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Nachrichten aus Deutschland: AfD zieht Antrag auf Berghain-Schließung schon wieder zurück

Berlin: Neue Spur im Fall Georgine Krüger +++ Hamburg: Heruntergefallene Glasscheibe verletzt drei Menschen +++ München: Biker nach Unfall 60 Meter weit geschleudert +++ Hannover: Kind stirbt bei Unfall mit Lkw +++ Nachrichten aus Deutschland.

Das Berghain ist offenbar ins Visier der AfD geraten

Eigentlich wollte die AfD im Berghain das Licht anknipsen, rudert nun aber zurück

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Berlin: AfD zieht Antrag auf Berghain-Schließung zurück

Schnelle Kehrtwende: Die AfD hat ihren Antrag, dem Berghain die Lizenz zu entziehen, schon wieder zurückgezogen. Der Vorstoß des Berliner Landesverbands, der den weltberühmten Klub offenbar als Lasterhöhle ausgemacht hatte, hatte zuvor für Unverständnis, Hohn und Spott gesorgt. "Der Antrag ist zurückgezogen", sagte der Sprecher des Berliner AfD-Landesverbands, Ronald Gläser, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. "Die AfD ist keine Verbotspartei."

Zuvor hatte die Partei unter anderem für neue Öffnungszeiten plädiert und wollte den Klub besser ausleuchten lassen, um Sex in den Räumen zu unterbinden.

+++ Mehr zu dem umstrittenen Antrag lesen Sie hier auf NEON.de +++

Berlin: Neue Spur im Fall der vermissten Georgine Krüger?

Nachrichten Deutschland Georgine Krüger

Georgine wird seit dem 25. September 2006 vermisst. Sie kam aus der Schule. Um 13.50 Uhr stieg Georgine Krüger, 14, in der Perleberger Straße in Berlin-Moabit aus dem Bus, Linie M 27, 200 Meter von ihrem Elternhaus entfernt. Kurz nach 14 Uhr wurde ihr Handy ausgeschaltet. Nie konnte rekonstruiert werden, was in den wenigen Minuten dazwischen geschah.

Die Berliner Polizei verfolgt eine neue Spur im Fall der vermissten Georgine Krüger. Die damals 14-Jährige war im September 2006 auf dem Rückweg von der Schule spurlos verschwunden. Sie stieg wenige Meter vom Wohnhaus ihrer Eltern in Moabit aus dem Bus, danach verliert sich ihre Spur. Nun sind nach Angaben der Polizei neue Hinweise eingegangen. Die Ermittler der zuständigen Mordkommission im LKA leitet daher am Donnerstag neue Suchmaßnahmen in einem Wald bei Brieselang in Brandenburg ein. Dabei sollen auch Leichenspürhunde zum Einsatz kommen.  

+++ Weitere Hintergründe zum Fall Georgine Krüger und zu weiteren vermissten Kindern in Deutschland lesen Sie hier +++ 

Hamburg: Glasscheibe löst sich und fällt auf den Gehweg

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli löste sich am Donnerstagnachmittag eine Glasscheibe aus einem Hochhaus, knallte auf den Boden und zersplitterte. Drei Personen erlitten Schnittverletzungen. Bei dem Hochhaus handelt es sich um die "Tanzenden Türme". Polizei und die Feuerwehr sind vor Ort und sperrten den Zirkusweg zwischen Reeperbahn und Kastanienallee. Die Hochhäuser werden aufgrund ihrer ausgefallenen Architektur "Tanzende Türme" genannt und befinden sich am Anfang der Reeperbahn zwischen der U-Bahn St. Pauli und dem Spielbudenplatz. 

München: Illegales Wendemanöver - Auto erfasst Motorradfahrer und schleudert ihn 60 Meter weit

Am Mittwochmorgen hat eine Autofahrerin mit einem illegalen Wendemanöver in München einen schweren Unfall verursacht. Die 37-Jährige wollte kurz vor acht Uhr trotz durchgezogener Linie links abbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Motoradfahrer, berichtet die Polizei. Der 33-Jährige krachte ungebremst gegen das Auto und wurde knapp 60 Meter weit über die Straße geschleudert. 

Beide Beteiligte wurden schwer verletzt, sie mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Aussagen über den Hergang sowie das Fahrverhalten des Motorradfahrers vor dem Unfall machen können. Hinweise werden unter 089/6216-3322 entgegengenommen.

Hannover: Kind stirbt bei Unfall mit Lkw

nachrichten: Ein Lkw-Unfall in Hannover

Rettungskräfte stehen an der Stelle, an der am Mittwoch ein elfjähriger Junge von einem Lkw überfahren wurde.

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In Hannover ist ein elfjähriger Junge am Mittwoch vor den Augen seiner Mutter von einem Lkw überfahren und dabei tödlich verletzt worden. Wie die berichtet, wollte der 36-jährige Fahrer des Lastwagens offenbar an einer Kreuzung nach rechts abbiegen und übersah dabei das Kind und dessen Mutter. Die beiden waren mit dem Rad in gleicher Fahrtrichtung auf dem rechts an der Straße gelegenen Radweg unterwegs. Beim darauffolgenden Zusammenstoß erlitt der Junge tödliche Verletzungen.

Immer wieder kommt es zu folgenschweren zwischen Radfahrern und rechtsabbiegenden Lkw, weil sich die Zweiradfahrer häufig in einem für die Kraftfahrer nicht sichtbaren toten Winkel befinden. Die Industrie  arbeitet zwar bereits schon seit längerem an speziellen Warnsystemen für diese Situationen, Pflicht sind diese jedoch nicht. 

Maasdorf: Schweinehochhaus soll zum Herbst leer stehen

Nach Protesten und Auflagen wird das umstrittene Schweinehochhaus in Maasdorf (Sachsen-Anhalt) nun nach und nach geräumt. Wie der Betreiber der Zuchtanlage bekannt gab, würden keine Sauen mehr besamt, sodass das Gebäude im September leer sei. Wie der MDR berichtet, sollen aber keine Tiere vorzeitig getötet werden.

Die 50 Jahre alte Anlage soll anschließend umgebaut werden. In der durch einen Anwalt veröffentlichten Erklärung wurden Fahrstühle, Belüftung und Beleuchtung angekündigt. Tierschützer seien von der Maßnahme nur teilweise zufrieden. Zwar sei die Räumung des Gebäudes ein Erfolg des jahrelangen Engagements gegen die Anlage, die endgültige Stilllegung der Anlage sei jedoch erforderlich.

Berlin: Mysteriöse Knochenfunde an Bushaltestelle

In Berlin bemerkten Passanten am Mittwoch an einer Bushaltestelle einen unangenehmen Verwesungsgeruch und riefen die Polizei. Wie die "BZ" berichtet, entdeckten die Beamten hinter der Haltestelle zwei Tüten mit Knochenresten. Da auch eine Notärztin nicht feststellen konnte, ob die Knochen tierischen oder menschlichen Ursprungs sind, wurden die Fundstücke zur weiteren Untersuchung in die Gerichtsmedizin gegeben. 

So sommerlich wird das Wetter in Deutschland am Donnerstag, 19. April


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Nachrichten von Mittwoch, 18. April:   

Bad Neuenahr-Ahrweiler: Bauarbeiter in Grube verschüttet

Im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler ist am Mittwoch auf einer Baustelle ein Arbeiter in einer Grube verschüttet und schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, löste sich aus dem neben der Grube befindlichen Erdaushub Gestein und Erdreich, rutschte in die Grube und begrub den Arbeiter unter sich. Er konnte durch seine Kollegen schnell befreit werden. Nach einer Erstuntersuchung durch einen Notarzt wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 67-Jährige erlitt schwere, jedoch keine lebensbedrohlichen Verletzungen.

Passau: 15-Jähriger erstickte an eigenem Blut

Das Obduktionsergebnis des am Dienstag in Passau nach einer Schlägerei verstorbenen 15-Jährigen steht fest: Der Jugendliche ist an seinem eigenen Blut erstickt, wie die Polizei mitteilte. Eine natürliche Todesursache aufgrund einer Vorerkrankung liege nicht vor. 

Der 15-Jährige habe Faustschläge gegen Kopf und Oberkörper erlitten und sei in den Schwitzkasten genommen worden, sagte Oberstaatsanwalt Walter Feiler. Waffen oder Fußtritte seien nicht im Spiel gewesen. Der Vorfall ereignete sich mitten in der Innenstadt.

Fünf Tatverdächtige seien noch am Dienstag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt worden. Dieser erließ Haftbefehle gegen vier Beteiligte im Alter von 15, 17, 21 und 25 Jahren sowie einen Unterbringungsbefehl gegen einen 14-Jährigen. Der Tatvorwurf lautet auf Körperverletzung mit Todesfolge. Die Fünf hätten sich bisher nicht näher zur Tat geäußert, sagte Feiler.

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Die tödliche Schlägerei ereignete sich vor einer Fußgängerpassage in der Passauer Innenstadt. 


Hamburg: Zwei Leichen in Obdachlosenheim gefunden

In Hamburg hat der Hausmeister einer Obdachlosenunterkunft zwei Männerleichen entdeckt. Wie der "NDR" berichtet, sollen sie schon längere Zeit in dem Gebäude im Stadtteil Billbrook gelegen haben. Die Polizei geht nicht von einem Gewaltverbrechen aus. Vermutlich sind die beiden 58 Jahre alten Männer eines natürlichen Todes gestorben. Sie sollen krank gewesen sein.

Ludwigsburg: Mann gerät unter Traktor und stirbt

Ein 47-jähriger Mann ist in Baden-Württemberg bei dem Versuch ums Leben gekommen, eine abgestorbene Tanne mithilfe eines alten Traktors aus dem Boden zu reißen. Er wurde am Dienstagnachmittag in Holzgerlingen bei Tübingen unter dem Traktor eingeklemmt, wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte. Er hatte demnach die Tanne mit einem Stahlseil aus der Erde ziehen wollen.

Als er den mit dem Seil verbundenen Traktor startete, stürzte die Maschine um und begrub den Mann unter sich. Am späten Dienstagnachmittag entdeckte ein Passant den Mann und alarmierte die Rettungskräfte. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des 47-Jährigen feststellen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er bereits einige Zeit unter dem Traktor lag und dort starb.

Essen: Artistin stürzt in Zirkus sechs Meter in die Tiefe

Schwerer Unfall in Essen: Dort ist am Dienstagabend beim "Zirkus des Horrors" eine Akrobatin abgestürzt und sechs Meter in die Tiefe gefallen. Wie "Der Westen" berichtet, wurde um kurz vor 20 Uhr die Feuerwehr zum Einsatzort gerufen. Der Unfall geschah bei einer sogenannten Luftnetznummer. Wie genau es zu dem Unfall kam, konnte ein Sprecher des Zirkus nicht sagen. Die Frau hatte großes Glück. Sie erlitt nach ersten Informationen Prellungen.

Holzminden: Wasserleiche unter Weserbrücke entdeckt

Im niedersächsischen Holzminden ist am Kanu-Anleger unter der Weserbrücke am Dienstagabend eine Wasserleiche entdeckt worden. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, ging gegen 18.30 Uhr der Notruf bei der Feuerwehr ein. Zur Bergung musste der Kanu-Steg angehoben werden. Zum Geschlecht der Leiche wurde bislang noch keine Angabe gemacht. Ob und wann der Leichnam obduziert wird, müsse laut Polizei geprüft werden.  

Berlin: Fliegerbombe entdeckt - Verkehrschaos droht

In Berlin muss am Freitag wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Bombe wurde bei Bauarbeiten in der Nähe des Hauptbahnhofes entdeckt. Ob der Bahnhof evakuiert werden muss, ist noch unklar. Laut "Berliner Zeitung" dürfte es aber Zugausfälle im Nah- und Fernverkehr geben. Unter Umständen könne auch die Evakuierung des Charité-Geländes mit 13.000 Beschäftigten und tausenden Patienten drohen. Auch der Flugverkehr in Berlin-Tegel könnte betroffen sein, schreibt der "Tagesspiegel".

So (schön) wird das Wetter in Deutschland am Mittwoch, 18. April


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Nachrichten von Dienstag, 17. April:   

Berlin: Vater sticht auf Tochter ein

Im Berliner Stadtteil Neukölln ist eine 47 Jahre alte Frau am Mittag von ihrem eigenen Vater schwer verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge stach der 75-Jährige in einem Laden eines Einkaufszentrums mehrfach mit einem Messer auf seine Tochter ein. Laut Polizei gingen Passanten dazwischen und übergaben den Angreifer an in der Zwischenzeit alarmierte Beamte, die den Mann festnahmen. Das schwer verletzte Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo es sofort operiert wurde. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

Konstanz: Theater bietet Freikarten für Hakenkreuz-Träger 

Am Freitag findet im Theater in Konstanz die Premiere von George Taboris "Mein Kampf" statt. Aufregung rund um das umstrittene Stück gibt es jedoch schon im Vorfeld. So sind beispielsweise mehrere Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen, da das Schauspielhaus nach eigenen Angaben einen freien Eintritt anbietet für Besucher, die während der Vorstellung ein Hakenkreuz-Symbol im Saal tragen. Bisher haben sich nach Angaben einer Sprecherin rund 50 Interessierte gemeldet.

Die Anzeigen würden nun geprüft, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Das Tragen von Hakenkreuzen in der Öffentlichkeit sei grundsätzlich eine Straftat. Im Fall des Theaterstückes müsse man aber prüfen, ob eventuell das Thema Kunstfreiheit eine Rolle spiele.

Besucher, die eine Karte kaufen, könne nach Angaben des Theaters einen Davidstern als Zeichen der Solidarität mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft tragen. Der Davidstern steht als Symbol des Judentums. Mit der Freikarten-Idee habe das Theater zeigen wollen, wie leicht bestechlich Menschen seien, hieß es. 

Auch die Tatsache, dass das Premierendatum (20. April) auf den Geburtstag von Adolf Hitler fällt, sorgte für Streit. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft in der Bodensee-Region und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz hatten zum Boykott des Stückes aufgerufen. Das Theater teilte daraufhin mit, dass Zuschauer, die das Datum als Provokation empfänden, die Karten umtauschen könnten. 

George Taboris Werk "Mein Kampf" ist nach Angaben des Theaters eine Karikatur der früheren Jahre Hitlers. Inszeniert wird das Stück vom Regisseur und Kabarettisten Serdar Somuncu.

Haltern: Steinmetz nimmt Gedenkstein von Babygrab

Im nordrhein-westfälischen Haltern machte die Mutter eines im Alter von acht Monaten verstorbenen Mädchens in der vergangenen Woche auf dem Friedhof eine verstörende Entdeckung: Irgendjemand hatte den Grabstein vom Grab ihrer Tochter entwendet. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, ging die Frau zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Beamten ermittelten zunächst wegen Diebstahls. Ein paar Tage später meldete sich der mutmaßliche Dieb von selbst bei der Zeitung: Es war der Steinmetz, der den Stein anfertigte. Er wirft den Hinterbliebenen vor, trotz mehrerer Mahnungen die Rechnung nicht bezahlt zu haben. Daher holte er sich seine Arbeit zurück. Die Polizei ermittelt nun, ob der Handwerker das Recht zu dieser eigenmächtigen Pfändung hatte.

Essen: Polizei findet Leiche mit Gewaltspuren

Am Montag entdeckte die Polizei in Essen in einer Dachgeschosswohnung eine Leiche, die massive Spuren von Gewalteinwirkung aufwies. Zuvor hatten die Beamten einen telefonischen Hinweis erhalten und die Tür der Wohnung aufgebrochen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des noch unbekannten Mannes feststellen. Während eine Mordkommission und die Spurensicherung den Tatort untersuchten, machten Zeugen und Journalisten die Ermittler laut Polizeibericht auf zwei verdächtige Männer aufmerksam. "Noch bevor diese angesprochen wurden, ergriffen sie in unterschiedliche Richtungen die Flucht und liefen in die dortigen Hinterhöfe", heißt es im Bericht. Trotzdem konnten beide kurze Zeit später festgenommen werden. 

Duisburg: Motorradfahrer stirbt nach Unfall

Ein Motorradfahrer hat am Montag in Duiburg nach dem Überholen von zwei Autos die Kontrolle über Zweirad verloren und ist tödlich verunglückt. Der Duisburger geriet ins Schleudern, überschlug sich und prallte vor ein Verkehrszeichen. Der 19-Jährige starb noch am Unfallort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Karlsruhe: Mit 2,5 Promille auf der Autobahn unterwegs

Am Sonntagabend riefen mehrere Autofahrer von der A5 aus den Notruf und meldeten ein Auto, das in Schlangenlinien auf der kompletten Breite der Autobahn unterwegs war. Wie die Polizei berichtet, fuhr das Auto vom Walldorfer Kreuz nahe Kronau im Landkreis Karlsruhe kommend in Richtung Süden, schnitt andere Autos und touchierte auch die Leitplanke. Schließlich setzten sich auf allen drei Fahrstreifen Autofahrer mit Warnblinklicht hinter den Wagen, um Schlimmeres zu verhindern. Der Autobahnpolizei gelang es erst nach mehreren Versuchen, die Fahrerin zum Anhalten zu bewegen. Ein Atemalkoholtest ergab bei der 48-Jährigen einen Wert von 2,5 Promille. Sie musste ihren Führerschein abgeben und sieht einem Verfahren entgegen. 

Bad Urach: Sechs verletzte Kinder bei Brandübung an Schule

Im baden-württembergischen Bad Urach im Kreis Reutlingen sind am Montag sechs Fünftklässler bei einer Brandschutzübung an ihrer Schule verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Schulhof demonstriert, wie brennende Flüssigkeiten gelöscht werden können. Dafür wurde mehrmals hintereinander Spiritus angezündet und durch Abdecken der Flammen erstickt. Aus noch ungeklärter Ursache sei es dabei zu einer Stichflamme gekommen, heißt es. In der Folge geriet die Kleidung einer nahestehenden Zehnjährigen in Brand. Das Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Über die Schwere ihrer Verletzungen wurde nichts bekannt. Zwei weitere Schülerinnen wurden mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere Fünftklässler, zwei Mädchen und ein Junge, erlitten leichte Verletzungen, konnten aber vor Ort untersucht und anschließend ihren Eltern übergeben werden. Ein Notfallnachsorgeteam betreute die weiteren Schüler, Lehrer und Feuerwehrleute vor Ort. Die Polizei ermittelt nun zum Unfallhergang.

So (schön) wird das Wetter in Deutschland am Dienstag, 17. April


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Nachrichten von Montag, 16. April: 

Hannover: Frau prügelt auf Rettungskräfte ein

Sie war laut Polizei "wie von Sinnen": In Hannover hat eine Frau am Sonntagnachmittag aus noch ungeklärtem Grund einen Rettungswagen zum Halten gezwungen, um dann in das Wageninnere einzusteigen und auf die Einsatzkräfte einzuschlagen. Laut Polizei forderte die Frau die Sanitäter dabei auf, sie in ein Krankenhaus zu fahren.

Alarmierte Bundespolizisten konnten die 50-Jährige, die später zudem gefesselt werden musste, nur unter Zwang aus dem Fahrzeug entfernen. Auch habe man der Randaliererin eine Spuckschutzhaube aufsetzen müssen, da sie mehrfach versuchte, die Beamten zu beißen und zu bespucken. Da die Frau weder ansprechbar noch zu beruhigen war, brachten die Polizisten sie letztlich in ein Krankenhaus.

Moers: Mutmaßlicher Vergewaltiger aus Fan-Zug stellt sich

Der 30-Jährige, der in der Nacht auf Sonntag in einem Fan-Zug von Borussia Mönchengladbach eine 19-Jährige vergewaltigt haben soll, ist gefasst. Der Mann meldete sich am Montag zum Haftantritt in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen, wie ein Polizeisprecher sagte. Gleichzeitig habe sein Anwalt bei der Polizei angerufen und gesagt, dass sich sein Mandant zu der Tat in dem Zug nach dem Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach äußern werde. Die "Bild" hatte zuerst berichtet. Der Mann habe eine Haftstrafe wegen Körperverletzung zu verbüßen, teilte die Polizei mit.

Hagenah/Elm: Pkw weicht Wildtieren aus - zwei Tote, zwei Schwerverletzte

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am späten Sonntagabend zwei Menschen getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Laut Polizei wollte der 19-jährige Fahrer des Pkw eigenen Angaben zufolge zwischen den Ortschaften Hagenah und Elm (Niedersachsen) zwei Wildschweinen ausweichen und verlor nachfolgend die Kontrolle über sein Fahrzeug, das mit der rechten Seite gegen einen Baum prallte. 

Dabei wurden der 20-jährige Beifahrer und ein gleichaltriger Insasse auf dem rechten Rücksitz eingeklemmt und letztlich so schwer verletzt, dass sie wenig später verstarben. Der Pkw-Führer sowie eine 17-jährige Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen und mussten ins Krankenhaus. 

Münster: Diebe stehlen Ersthelferin die Handtasche

Einem besonders dreisten Diebstahl geht die Polizei Münster derzeit nach. Dort wurde einer 31-Jährigen, die einer bewusstlos im Auto sitzende Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe leistete, die Handtasche geklaut. Diese hatte die Frau auf dem Boden abgestellt. In einem unbeobachteten Moment griffen der oder die Täter zu und flüchteten. Die Beamten hoffen nun auf Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall auf einem Parkplatz an der Bergiusstraße machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegengenommen.

nachrichten deutschland - unfall bei stade

In diesem Wrack fanden zwei junge Menschen den Tod


Hamburg: Polizei rammt Autodiebe von Straße

Nach einer wilden Verfolgungsjagd in Hamburg hat die Polizei einen geklauten Mercedes gerammt und so den Fahrer zum Stehenbleiben gezwungen. Wie die Polizei berichtet, war den Beamten der Wagen aufgefallen, weil er viel zu schnell und in Schlangenlinien auf der B5 unterwegs war. Auf die Stoppzeichen der Polizei reagierte der Fahrer jedoch nicht, sondern gab einfach Gas. Die Beamten forderten Verstärkung an.

Bei der Autobahnauffahrt zur A1 Richtung Süden kam der Mercedes fast von der Fahrbahn ab, fuhr aber weiter in Richtung Bremen. Auf Höhe der Abfahrt Stillhorn kam es beim Versuch, den Mercedes zu stoppen, zur Kollision mit dem Streifenwagen. Im Bereich des Autobahnkreuzes Maschen drängten schließlich alle drei Streifenwagen den Mercedes in die Leitplanke. Die Autos wurden dabei beschädigt. Der Fahrer des Pkw, ein 17-Jähriger, sowie sein 15-jähriger Beifahrer und ein 15-Jähriger, der auf der Rückbank saß, wurden vorläufig festgenommen und mit zur Wache genommen. Den Mercedes hatten die drei Jugendlichen offenbar kurz zuvor geklaut. Während die Diebe auf der einen Wache saßen, erschien der Halter des Pkw auf einer anderen Wache, um den Diebstahl seines Fahrzeugs anzuzeigen. Da keine Haftgründe vorlagen, wurden die Jugendlichen nach Aufnahme der Personalien ihren Eltern übergeben.

Karlsruhe: 27-Jähriger mit vier Promille am Hauptbahnhof aufgefunden

Die Bundespolizei in Karlsruhe hat in der Nacht zu Sonntag einen 27-Jährigen im Hauptbahnhof Karlsruhe in Schutzgewahrsam genommen. Der Mann hatte über vier Promille, wurde liegend aufgefunden und war orientierungslos. Weil er sich nicht alleine auf den Beinen halten konnte, mussten ihn mehrere Beamte mit vereinten Kräften auf die Dienststelle bringen. Nach Untersuchung durch den Polizeiarzt, verbrachte der aus Karlsruhe stammende Mann die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle.

Dormagen: Schafe im Kofferraum transportiert

Ob diese Aktion ein geplanter Diebstahl oder "Spaß" war , ist noch zu klären. Fest steht indes: Drei Männer aus Dormagen und Köln werden sich demnächst wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen. Polizisten war das Trio in der Nacht auf Montag in einem Waldgebiet aufgefallen und kontrolliert worden. Dabei stellten die Beamten neben den drei Männern weitere Insassen fest, die im Kofferraum weilten: zwei Schafe. 

Weil die Männer nicht wirklich glaubhafte Angaben zur Herkunft der Tiere machen konnten, stellten die Polizisten Nachforschungen an und ermittelten so den wahren Besitzer der völlig verschreckten, aber unversehrten Schafe. Der sei sehr froh gewesen, seine Tiere wieder zurück bekommen zu haben, schreiben die Beamten.

Offenbach: Feuer in Altenheim - ein Toter, 24 Verletzte

Bei einem Brand in einem Seniorenheim im hessischen Offenbach ist am frühen Montagmorgen ein Mann verstorben. Das Feuer war um kurz nach 4 Uhr gemeldet worden und im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. 24 Personen wurden durch Rauchgase verletzt, zehn davon schwer. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Die Identität des Toten konnte aufgrund der schweren Verbrennungen zunächst noch nicht geklärt werden. Polizeiangaben zufolge handelt es sich aber möglicherweise um den Bewohner eines ausgebrannten Zimmers. Die Bewohner des zweiten Obergeschosses mussten vorerst in anderen Gebäudeteilen untergebracht werden. 

Nachrichten aus Deutschland: Feuer in Offenbach

Einer der Bewohner kam bei dem Feuer ums Leben. Mitarbeiter eines Bestattungsinstituts heben den Sarg des Todesopfers in ihr Fahrzeug.

DPA


Nierendorf: 15-Jähriger stirbt bei Maibaum-Aufstellen

Im rheinland-pfälzischen Nierendorf ist ein 15-jähriger Junge gestorben. Wie die "Stuttgarter Zeitung" berichtet, war der Junge am Sonntag beim Aufstellen eines Maibaums in der Grube, in der der Stamm verankert werden sollte. Aus noch ungeklärter Ursache fiel der Baum auf den Jungen und verletzte ihn so schwer, dass er später im Uniklinikum Bonn verstarb. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

So wird das Wetter in Deutschland

Sehen Sie die Vorhersage für Montag, den 16. April:


Aktuelle Unwetterwarnungen gibt es auf der Seite vom Deutschen Wetterdienst (DWD). 

jek/mod/rös/sve/fri / DPA