
Die Familie aus dem Osten Englands ist einer von nur insgesamt zehn Fällen des Lassa-Fiebers, die jemals in Großbritannien entdeckt wurden. Seit 2009 habe es keinen Fall mehr gegeben.
Das Lassa-Fieber ist eine Infektionskrankheit, die häufig in Westafrika vorkommt. In Deutschland wurden laut Robert-Koch-Institut (RKI) seit 1974 sieben Krankheitsfälle bekannt, davon sechs importierte. Etwa ein bis zwei Prozent Lassa-Fieber-Infizierte sterben.
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